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Kategorie: Kopfhörer InEar
20.10.2015

Einzeltest: Audeze iSine 10

Alles oder nichts

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Thomas Johannsen
Thomas Johannsen

Im letzten September auf der CanJam konnte ich dem iSine 10 schon mal einen Lauscher widmen. Auch wenn das noch ein Vorserienmodell war, war mir schnell klar, dass Audeze mit seinem ersten magnetostatischen In-Ear etwas Besonderes konstruiert hatte.

Nun konnte ich endlich ausgiebig ein Seriengerät testen.Der iSine sieht zugegebenermaßen etwas ungewöhnlich im Ohr aus, zumindest für den unbeteiligten Betrachter. Aufgrund der besonderen Bauweise ragen die Hörer entsprechend weit aus den Ohren heraus und sind allein durch ihre Abmessungen unübersehbar. Im Ohr sitzt er dagegen ganz angenehm, sofern man die richtigen Passstücke ausgesucht hat, wem das ganze zu locker im Ohr steckt, oder wer sich beim Musikhören gern auch etwas bewegt, tut gut daran, die kleinen Flügelchen mit einzupassen, die den Geräten zusätzlichen Halt in den Ohrmuscheln bieten, oder direkt die Over-Ear-Bügel einzusetzen. Wenn der korrekte Sitz gefunden ist, sind die recht großen Teile erstaunlicherweise kaum noch zu spüren.

Klangbilder

Dafür haben sie klanglich umso mehr zu bieten; ein Phänomen war uns schon beim ersten Probehören aufgefallen; die iSine 10 sind komplett unauffällig, sie scheinen keine eigene Klang- Charakteristik zu haben. Sie klingen weder besonders bassbetont, noch werden Mittel- und Hochtöne zwecks vordergründiger Brillanz bevorzugt. Dabei sind sie aber auch alles andre als analytisch, linear, langweilig, sondern ganz im Gegenteil: Dynamiksprüngen der Musik folgen sie ansatzlos, leiseste Passagen werden mit allem notwendigen Feingefühl behandelt und gehen keinesfalls unter, eine Offenbarung für Freunde klassischer Musik. Gleichzeitig folgen die schnellen Wandler auch beinah naturgewaltigen Auftritten der Mittelalter- Rocker um In Extremo. Sie können einfach alles, oder eben nichts als Musik, und deshalb wissen sie immer mitzureißen. Nun muss ich Sie leider auch über ein kleines, aber nicht unwichtiges Manko informieren: Zur Höchstform laufen die iSine 10 eigentlich erst an einem externen Wandler mit Kopfhörerverstärker auf. In dem mitgelieferten Cipher-Kabel ist dieser fürs iPhone bereits integriert. Android-Nutzer sollten auf externe Lösungen zurückgreifen, verzichten dafür aber auf ein eingebautes Mikrofon: Telefonieren ist also nicht.

Fazit

Audeze hat das von anderen Kopfhörern so bewährte magnetostatische Prinzip auf In-Ears übertragen und gut daran getan. Einen lebendigeren, oder livehaftigeren In-Ear-Kopfhörer habe ich bislang selten gehört. Eben alles oder nichts.

Preis: um 450 Euro

Audeze iSine 10

Referenzklasse

5.0 von 5 Sternen

-

Ausstattung

 
Preis (in Euro): um 450 Euro 
Vertrieb: audioNEXT, Essen 
Telefon: 0201 5073950 
Internet: www.audionext.de 
Maximaler Schalldruckpegel: >120 dB 
Frequenzumfang 10 Hz – 50 kHz 
Impedanz (in Ohm) 16 Ohm 
Bauart In-Ear, halboffen 
Treiber Magnetostat 
Gewicht /Kabellänge 20 g / 150 cm 
Kabelführung beidseitig + gesteckt 
Klinkenstecker 3,5-mm- / 6,3-mm-Adapter Ja / Nein 
Case Nein 
re/li-Kennzeichnung deutlich bedruckt, tastbar 
Lautstärkeregelung / Mikrofon Ja / Ja 
Info zum Mikrofon: Das beigelegte Lightning-Kabel verfügt über einen DAC und ein Mikrofon 
+ hervorragender Klang 
+ inkl. DAC fürs iPhone 
- kein Inline-Mikrofon für Android 
Klasse: Referenzklasse 
Preis/Leistung gut - sehr gut 

Bewertung

 
Klang: 70%
Tragekomfort 20%
Ausstattung: 10%

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