Möchten Sie zur Desktopansicht wechseln ? JaNein
169_12619_1
Anzeige
Topthema: JETZT ONLINE GEÖFFNET
Liebe hifitest.de User,
auf Grund der aktuellen Lage veröffentlichten wir hier eine Liste mit Händlern und Herstellern die ONLINE für Sie GEÖFFNET haben.
173_19182_2
Topthema: Eine glatte Eins
Philips 55OLED804
Vor einem Jahr glänzte der Philips 55OLED803 mit hervorragender Bildqualität in unserem Test. Der Nachfolger 804 soll nun noch eine Schippe drauf legen. Wir haben nachgeschaut.
71_16205_2
Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
hifitest.de Schallabsorber
Für guten Klang muss bekanntlich die gesamte HiFi-Kette passen. Und deren letztes Glied vor den Ohren des Zuhörers ist nach den Lautsprechern noch der Hörraum. Sein Einfluss auf die Klangqualität ist beträchtlich.
Neu im Shop:
Hifi Tassen, 4 neue Designs
offerbox_1541241416.png
>> Mehr erfahren

Kategorie: Kopfhörer InEar, D/A-Wandler
20.10.2015

Systemtest: Ultrasone Saphire, Ultrasone Panther

Ultrasone In-Ear-Kopfhörer Saphire und mobiler DAC/Kopfhörerverstärker Panther

18636
Dr. Martin Mertens

Es hat etwas länger gedauert. Doch wenn ein Hersteller wie Ultrasone den Anspruch hat, den Klang seiner großen Spitzenkopfhörer in einem In-Ear zu realisieren, darf es etwas dauern.

Jetzt ist der Saphire verfügbar. Gibt er zusammen mit dem hauseigenen DAC/ Kopfhörerverstärker Panther ein Dream-Team?
Die Farbkombination von Ultrasone Saphire und Panther ist schon mal sehr gelungen. Blaue Saphire erhalten ihre Farbe durch Beimischungen von Cobalt. Wobei die Gehäuse des Ultrasone Saphire eher himmelblau sind, was sehr schön zu den edelstahlglänzenden Gehäuseaußenseiten und den silbernen Kabeln passt. Sehr edel. Der mobile DAC/Kopfhörerverstärker Panther kommt dagegen im sportlichen Carbon-Look.    

Ultrasone Saphire


Um auch bei ihrem High-End-In-Ear den von Ultrasone gewohnten, exzellenten Klang zu realisieren, haben die Techniker in Bayern einigen Aufwand betrieben. So arbeiten in jedem der kleinen Gehäuse insgesamt sechs Treiber: zwei Balanced-Armature-Treiber (BAT) für den Tiefton, jeweils ein BAT für Mittel- und Hochton sowie zwei elektrostatische Treiber als Superhochtöner. Während BA-Treiber bei In-Ears ja mittlerweile weitverbreitet sind, ist der Einsatz von elektrostatischen Treibern neu. Zumindest, wenn sie als Hochtöner ohne Speiseteil auskommen. Das Kabel ist steckbar. Anstelle auf die bei manchen Herstellern umstrittenen MMCXStecker setzt Ultrasone auf robuste 2-Pin-Stecker. Zum Lieferumfang gehören zwei Kabel, eines mit 3,5-mm-Klinkenstecker zum normalen Anschluss an Smartphone oder Player und eines mit 2,5-mm-4-Pol-Stecker an Zuspieler, die einen symmetrischen Anschluss des Kopfhörers ermöglichen. Mit einer Impedanz von 25 Ohm und einem Wirkungsgrad von 106 dB lässt sich der Saphire an jedem mobilen Gerät betreiben. Die Bauform des Saphire folgt der In-Ear- Monitor-Form. Die Gehäuse schmiegen sich ins Ohr, die Kabel werden über die Ohren geführt. Gehäuseform, Kröpfung der Schallausgänge und Kabelverlauf passen perfekt. Kabelgeräusche halten sich in Grenzen. Bei all dem getriebenen Aufwand wundert es niemanden, dass der Ultrasone Saphire klanglich sofort eine Punktlandung zwischen den besten In-Ears der Welt landet. Tonal gibt er sich mustergültig neutral, bietet ein phänomenales Auflösungsvermögen und ansprechende grob- wie feindynamische Talente. Es macht richtig Spaß, mit dem Saphire pegelmäßig Gas zu geben. Noch mehr Spaß macht es allerdings, ihn ganz leise zu hören und zu bewundern, wie er selbst an der Grenze der Hörschwelle noch die zartesten Ziselierungen von Musik zur Geltung bringt. Faszinierend ist, dass der Ultrasone Saphire in allen Disziplinen, die an einer normalen, asymmetrischen Verbindung schon hervorragend zu Geltung kommen, noch einmal zulegt, wenn er symmetrisch an einen entsprechend hochwertigen Zuspieler angeschlossen wird. So deutlich habe ich den Unterschied zwischen konventionellem und symmetrischem Anschluss bisher noch bei keinem In-Ear, der eine Option zum symmetrischen Anschluss bietet, gehört.    

  • eine Seite vor
  • letzte Seite
 

Preis: um 3000 Euro

Ultrasone Saphire

Referenzklasse

4.5 von 5 Sternen

-

Preis: um 400 Euro

Ultrasone Panther

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

10/2019 - Dr. Martin Mertens

Händlersuche

Suchen Sie hier nach einem Händler in Ihrer Nähe!

Deutschland  |  Schweiz

Newsletter

Tragen Sie sich hier für den hifitest.de-Newsletter ein!

Das könnte Sie auch interessieren