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Kategorie: Kopfhörerverstärker
20.10.2015

Einzeltest: Opera Consonance LinearX

Einer geht noch

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Dr. Martin Mertens
Dr. Martin Mertens

Die chinesische HiFi-Manufaktur Opera Audio Consonance hat mich schon mit einigen richtig guten Röhren-Kopfhörerverstärkern überrascht. Schon der kleine Cyber20 mk2 ist fürs Geld ein Knaller, mit dem Linear5 hat Opera bewiesen, dass sie auch richtig High End können.

Da frage ich mich, um was es beim neuen LinearX geht.Zugegeben, ich habe da so eine Ahnung. Sicher ging es zum einen darum, eine Marke in den Sphären der absoluten Top-Kopfhörerverstärker zu setzen. Denn wenn man eines glauben kann, dann, dass Firmengründer und Mastermind Shi Hui Liu ehrgeizig ist. Sieht man mal von den weltweit ungefähr zwei Über-Kopfhörern ab, die zusammen mit dem passenden Verstärker zu Kursen zwischen 60.000 und 70.000 Euro über den Ladentisch gehen, ist man bei Kopfhörerverstärkern mit 10.000 Euro so ziemlich in den höchsten Gefilden angekommen. Ich bin mir sicher, dass es Herrn Liu ein Anliegen war, hier mitzuspielen. Und wenn ich mir angucke, was andere Hersteller in diesen Gefilden anbieten, dann sind es große Geräte, die meist eine Fülle von Anschlussmöglichkeiten bieten. Folglich ist auch der LinearX ein großes Gerät, das deutlich mehr Anschlüsse als ein Paar Cinchbuchsen für den Signaleingang und eine 6,3-mm-Buchse als Ausgang für den Kopfhörer bietet. Und ein paar mehr Knöpfe als einen Lautstärkeregler hat der LinearX auch. Darüber hinaus habe ich den Verdacht, dass es Herrn Liu vor allem um die Röhren ging. Der Cyber20 setzt mit zwei EL84 noch auf weit verbreitete Standardröhren. Eine Version des Cyber20, den ich mir für den persönlichen Bedarf gekauft habe, war freundlicherweise mit einem Paar seltener NOS-Röhren (NOS = New Old Stock, neue, unbenutzte Röhren aus alter Produktion) bestückt, für die offensichtlich jemand weit hinten im Lager gesucht hat. Der Linear5 arbeitet bei der Verstärkung mit hoch beleumundeten Trioden der Sorte 2A3, und zwar mit der seltenen und klanglich von vielen Röhrenkennern bevorzugten Single-Plate-Variante dieser Röhre. Der LinearX arbeitet nun mit einer Röhre, die von vielen Röhrenliebhabern als die Königin der Trioden angesehen wird, der 300B. Wie der Hype um die Ende der 1930er-Jahre von Western Electric als Verstärkerröhre entwickelten 300B entstanden ist, kann vermutlich niemand mehr erklären. Fakt ist, dass auf der einen Seite Mondpreise für seltene NOSExemplare bezahlt werden, während sich auf der andern Seite diverse Firmen damit beschäftigen, neue Edelversionen dieser Röhre zu produzieren, die preislich mit den NOSRaritäten konkurrieren. Und natürlich muss jeder halbwegs ernst zu nehmende Hersteller von High-End-Verstärkern einen 300B-Verstärker im Angebot haben. Zählen Sie eins und eins zusammen und Sie kennen meine Theorie dazu, wie der LinearX entstanden ist. Was nicht despektierlich gemeint ist – im Gegenteil. Wenn man sich den neuen Top-Kopfhörervestärker von Opera Consonance ansieht, wird einem sofort klar, dass es sich hier um ein Spitzengerät handelt.
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Preis: um 10000 Euro

Opera Consonance LinearX

Referenzklasse


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