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Kategorie: Kopfhörer InEar
20.10.2015

Einzeltest: B&W Bowers & Wilkins C5

Bullet Time

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Jochen Schmitt
Jochen Schmitt

Wenn Audio-Spezialist Bowers & Wilkins etwas anpackt, darf man auf das Ergebnis stets gespannt sein. Meistens nehmen sich die Briten sehr viel Zeit für Planung, Entwicklung und Fertigung des neuen Produkts.

So auch beim C5, dem ersten In-Ear-Kopfhörer von B&W.Die englische Firma B&W existiert seit etwa 50 Jahren und hat in dieser Zeit geraume Erfahrung in Hinsicht auf perfekte Klangwiedergabe von Lautsprechern gesammelt. Anfangs hat man sich auch ganz auf die Herstellung von HiFi-Lautsprechern konzentriert. In den letzten Jahren haben jedoch viele Kunden Bowers & Wilkins neu für sich entdeckt. Der britische Traditionalist hat sich nämlich den Erfolg von Apples iPhone, iPod und iPad zunutze gemacht und präsentiert seinerseits nun sehr erfolgreiche Produkte rund um die Apple-Bestseller. B&Ws Antwort auf die Frage nach superbem Klang mithilfe eines iPods oder iPhones war (und ist) der Zeppelin, den es inzwischen auch mit Airplay zu kaufen gibt. Doch dabei blieb es nicht: Ein kleineres Modell namens Zeppelin mini folgte recht kurze Zeit später. Viele HiFi-Begeisterte wünschten sich den charakteristischen B&W-Klang nicht nur für ihr Zuhause – auch unterwegs sollte bester Klang die Ohren verwöhnen. Die britischen Ingenieure haben auch hierfür eine Antwort gefunden, verkörpert in dem Aufsatz-Kopfhörer namens P5. Grandiosen Klang bei minimalen Abmessungen verspricht der brandneue C5: Das erste In- Ear-Modell von Bowers & Wilkins glänzt mit pfiffigen Details und perfektem Tragekomfort. Doch dazu später mehr.

Ausstattung und Verarbeitung


Zuallererst überrascht die sehr stattliche und nobel wirkende Verpackung des C5. In dem schwarzen Karton mit Sichtfenster wird die neue Schöpfung wirkungsvoll zur Schau gestellt. Hat man einen Blick auf den C5 geworfen, stellt sich sogleich dieses „Haben-will-Gefühl“ ein – die schwarz-silberne Konstruktion wirkt einfach auf Anhieb sehr edel. Das aus Aluminium bestehende Gehäuse erinnert in Verbindung mit dem Ohrpassstück ein wenig an eine Patronenkugel. An den schräg angeschnittenen Enden sitzen silberfarbene Abschlüsse, die sogenannten „Micro Porous Filter“. Diese wie metallische Schwämme aufgebauten Filter absorbieren rückwärtig abgegebene Schallanteile und machen dadurch den C5 zu einem halboffenen System. Des weiteren nutzt B&W diese Filter zur Klangabstimmung seiner In-Ear-Kopfhörer. Das Secure-Loop-Design ermöglicht auf sehr einfache Art und Weise, den C5 an jedes Ohr anzupassen. Dazu wird das zu einer kleinen Schlaufe ausgeformte Kopfhörerkabel so justiert, das es sich an den inneren Bogen der Ohrmuschel anschmiegt. Ist die korrekte Länge ermittelt, sitzt der C5 perfekt im Ohr. Wie bei B&W üblich, ist die Verarbeitung absolut tadellos. Zum Transport des guten Stücks liegt ein gepolstertes Aufbewahrungsetui mit Aufwickelhilfe bei. Dort passen neben dem Kopfhörer auch noch die mitgelieferten Adapter hinein, um den C5 auch auf Flugreisen einsetzen zu können. Abschließend soll nicht unerwähnt bleiben, dass der B&W C5 auch über eine Kabelfernbedienung mit integriertem Mikrofon verfügt. Damit lassen sich die Grundfunktionen von den Apple-Modellen steuern sowie der C5 in Verbindung mit einem iPhone als Headset einsetzen. 

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Preis: um 179 Euro

B&W Bowers & Wilkins C5

Spitzenklasse

5.0 von 5 Sternen

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