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Kategorie: Lautsprecher Stereo, Vollverstärker
20.10.2015

Systemtest: Indiana Line TESI 242, Cayin MM-2

Minimalistisch!

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Jochen Schmitt
Jochen Schmitt

High-Ender wissen die Qualitäten eines guten Röhrenverstärkers zu schätzen. Attribute wie warm, harmonisch, rund etc werden diesen Systemen zugeschrieben.

Von Cayin, einem noch recht jungen, schon sehr erfolgreichen Röhrenverstärkerhersteller, kommt das  pfiffige Hybrid-Minisystem MM-2 mit den glimmenden Röhren in der Vorstufe.
Mini trifft den Kern der Sache: Der Röhrenhybrid- Receiver Cayin MM-2 mit seinen geringen Abessungen (18,5 x 15,5 x 7 cm) erlaubt die Aufstellung an nahezu jedem Ort und wird deshalb vom Hersteller als Desktopsystem angepriesen. Wer will, kombiniert den MM-2-Receiver mit seinem PC und rüstet damit seinen Rechner zum High-End-Musiksystem auf. Doch der kleine Receiver macht sich als Kernstück einer Mini-HiFi-Anlage, losgelöst vom PC, ebenfalls ganz prächtig, überzeugt er doch durch seine eigenständige Optik und gute Verarbeitung. Der deutsche Vertrieb kombiniert diesen Baustein mit zwei Lautsprechern aus dem Hause Indiana Line. Die sind, wie es sich für den Cayin MM-2 schickt, ebenfalls sehr kompakt geraten und in hochglanzschwarzer oder -weißer Lackierung zu haben. In den Zweiwege-Lautsprechern „TESI 242“ sorgen 120-mm-Tiefmittelöner in Kombination mit 26-mm-Hochtönern für guten Klang. Die integrierte Wandhalterung ermöglicht eine platzsparende Aufhängung der kleinen Lautsprecher. Dann sollten die hinten sitzenden Bassreflexrohre mit den beiliegenden Schaumstoffpropfen verschlossen werden.

Klassik meets Moderne 


Der USB-Anschluss auf der Front des Cayin MM-2 gibt den ersten Hinweis auf die erweiterte Ausstattung des Röhren-Receivers, der sich modernen Zeiten aufgeschlossen zeigt. Hieran können USB-Datenräger, -Mediaplayer und -Kartenlesegeräte angeschlossen werden. Sind diese mit MP3-, WMA- oder AAC-Dateien bespielt, kann der MM-2 darauf zugreifen. Das weitverbreitete Losless-Format FLAC wird vom System leider nicht unterstützt. Mittig auf der stabilen Metallfront sitzt ein kleines zweizeiliges Display, das über den Betriebszustand Auskunft gibt und die Navigation durch Dateien auf USB-Datenträgern ermöglicht. Rückseitig ist der zweite USB-Anschluss zu finden, der einen PC oder Laptop mit dem Cayin MM-2 verbindet. Ist „PCDAC“ am Receiver als Quelle gewählt, erkennt der PC diesen als USB-Soundkarte. Weitere externe Zuspieler können über den Aux-Eingang im klassischen Cinch-Format (RCA) angeschlossen werden. Stabile Metallterminals nehmen Bananenstecker auf und haben auch größere Kabelquerschnitte fest im Griff. Das Ausstattungspaket komplettiert ein UKW-Radio mit der Möglichkeit, Sender auf 99 Programmplätzen abzuspeichern. Mit der kompakten Infrarot-Fernbedienung im Scheckkarten-Format lassen sich alle Funktionen des Receivers steuern. Etwas ungewöhnlich ist die fehlende Ein-/Aus-Taste auf der Fernbedienung. Der MM-2 wird auf der Rückseite an- oder ausgeschaltet, eine Standby-Schaltung gibt es keine. Zum Abschluss wollen wir noch erwähnen, dass sich der Cayin auch als Kopfhörerverstärker einsetzen lässt. Dazu gibt es auf der Front einen 3,5-mm-Klinkenanschluss.

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Preis: um 350 Euro

Indiana Line TESI 242

Einstiegsklasse

3.5 von 5 Sternen

02/2013 - Jochen Schmitt

Preis: um 500 Euro

Cayin MM-2

Oberklasse

4.0 von 5 Sternen

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