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Kategorie: Lautsprecher Stereo
20.10.2015

Einzeltest: Harbeth Monitor 30.2

Lautsprecher Harbeth Monitor 30.2 – 40th Anniversary Edition

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Dr. Martin Mertens
Dr. Martin Mertens

Der BBC hat die Welt einiges zu verdanken. Sie setzte nicht nur früh die Standards für Aktualität und Neutralität der Rundfunkberichterstattung, ihren Bemühungen um Qualitätsstandards von Monitorlautsprechern verdanken wir wertvolle Grundlagenkenntnisse und Lautsprecherdesigns, die bis heute die Lautsprecherentwicklung inspirieren, wie etwa die Harbeth Monitor 30.

2.Seit Ende der 1940er-Jahre trieb die BBC die Forschung und Entwicklung von Lautsprechern stark voran. Hintergrund war, dass man in dem immer größer werdenden Unternehmen standardisierte Monitorlautsprecher für verschiedene Einsatzgebiete benötigte. In den 1960erund 1970er-Jahren wurde dazu sowohl in eigenen Abteilungen als auch durch die Finanzierung externer Projekte nicht nur Grundlagenforschung betrieben, es entstanden auch konkrete Lautsprecher, die von verschiedenen Firmen in Lizenz hergestellt wurden. Der wohl bekannteste BBCMonitor, der legendäre LS3/5A wurde deshalb unter anderem von KEF, Harbeth, Rogers, Graham, Falcon, Chartwell, RAM und noch einigen weiteren gefertigt. Dabei entstanden Varianten oder Weiterentwicklungen, die nicht mehr den BBC-Vorgaben entsprachen und die ihre Käuferschaft im privaten Bereich fanden. Bis heute entstehen immer wieder neue Lautsprecherdesigns, die auf das Design des LS 3/5A zurückgehen. Durley Harwood, der Harbeth 1978 gründete, war selber als Ingenieur für die BBC tätig So kommt es, dass Harbeth sowohl Lautsprecher in BBC-Lizenz als auch selbst entwickelte Lautsprecher produzierte. Dass hierbei häufig Erkenntnisse, Konzepte und Designs der BBC-Forschung und Entwicklung einflossen, dürfte niemanden verwundern. Und auch seit Alan Shaw 1986 die Firma übernommen hat, spielt die BBCTradition weiterhin eine große Rolle bei Harbeth. So stand für den hier vorgestellten Harbeth Monitor 30.2 (kurz M30.2) der BBC-Monitor LS5/9 Pate. Der M30.2 weist folglich viele konstruktive Merkmale auf, die für BBC-Lautsprecher typisch sind. Das fängt bei solchen Eigenheiten wie dem von hinten montierten Tiefmitteltöner an und geht über den mit einem schützenden Gitter versehenen Hochtöner bis hin zur sichtbar verschraubten Front- und Rückwand. Wobei natürlich alles einen tieferen Sinn hat. Beim Gehäuse setzen englische Monitore traditionell auf dünnere Materialstärken. Die Theorie dahinter ist, dass dicke, schwere Gehäusewände zwar schwerer zum Mitschwingen anzuregen sind, dass sie aber, einmal in Schwingung geraten, auch nur sehr langsam wieder zur Ruhe kommen. Dünnere Gehäusewände dagegen schwingen vielleicht schneller mit, hören dafür allerdings auch schneller wieder auf, was letztendlich weniger stören soll als ein langes Nachschwingen. Aufgrund der dünneren Wände wird der Tieftöner von hinten in die Schallwand gesetzt, damit man die Schrauben von vorne durchstecken und hinten mit Muttern kontern kann. Bei den Gehäusen selber werden Front und Rückseite auf Rahmen montiert, um bei den geringeren Materialstärken eine maximal stabile Konstruktion zu realisieren. Dass der Hochtöner im rauen Studio-Alltag hinter einem Gitter geschützt gut aufgehoben ist, dürfte klar sein.
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Preis: um 4550 Euro

Harbeth Monitor 30.2


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