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Kategorie: Kopfhörer InEar
20.10.2015

Einzeltest: Magnat LZR 540

Lazer im Ohr

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Dr. Martin Mertens
Dr. Martin Mertens

Die deutsche Firma Magnat, die bisher hauptsächlich für  Lautsprecher, Car-HiFi und zuletzt auch für HiFi-Verstärker bekannt ist, baut ihre erfolgreiche LZR-Kopfhörer- Serie weiter aus. Der neue Kopfhörer LZR 540 stellt dabei  quasi den Auftakt bei den In-Ear Kopfhörern dar.

Der erste Around-Ear-Kopfhörer, der LZR 980, den Magnat 2014 als Topmodell der neuen Kopfhörer-Linie vorstellte, setze gleich ein deutliches Signal. Bei der Entwicklung der Schallwandler kam erstmals eine speziell für diese Anwendung weiterentwickelte Technologie eines Laser-Messverfahrens zum Einsatz, das man schon seit 16 Jahren erfolgreich bei der Entwicklung von Lautsprecherchassis verwendet hatte. Der Stolz auf dieses Messverfahren zeigt sich in der Typenbezeichnung: Alle Kopfhörer von Magnat heißen LZR, was für Lazer, also Laser steht. Und auch beim Design ließ man sich nicht lumpen und beauftragte den italienischen Top-Designer Pininfarina. Der Erfolg dieser Kombination aus deutscher Ingenieurskunst und italienischem Design ließ nicht lange auf sich warten, und so baute Magnat seine LZR-Serie durch weitere Around- und On-Ear-Kopfhörer aus. Bei den In-Ear Modellen geht Magnat den umgekehrten Weg. Hier ist das von Pininfarina gezeichnete Topmodell, der LZR 940, für Anfang 2016 angekündigt, den Auftakt bei den In-Ears macht allerdings das „kleinere“ Modell LZR 540, um den es im Folgenden geht. Der ist nicht von Pininfarina designt, jedoch auch mithilfe des speziellen Laser-Verfahrens entwickelt. Mit einer Impedanz von 16 Ohm und einem Wirkungsgrad von 115 dB ist der LZR 540 ganz klar für den Einsatz an mobilen Geräten wie etwa Smartphones gedacht. Das zeigt auch die eingebaute 1-Tasten Fernbedienung, die den Kopfhörer am Smartphone zum Headset macht. Auch wenn das Design nicht vom italienischen Meister stammt, sitzt der LZR 540 gut in den Ohren. Die Schallausgänge mit den Ohrpassstücken sind leicht gekröpft an den Gehäusen angebracht, was dem anatomischen Verlauf der Gehörgänge entspricht und eine gute Passform gewährleistet. Nebenbei gewährleistet diese Form auch, dass man die Kopfhörer seitenrichtig einsetzt – eine Rechts/Links- Kennzeichnung gibt es nämlich nicht. Die gute Passform ist wichtig, denn der LZR 540 gehört zu den In-Ear-Kopfhörern, die ihre maximale klangliche Performance nur bringen, wenn sie dicht im Gehörgang sitzen. Deshalb sollte man auch unbedingt ausprobieren, welche Ohrpasstücke, die in drei verschiedenen Größen beiliegen, den besten Sitz gewährleisten. Sitzt der LZR540 dicht in den Ohren, schirmt er Außengeräusche gut ab. Kabelgeräusche sind kaum ausgeprägt und so kann man sich ungestört der Musik widmen. Und das lohnt sich, denn dass Magnat auch hier einiges an Aufwand betreibt, um den LZR 540 auf klangliche Höchstleistung zu trimmen, hört man sofort. Tonal gibt sich der Kopfhörer neutral (es sei denn, er sitzt nicht richtig), für die Preisklasse punktet er mit astreinen grob- wie feindynamischen Talenten und einem exzellenten Auflösungsvermögen. Da stellt sich fast die Frage, was Magnat klanglich beim kommenden „großen“ Modell noch besser machen will.

Fazit

Auch wenn er vielleicht keine Designikone wird, klanglich hat der Magnat LZR 540 das Zeug, in seiner Preisklasse Maßstäbe zu setzen.

Preis: um 50 Euro

Magnat LZR 540

Einstiegsklasse

4.0 von 5 Sternen

-

Ausstattung

 
Vertrieb Magnat, Pulheim 
Internet www.magnat-lzr.com 
Gewicht (in g) 17 
Typ In-Ear 
Anschluss 3,5-mm-4-Pol-Klinke 
Frequenzumfang 17 – 23.000 Hz 
Impedanz (in Ohm) 16 
Wirkungsgrad (in dB) 115 
Bauart geschlossen 
Kabellänge (in m) 1,2 m 
Kabelführung beidseitig 
geeignet für: iPhone, Smartphones, mobile Player 
Ausstattung 1-Tasten-Fernbedienung und Mikro, Transportbeutel, Ohrstücke in S, M und L, Kabelclip 
Klasse Einstiegsklasse 
Preis/Leistung hervorragend 

Bewertung

 
Klang 50%
Passform 20%
Ausstattung 20%
Design 10%

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