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Kategorie: Lautsprecher Stereo
20.10.2015

Einzeltest: Manger z1

Sternstunden

Lautsprecher Stereo Manger z1 im Test, Bild 1
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Zerobox? Das war einmal. Mit dem Erscheinen der z1 hat Daniela Manger auch den letzten Klassiker in ihrer Produktpalette durch ein aktualisiertes Modell ersetztJa, genau, sie heißt Zerobox 109.

Lautsprecher Stereo Manger z1 im Test, Bild 2Lautsprecher Stereo Manger z1 im Test, Bild 3Lautsprecher Stereo Manger z1 im Test, Bild 4Lautsprecher Stereo Manger z1 im Test, Bild 5Lautsprecher Stereo Manger z1 im Test, Bild 6Lautsprecher Stereo Manger z1 im Test, Bild 7
Das kompakte Zweiwegemodell von Manger, über viele Jahre beliebt und erfolgreich und auch bei mir in bester Erinnerung geblieben. Alle Fans des Konzeptes dürfen beruhigt sein: Die neue z1 hat alles, was auch den Vorgänger ausgemacht hat. Und noch ein bisschen mehr. Nun gibt’s ja Zweiwegelautsprecher wie den sprichwörtlichen Sand am Meer, was genau ist den nun diesem hier anders? In erster Linie der Einsatz des von Josef W. Manger vor vielen Jahren erdachten und über lange Zeit perfektionierten Schallwandlers, der mittlerweile untrennbar mit seinem Namen verbunden ist. Manger war und ist überzeugter Verfechter einer kompromisslosen Impulswiedergabe bei Lautsprechern und erdachte einen Lautsprecher, der diesem Ideal so nahe wie möglich kommen soll. Die auch in dieser Box eingesetzte charakteristische runde Scheibe mit dem auffälligen sternförmigen Dämpfer stellt einen sogenannten Biegewellenwandler dar, bei dem die Schallabstrahlung etwas anders funktioniert als bei klassischen Treibern: Hier ist einmal nicht das bedingungslos kolbenförmige Schwingen der Membran oberstes Gebot. Die Manger- Membran ist nicht wie üblich steif; bei ihr schwingen, je nach Frequenz, unterschiedliche Teilbereiche. Bei tiefen Tönen strahlt eine große Fläche den Schall ab, zu höheren Frequenzen hin eine immer kleinere. Daraus resultiert das exzellente Impulsverhalten des Manger-Schallwandlers: Bei hohen Frequenzen ist die anzutreibende Masse minimal. All das passiert natürlich konzentrisch, so dass alle Bedingungen für einen leistungsfähigen Breitbänder erfüllt sind. Manger spezifiziert den Treiber tatsächlich bereits ab 80 Hertz und in der Tat hat es in der Vergangenheit Lautsprecher gegeben, die den Wandler Fullrange betreiben. Das geht, stresst die Konstruktion aber doch ziemlich. Deutlich sinnvoller aufgehoben ist das gute Stück in einer Zweiwegekonstruktion mit Bassergänzung. Alle Lautsprecherboxen aus dem Hause Manger folgen diesem Prinzip. Teils aktiv sowohl fürs Studio als auch fürs Wohnzimmer, teils nach alter Väter Sitte passiv. Die z1 ist das passive Einstiegsmodell und kostet ab 6.400 pro Paar. Dafür gibt’s eine Schleiflackoberfläche in praktisch beliebigen RAL-Farbtönen, auch in dem hübschen Graublau unseres Testpärchens. Die z1 eine Kompaktbox zu nennen trifft den Kern der Sache eigentlich nicht. Das ist eine ziemlich voluminöse und mit 26 Kilogramm außerdem ziemlich schwere Angelegenheit. Wenn man sich mal die Standbox p1 genauer ansieht, stellt man fest, dass es hier durchaus große konstruktive Ähnlichkeiten gibt: Jene ist nämlich nur zwei Kilogramm schwerer, baut aber nur gut 20 Zentimeter tief (die z1 knapp 37 Zentimeter). Hier gibt’s also durchaus vergleichbare Gehäusevolumina. Zum Betrieb der z1 braucht’s einen geeigneten Ständer. Der ist bei Manger kurz vor der Fertigstellung und wird zur High End in München fertig sein. Natürlich gehen da auch Fremdfabrikate, die sollten nur ordentlich stabil und nicht zu hoch sein. Die z1 ist eine geschlossene Box. Keine Reflexrohre, keine Tricks, keine Kniffe. Das hat Tradition bei Manger und Firmenchefin Daniela Manger sagt völlig zu Recht, dass man nur mit einem geschlossenen Bassabteil eine Chance hat, in Sachen Impulsverarbeitung an dem Mangerwandler passend ankoppeln zu können. Fürs Besorgen der tiefen Frequenzen ist hier eine bewährte Spezialkraft zuständig: Der Achtzoll-Tieftöner mit geschöpfter Papiermembran entstammt dänischen Regalen und ist als einer der wenigen perfekt für den Job geeignet. Gewiss, mit einer Reflexabstimmung wäre eine etwas niedrigere untere Grenzfrequenz möglich gewesen, aber eben auf Kosten der Impulswiedergabe. Der Bass steckt unter einer genau eingepassten Stoffabdeckung in der Boxenfront, die dadurch eine perfekt geschlossene Optik bietet. In Verbindung mit den sanft gerundeten Kanten ergibt sich so eine moderne, glatte Formensprache, das passt. Rückseitig gibt’s eine Aluminiumplatte mit zwei Paar WBT-Nextgen-Klemmen. Bi-Wiring ist also möglich, Manger liefert zwei „amtliche“ Kabelbrückn für diejenigen mit, die nur mit einem Lautsprecherkabel arbeiten wollen. Technisch gibt’s ansonsten nur einen wesentlichen Unterschied zum Vorgängermodell: Die Trennfrequenz zwischen beiden Treibern wurde deutlich erhöht, was der Verzerrungsarmut zugute kommt. Darüber hinaus gibt’s so viel zu erzählen nicht, überlassen wir also der Musikwiedergabe das Feld. Im Hörtest musste sich die z1 gegen unsere bewährte, ebenfalls geschlossene Eigenkonstruktion „Nada“ beweisen. Tatsächlich habe ich dem Umbau auf die Manger mit ziemlich gemischten Gefühlen entgegengesehen und mit einem total unterschiedlichen Klangbild gerechnet. Was folgte, war eine faustdicke Überraschung – die beiden Monitore auseinanderzuhalten bedarf nämlich durchaus genaueren Hinhörens. Bleiben wir ruhig zunächst bei den tiefen Lagen. Lyn Stanleys Rhythmussektion liefert auf beiden Wandern exzellente Arbeit ab: entspannt, farbig, trocken, aber nicht dröge. Und ja, der Achtzöller in der Manger tönt subjektiv etwas voller als der Achtzehner in der Nada, was in Anbetracht des deutlich größeren Gehäusevolumens auch zu erwarten war. Beiden gemein ist der ansatzlos-zackige Einstieg, die allürenlose „der Bass ist einfach da“-Attitüde. Ich erinnere mich an viele schöne Stunden mit der Zerobox 109 und natürlich finden sich deren Qualitäten auch bei der z1 wieder. Die Vorgängerin war seinerzeit die erste Mangerapplikation, die vollkommen ohne die spezielle Tonalität auskam, die dem in vielerlei Hinsicht extremen Schallwandler immer innewohnte. Das war damals – zumindest bei halbwegs gesitteten Lautstärken kein Thema mehr und beim neuen Einsteigermodell sowieso nicht. Der Übergang zwischen dem dänischen Tieftöner und dem Biegeschwinger sitzt auf den Punkt. Das hat noch nicht ganz diese sehr spezielle Räumlichkeit eines echten Fullrange- Wandlers, öffnet aber nichtdestotrotz gerade in der Tiefe beeindruckende Räume und verschwindet bei korrekter Aufstellung physisch komplett aus dem Geschehen. In Sachen Aufstellung gibt sich die z1 erfreulich unkritisch, wir kamen mit dem klassischen gleichseitigen Dreieck und einer leichten Einwinkelung auf den Zuhörer allerbestens zurecht. Wir legen die wunderschöne Neuauflage des Albums „Viaticum“ vom schwedischen Esbjörn- Svensson-Trio auf und bleiben, wie schon zuvor bei Frau Stanley, an den Klavieranschlagen hängen. Das nämlich ist einer der Punkte, die der Manger-Schallwandler besonders gut beherrscht: Was uns hier entgegenschlägt, ist von beeindruckender Energie und Klarheit geprägt. Die Nada wirkt hier kaum weniger dynamisch, aber tonal etwas verrundeter und „kuscheliger“. Das hier jedoch, das ist ein aktueller Manger- Lautsprecher. Und der befleißigt sich eines Maßes an tonaler Neutralität, die man vielleicht noch bei den Aktivmodellen aus gleichem Hause suchen darf, sonst aber wird’s ziemlich eng. Seine Leichtigkeit und dynamische Spannweite sind das, was diesen Lautsprecher rigoros von jedem Verdacht Überkorrektheit befreit. Ich bin ja tatsächlich der Meinung, dass einem Lautsprecher ein gewisses Maß an „Meinung“ gut zu Gesicht steht, aber der hier, der hat keine. Und das funktioniert großartig. Wieviel Atmosphäre die Manger zu reproduzieren in der Lage ist, beweist Cassandra Wilsons hoch spannende „Strange- Fruit“-Interpretation, die klanglich zwar nicht über jeden Zweifel erhaben ist, die inhaltliche Dramatik aber ausgezeichnet transportiert und die Stimme der Sängerin erstaunlich kompakt, fast schon demütig in die Mitte rückt, fein säuberlich vom instrumentalen Gewitter um sie herum separiert. Das ist High Fidelity. Und zwar auf höchstem Niveau.
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Fazit

Mangers neue Kompaktbox schafft es mit Leichtigkeit in die Riege der besten Vertreter dieser Spezies. Die Box liefert eine wunderbare Synthese aus absoluter tonaler Korrektheit und dynamischer Hochleistung. Bei der ansteuernden Elektronik können Sie gar nicht zu hoch ins Regal greifen, die Box honoriert vorgeschaltete Qualität umgehend..

Preis: um 6400 Euro

Manger z1


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Ausstattung

 
Paarpreis ab 6.400 Euro 
Vertrieb Manger, Mellrichstadt 
Telefon 09776 9816 
Internet www.mangeraudio.com 
B x H x T (in mm) 270/534/364 
Gewicht (in Kg) 26 
Garantie (in Jahre)
Unterm Strich... » Mangers neue Kompaktbox schafft es mit Leichtigkeit in die Riege der besten Vertreter dieser Spezies. Die Box liefert eine wunderbare Synthese aus absoluter tonaler Korrektheit und dynamischer Hochleistung. Bei der ansteuernden Elektronik können Sie gar nicht zu hoch ins Regal greifen, die Box honoriert vorgeschaltete Qualität umgehend.. 

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