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Kategorie: Lautsprecher Stereo
20.10.2015

Einzeltest: Inklang 13.2 Advanced Line

Genau genommen

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Elmar Michels
Elmar Michels

Inklang aus Hamburg ist genau das, was man eine Lautsprechermanufaktur nennt. Das heißt, es gibt nicht nur Lautsprecher zu kaufen, sondern nach Kundenwunsch handgefertigte Klangkunstwerke, die es in sich haben.

Wer bei Inklang einen Lautsprecher erwerben möchte, muss sich teilweise in Geduld üben. Da alle Lautsprecher individuell konfigurierbar sind, kann es schon einmal ein paar Tage dauern, bis das persönliche Lautsprecherpaar fertig ist, denn von der fünfschichtig aufgetragenen Lackierung bis zur Farbe der Standfüße lassen die Macher von Inklang dem Kunden die freie Wahl. Unser Testexemplar in Anthrazitgrau mit silbernen Applikationen ist zuallererst einmal perfekt verarbeitet. Oberflächen, Rundungen und Fasen zeugen von höchst sorgfältiger Herangehensweise und die Terminals mit den gelaserten Beschriftungen halten auch dem kritischsten Blick mühelos stand. Kunstwerke für sich sind die mit 800 Euro pro Paar aufpreispflichtigen Standfüße, die aus einem massiven Aluprofil gefertigt sind und ein zu den Lautsprechern passendes Befestigungskit mitbringen – allein das in einer Schatulle mitgelieferte Zubehör aus feinsten Fräs- und Drehteilen ist eine Augenweide. Doch bei aller Begeisterung über die edle Machart wollen wir nicht vergessen, dass wir einen Schallwandler vor uns haben, und zwar einen der Referenzklasse. Die beiden Chassis stammen von einem norwegischen Edelhersteller und gehören zum Besten, was man einem Lautsprecher antun kann. Inklang setzt ganz auf Metallmembranen, die in ihrem Arbeitsbereich an Präzision kaum zu übertreffen sind. Der Tiefmitteltöner der 13er- Klasse arbeitet mit einem Aluminiumkonus, der von einem langhubigen Antrieb (10 mm linearer Hub!) in Bewegung versetzt wird. Statt einer Dustcap finden wir eine Phaseplug in der Membranmitte, und es handelt sich um eine der wenigen abwickelbaren Konusmembranen am Markt (mit gerader Konusform statt Trompetenöffnung). Passend dazu gibt es im Hochton eine Kalotte aus einer Aluminium-Magnesium- Legierung, die sich durch eine besonders hohe Schallgeschwindigkeit im Material auszeichnet. Das hat den Vorteil, dass die unvermeidliche Resonanz der Hartmembran bei besonders hohen Frequenzen auftritt, in unserem Fall erst bei 27 kHz. Das ist beruhigend weit außerhalb des Arbeitsbereichs und muss doppelt gewürdigt werden, da wir hier auch noch eine mit 29 mm besonders große Kalotte vor uns haben. Dank eines Koppelvolumens kann die Trennfrequenz recht tief gewählt werden, wovon Inklang jedoch nur bedingt Gebrauch macht, denn die Trennung liegt mit 2,6 kHz im normalen Bereich. Ebenfalls im Rahmen des Erwartbaren finden wir die Abstimmung des Bassreflexsystems bei 50 Hz, was auf eine tief reichende und souveräne Basswiedergabe hoffen lässt. Nebenbei bemerkt gibt sich die 13.2 Advanced Line messtechnisch annähernd makellos; bei 8 kHz ist noch ein Hauch der Membranresonanz des Tieftöners zu sehen, die ansonsten von der Frequenzweiche wirkungsvoll gebügelt wird. Auch dieser Weiche gebührt ein Extralob: Unser Testexemplar ist mit der Referenz-Upgrade- Frequenzweiche ausgestattet, die nur aus edelsten Teilen des Kölner Spezialisten Mundorf besteht. Es gibt eine Folienspule, tolle Kondensatoren und selbst die sonst eher stiefmütterlich behandelten Widerstände sind hier edel, was ein handgegossener, bifilarer Typ bezeugt. Die Weiche ist in einem eigenen Abteil im Gehäuse untergebracht, was sie wirkungsvoll vor schädlichen Einfl üssen seitens des Tieftöners schützt. Wieder einmal ein Zeichen für die Sorgfalt dieser Konstruktion. 

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Preis: um 2000 Euro

Inklang 13.2 Advanced Line

Spitzenklasse

5.0 von 5 Sternen

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