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Kategorie: Lautsprecher Stereo
20.10.2015

Einzeltest: Davis Dhavani

Vive la Fête

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Jochen Schmitt
Jochen Schmitt

Wer gerne Musik hört, kommt irgendwann an den Punkt an dem er zum Lautstärkeregler greift um Spaß zu haben und richtig Gas gibt. Da muss der Lautsprecher mehr können als die in Wohnzimmern weit verbreiteten Kompaktboxen.

Standmodelle sind in dem Fall das Mittel der Wahl – wir greifen zur Dhavani von Davis Acoustics aus Frankreich.Natürlich, bereits kleine Kompaktlautsprecher machen ganz vorzüglich Musik. Doch aufgrund ihrer Abmessungen gibt es Einschränkungen bei der Treiberauswahl und beim Volumen für den Tieftöner. Da sind die Dynamikgrenzen einer solchen Konstruktion schnell erreicht. Nach wie vor gilt: es geht nichts über eine große Membranfläche, außer noch mehr Membranfläche. Für Lautsprecherkonstrukteure sind Standmodelle eine tolle Spielwiese. Hier lassen sich große Treiber einsetzen, die auf ein optimales Gehäusevolumen spielen dürfen um ordentlich tief und laut zu sein. Soll die Box eher schlank sein, bitteschön, auch das ist problemlos möglich. Dann werden eben viele kleine Tieftonchassis auf der Schallwand verteilt um die benötigte Membranfläche zu erreichen.  Davis geht mit der Dhavani einen Mittelweg: Die rund 110 cm hohe und mit 23 cm nicht zu schlanke Standbox setzt zwei 8-zöllige-Tieftöner zur Bassreproduktion ein, die die Schallwandbreite geschickt ausnutzen. Bereits einer dieser Treiber kann viel Luft verschieben, zwei davon umso mehr – das verspricht viel Dynamik. 

Technik

Die Basstreiber im Doppelpack finden im großvolumigen Bassreflexgehäuse ideale Arbeitsbedingungen. Das runde Bassreflexrohr mir großzügigem Querschnitt sitzt unterhalb der beiden Basschassis auf der Front, was theoretisch eine wandnahe Aufstellung ermöglicht. Doch im Sinne einer knackigen Basswiedergabe mit hoher Präzision empfiehlt es sich die Lautsprecher mindestens 30 cm von der begrenzenden Wand abzurücken. Im Zentrum des Geschehens verrichtet ein Mitteltöner seine Dienste. Das Chassis mit 17-cm-Nennmaß trägt eine 125 mm durchmessende, gelb leuchtende, Glasfasermembran mit schwarzem Phase-Plug zur Schau. Ganz nahe an diesen herangerückt, setzt der 25-mm-Gewebehochtöner akustische Glanzpunkte. Bis 400 Hertz arbeiten die beiden Bässe gemeinsam, darüber übernimmt der Mitteltöner bis zu einer Trennfrequenz von 4.000 Hertz. Alles darüber fällt in die Verantwortung des Hochtöners, dessen Frontplatte eine Waveguide zur Verbesserung der Schallabstrahlung andeutet. Angeschlossen wird der Dhavani Standlautsprecher über ein kurzschlusssicheres Biwiring-Terminal, dessen dünne Blechbrücken wir durch kräftige Kabelbrücken ersetzt haben. Dank seiner spitzen Metallspikes steht der rund 20 Kilogramm schwere Standlautsprecher unverrückbar auf Teppichböden. Der 4-Ohm-Standlautsprecher ist im Foliengehäuse mit schwarzem Esche-Dekor für rund 650 Euro das Stück erhältlich.  
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Preis: um 1300 Euro

Davis Dhavani

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

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