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Kategorie: Lautsprecher Stereo
20.10.2015

Einzeltest: Audioplan Konzert III

Gereifte Qualität

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Dr. Martin Mertens
Dr. Martin Mertens

Lautsprecher der Firma Audioplan stehen selten im Fokus der HiFi-Fachpresse. Und das liegt ausgerechnet an ihren QualitätenSeit seine Eltern 1980 ihr Hi-Fi-Studio “audioplan” eröffneten, beschäftigt sich auch Thomas Kühn mit Hi-Fi.

Hier war er gleich in die Entwicklung des ersten Audioplan Lautsprechers, der Kontrast I, die 1982 auf den Markt kam, involviert. Die Kontrast wird heute noch gebaut, das aktuelle Modell heißt Kontrast V. Das allein verrät schon einiges darüber, wie die Uhren bei Audioplan in Malsch am Rand des Schwarzwaldes ticken. Wenn man mal nachrechnet, gibt es die Kontrast jetzt seit über 30 Jahren. In 30 Jahren bei der Versionsnummer fünf angekommen zu sein, bedeutet im Schnitt alle sechs Jahre eine neue Version. Für uns Journalisten bedeutet eine solche Modellpolitik, dass wir zwar nur selten etwas über Audioplan zu berichten haben, dafür aber nicht in die Bredouille kommen, erklären zu müssen, was an der allerneusten Version des Lautsprechers XY nun schon wieder so besonders ist und warum man den hochgelobten Vorgänger denn nach sechs Monaten schon wieder ablösen musste.
Wenn ich die oben errechneten Produktzyklen auf die Konzert III, um die es im Folgenden geht, übertrage, komme ich darauf, dass es die Konzert seit mindestens 12 Jahren geben muss -– und liege damit nicht so falsch. Die Konzert ist seit 1998 auf dem Markt, also seit 15 Jahren. 2008 erfuhr sie ihre letzte größere Überarbeitung. Kleinere Updates gibt es dagegen immer mal wieder. Die letzten Änderungen an der Konzert III betrafen die Befestigung der Frequenzweichen und die Kabelführung. Kleinigkeiten, aber ein Zeichen dafür, wie viel Aufmerksamkeit der Entwickler jedem noch so kleinen Detail schenkt.
Wobei mir Thomas Kühn verriet, dass die meisten kleineren Modifikationen an bestehenden Modellen gar nicht so sehr die klangliche Optimierung seiner Lautsprecher beträfen, sondern ihnen vielmehr letzte „Zickigkeit“ austrieben. Mit Zickigkeit bezeichnet Kühn das Verhalten seiner Lautsprecher in verschiedenen Hörräumen und an unterschiedlicher Elektronik. Ein gut konstruierter Lautsprecher, so die Überzeugung von Kühn, verhalte sich im idealen Fall neutral und hole immer das unter den gegebenen Umständen mögliche Maximum heraus. Wenn man den Eindruck habe, der Lautsprecher würde unter bestimmten Bedingungen nicht klingen, wäre das ein Fehler des Lautsprechers, der eben unter diesen Bedingungen zum Vorschein käme. Beschwert sich ein Kunde, dass ein Audioplan-Lautsprecher bei ihm zu Hause nicht klingt, geht Thomas Kühn auf Fehlersuche – an seinen Lautsprechern. Und wenn er noch Möglichkeiten zur Verbesserung findet, fließen die gleich in die Produktion ein.
Was das generelle Konzept der Konzert III betrifft, folgt sie ganz der Philosophie von Audioplan. Das heißt zunächst, dass Thomas Kühn auf zwei Wege setzt.
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Preis: um 15800 Euro

Audioplan Konzert III


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