Möchten Sie zur Desktopansicht wechseln ? JaNein
147_17939_2
Topthema: Premium 4K Heimkino Beamer
BenQ W5700
Echte Heimkino-Fans aufgepasst: Der EISA-Award in der Kategorie „Home Theatre Projector“ ging 2019 an den 4K HDR Beamer. Große Farbraumabdeckung, exakte Farbwiedergabe und Installationsflexibilität waren mit unter wichtige Kriterien.
148_0_3
Anzeige
Topthema: Heimisches Kinozimmer
Luxuriöses Heimkino modern & bezahlbar
Die hochwertigen Sessel und Sofas der Serie "Matera" von Sofanella schaffen ein gemütliches und bequemes Heimkinoerlebnis
163_18984_2
Topthema: Think different
Block Stockholm
Große HiFi-Anlagen und selbst kleine Musiksysteme brauchen Platz. Wie wäre es denn, wenn ein echtes Möbelstück gleichzeitig als Musikanlage fungieren würde? Diese pfiffige Kombination hat die deutsche Marke Audioblock aufgegriffen und präsentiert mit dem Stockholm ein Musiksystem der ganz anderen Art.
71_16205_2
Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
hifitest.de Schallabsorber
Für guten Klang muss bekanntlich die gesamte HiFi-Kette passen. Und deren letztes Glied vor den Ohren des Zuhörers ist nach den Lautsprechern noch der Hörraum. Sein Einfluss auf die Klangqualität ist beträchtlich.
Neu im Shop:
Uhren aus Holz, verschiedene Modelle
offerbox_1574851615.jpg
>> Mehr erfahren

Kategorie: Kopfhörer InEar
20.10.2015

Einzeltest: Panasonic RP-HDE10

Iron Man

13266
Michael Bruss
Michael Bruss

Der Panasonic RP-HDE10 ist mit einer  Preisempfehlung von 250 Euro nicht  mehr wirklich im Einsteigersegment  angesiedelt. Da braucht es schon gute  Argumente, um potenzielle Käufer zu  überzeugen, ihr Geld in einen In-Ear zu  investieren.

Äußerlich macht der Panasonic einiges her: Die massiven Gehäuse von aus dem Vollen gefrästen Metall wirken äußerst solide, ohne viel Gewicht mit sich zu bringen. Die ca. 6 Gramm pro Seite sind kaum spürbar und mit Sicherheit nie unangenehm im Ohr. Das gummierte, 1,2 Meter lange Zuleitungskabel hat ein Mikrofon und einen Play/Pause-Controller integriert. Toll: Man kann das Kabel auch ohrhörerseitig abnehmen und somit im Falle einer Beschädigung ersetzen. Gegenüber Schabgeräuschen ist das Kabel recht unempfindlich, Klopfen kommt jedoch deutlich durch. Den sinnvoll gestaffelten Größen der Ohrpassstücke sei´s gedankt, dass die Teile ziemlich gut im Ohr sitzen. Im Metallgehäsue steckt ein 11,5-Millimeter-Treiber, den Panasonic als „High-Resolution-Membran“ beschreibt. Angetrieben wird sie von einem starken Neodymmagneten, der sicherlich einen großen Anteil am mit 108 dB/W/m beachtlichen Wirkungsgrad haben dürfte. Eine Impedanz von 34 Ohm ist auch noch für so ziemlich jedes portable Gerät verdaulich. Panasonic gibt eine unglaubliche Frequenzbandbreite von 3 Hz bis 50 kHz an. Panasonic legt einen Adapterstecker für 6,3-Millimeter-Klinkenbuchsen bei, so dass man auch am Verstärker zu Hause hören kann. Das dürfte den Anspruch dieses Modells verdeutlichen: Hier will man nicht nur den Wunsch nach dem kurzen Kick für unterwegs bedienen, sondern auch „ernsthaften“ Musikgenuss in höchster Klangqualität ermöglichen. Aber kann Panasonic mit dem RP-HDE10 liefern und dieses Versprechen erfüllen? Der Eindruck von Weite ist so ziemlich das Erste, was mir mit John Zorns „Zechziel“ auffällt. Die Instrumente der Jazz-Aufnahme verteilen sich schön im Raum, der sich in realistischen Ausmaßen in alle Dimensionen erstreckt. Das Auflösungsvermögen der RP-HDE10 ist grandios und wirkt nicht übertrieben oder aufgesetzt. In „My Red Hit Car“ von Squarepusher ist das vertrackt gesampelte Blechwerk vorzüglich von den anderen elektronischen Spielereien im Hochton zu unterscheiden, nervt aber nie. Die anfänglich minimal überzogene Strahlkraft im Hochton legt sich nach einigen Stunden Einspielzeit und macht einer über alles leicht warmen, feinen und eher sanften tonalen Charakteristik Platz. In Madrugadas „Hands Up, I Love You“ trifft der knorrige E-Bass genau die richtige Balance aus warmem Tiefgang und differenziertem Mittelton, der wiederum von einer minimalen Betonung des Präsenzbereichs profitiert. Die ist auch für den einzigen Kritikpunkt am RP-HDE10 zuständig: Stimmen und Blasinstrumente können im Extremfall ein wenig hart wirken, und Zischlaute besitzen in einigen Fällen (genanntes Stück von Madrugada) eine leichte Schärfe – aber beides bleibt im Rahmen. Grobdynamisch spielen die RP-HDE10 in ihrer Preisklasse locker mit, betonen diesen Aspekt der Wiedergabe aber nicht – sie ziehen eine entspannte und vornehme Gangart mit viel Feinsinn und Genuss vor. Sie sind tonal neutrale In-Ears mit audiophilem Einschlag, die zwar auch mit deftiger Rockmusik oder Elektro gut zurechtkommen, insbesondere aber Klassik- und Jazzfans sowie audiophile Genießer begeistern werden

Fazit

Die Panasonic RP-HDE10 bieten tiefen, druckvollen  Bass, eine feine, klare Hochtonauflösung und sehr  elaborierte Klangfarben. Grobdynamisch geht anderswo noch mehr – feindynamisch aber kaum.

Preis: um 250 Euro

Panasonic RP-HDE10

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

-

Ausstattung

 
Vertrieb Panasonic Deutschland, Hamburg 
Internet www.panasonic.de 
Prinzip In-Ear 
Treiber 11,5-mm-„High-Resolution-Membran mit Neodymmagnet 
Frequenzumfang 3 – 50.000 Hz 
Impedanz (in Ohm) 34 
Empfindlichkeit 108 dB/mW 
Max. Belastbarkeit: 150 mW 
Kabel 1,2 m, Mikrofon und Controller für Anruf- und Musiksteuerung 
Gewicht (in g) 28 g (12 g ohne Kabel) 
Anschluss vergoldeter Stereo-Mini-Stecker, 3,5 mm 
Zubehör: Transportetui, Clip, anpassbarer Halter, Pass-Stücke (XS, S, M, L), Steckeradapter (6,3 mm) 
geeignet für: mobiles HiFi 
Klasse Spitzenklasse 
Preis/Leistung sehr gut 

Bewertung

 
Klang 50%
Passform 20%
Ausstattung 20%
Design 10%

Händlersuche

Suchen Sie hier nach einem Händler in Ihrer Nähe!

Deutschland  |  Schweiz

Newsletter

Tragen Sie sich hier für den hifitest.de-Newsletter ein!

Das könnte Sie auch interessieren