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Kategorie: Kopfhörerverstärker
20.10.2015

Einzeltest: Abacus Cuffino

Der ewige Geheimtipp

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Dr. Martin Mertens
Dr. Martin Mertens

Fast immer, wenn sich HiFi-Auskenner darüber unterhalten, wo es viel Klang für vergleichsweise wenig Geld gibt, fällt irgendwann der Satz: „Wenn dir das Aussehen egal ist, dann nimm doch Abacus.“ Machen wir.

Voilà – der Cuffino!

Zumindest seit meiner „HiFi-Sozialisierung“ in den 1980er-Jahren gehört Abacus zu den Marken, die stets als Trumpf aus dem Ärmel gezogen werden, wenn es wirklich nur um Klang gehen soll. Wenn es dann allerdings konkret wird, macht der eine oder andere dann doch einen Rückzieher. Klar, Klang ist das Wichtigste, aber müssen die Komponenten wirklich aussehen wie aus dem Elektronik-Baukasten? Karl-Heinz Sonder, der Abacus 1983 gegründet hat und das Unternehmen mittlerweile zusammen mit Sohn Hanno Sonder führt, würde vermutlich mit einem klaren „Ja“ antworten. Vom Standpunkt des Ingenieurs sind die Gehäuse perfekt. Andere Aspekte zählen nicht. Diese Konsequenz legen sie bei Abacus auch in anderer Hinsicht an den Tag. So bauen sie Verstärker ausschließlich in Rieder- bzw. der von Abacus daraus weiterentwickelten Dolifet-Technik. Die mit dieser Technik realisierten Verstärker haben einen 0-Ohm-Ausgang und arbeiten deshalb völlig lastunabhängig. Und extrem schnell sind Verstärker mit dieser Technik auch. Andere Schaltungen? Warum – die Technik ist ideal! Diese Konsequenz, die Abacus auszeichnet, hätte allerdings beinahe dazu geführt, dass der Cuffino nie entwickelt und produziert worden wäre. Denn dank der Dolifet-Technik, die Abacus auch bei den Line-Treibern einsetzt, sei eigentlich jeder Abacus-Verstärker mit Kopfhörerausgang ein perfekter Kopfhörerverstärker. Die Frage nach einem dedizierten Verstärker nur für Kopfhörer habe sich für Abacus nie gestellt, so Sonder Senior. Die Nachfrage nach 

einem solchen Gerät sei tatsächlich mit dem Kopfhörer-Boom aufgekommen. Von sich aus habe man keine Notwendigkeit für so ein Gerät gesehen.

Ausstattung

Vielleicht ist das der Grund, aus dem der Cuffino mit drei Line-Eingängen, von denen sich einer sogar zum Phono-MM-Eingang für Schallplattenspieler umrüsten lässt, fast genauso gut ein Vorverstärker sein könnte. Schlösse man an den geregelten Line-Ausgang beispielsweise den von den Gehäusemaßen her passenden Endverstärker Abacus Ampino an, hätte man eine hochwertige, kleine Vor/ Endstufen-Kombi. Um den Fokus beim Cuffino auf Kopfhörer zu lenken, besitzt er auf der Front zwei Kopfhöreranschlüsse. Einen in Form der üblichen 6,3-mm-Buchse und eine 4-Pol-XLR-Buchse, die aktuell quasi den Standard für den symmetrischen Anschluss von entsprechenden Kopfhörern darstellt. Sowohl zwischen den Eingängen als auch zwischen den Ausgängen kann man mithilfe von zwei Drehschaltern auf der Front umschalten. Serienmäßig ist der Cuffino mit einem hochwertigen RK27-Poti von Alps ausgestattet. Unser Testgerät war allerdings mit einem Widerstandsleiter-Poti ausgerüstet, für das ein Aufpreis von 200 Euro fällig wird.
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Preis: um 590 Euro

Abacus Cuffino

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

-

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