Möchten Sie zur Desktopansicht wechseln ? JaNein
136_11886_1
Anzeige
Topthema: In-Ears nach Maß
Custom In-Ear Monitors
In vielen Bereichen des Lebens kommt Profi-Technik irgendwann auch bei Endverbrauchern an. So finden nach Abdrücken der Gehörgänge maßgefertigte In-Ear-Kopfhörer aus dem professionellen Bühnen- und Studio-Monitoring auch bei Kopfhörerfans zunehmend Anklang.
108_16868_2
Topthema: Lichtgestalten
AVM Rotation R 2.3, AVM Rotation R 5.3
Jetzt also auch AVM: Der seit Jahrzehnten sehr renommierte Hersteller höchstwertiger Elektronik hat sich dazu durchgerungen, gleich zwei eigene Plattenspieler anzubieten. Wir nehmen das mal als Kompliment für unsere Arbeit
144_0_3
Anzeige
Topthema: Audioblock PS-10
Discjockey
Plattenspieler immer noch im Trend. Das Auflegen der Plattensammlung zu zelebrieren, macht Spaß und liefert erstaunlich gute Klangqualität. Moderne Plattenspieler wie der PS-10 von Audioblock bieten dank eingebautem A/D-Wandler sogar die Schnittstelle zur digitalen Welt.
71_16205_2
Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
hifitest.de Schallabsorber
Für guten Klang muss bekanntlich die gesamte HiFi-Kette passen. Und deren letztes Glied vor den Ohren des Zuhörers ist nach den Lautsprechern noch der Hörraum. Sein Einfluss auf die Klangqualität ist beträchtlich.
Neu im Shop:
"Vinyl Sounds Better" Basecap. Zwei Farben zur Auswahl.
offerbox_1527682652.jpg
>> Mehr erfahren

Kategorie: Kopfhörer Hifi
20.10.2015

Einzeltest: Stax SRS-3050II

Die Japaner ...

2616
Christian Gather

..

. sind schon ein komisches Völkchen. Tradition und Moderne vereinen sich in kaum einem anderen Land auf so außergewöhnliche Weise. So verwundert es nicht, dass man beim Hersteller Stax aus dem Land der aufgehenden Sonne einen Kopfhörer kaufen kann, der aus alten Armeebeständen zu stammen scheint, in Sachen Klang aber die gesamte, durchdesignte Konkurrenz überflügelt.Der Vorteil aller Kopfhörer ist, dass sie einen der größten Nachteile von Lautsprechern außen vor lassen: den Hörraum. Auch wenn Ohrmuschel und Gehörgang da noch ein Wörtchen mitreden, sind die Klangeigenschaften einfacher unter Kontrolle zu bekommen. Musikliebhaber stört bei Kopfhörern allerdings die durch das Kabel eingeschränkte Bewegungsfreiheit und der Zwang, stundenlang dieses „Ding“ auf den Ohren sitzen zu haben. Zusätzlich beschränkt sich die Klangbühne auf das Kopfinnere und lässt eine mit Lautsprechern vergleichbare Raumabbildung nicht zu. Bleibt die Frage, ob Stax dem etwas entgegenzusetzen hat. Der japanische Hersteller Stax bietet eine ganze Reihe an Kopfhörermodellen und dazu passenden Verstärkern an. Allen Stax-Kopfhörern gemein ist das elektrostatische Prinzip. Im Gegensatz zu dynamischen Kopfhörern wird hier eine hauchdünne Folie mittels Hochspannung zum Schwingen gebracht. Angst vor Stromschlägen ist allerdings unbegründet, da keine von außen zugänglichen Teile unter Spannung stehen und die Ströme so klein bleiben, dass die elektrische Leistung und damit das Risiko verschwindend gering sind. Um gebührend in die Liga der elektrostatischen Kopfhörer einzusteigen, empfiehlt sich das schon auf gehobenem Niveau operierende, aber noch bezahlbare Paket namens SRS-3050II, bestehend aus dem Hörer SR-303 und dem Verstärker SRM-323II. Der SR-303 „Classic“ ist das zweitkleinste ohrumschließende Modell der Japaner. Das Design des Hörers deutet bereits an, dass sich seit dem ersten elektrostatischen Modell aus den Sechzigern wenig getan hat. Wozu auch, das Design funktioniert, und im Endeffekt zählt der Klang. Nur im Inneren wurden immer wieder kleine Änderungen vollzogen, zuletzt wurde die musikerzeugende Folie auf eine Dicke von 1,35 Mikrometern reduziert. Zum Vergleich: ein menschliches Haar hat im Schnitt 60 bis 70 Mikrometer Durchmesser. Dass diese Folie einem Musiksignal durch die praktisch nicht vorhandene Masse und den vollflächigen Antrieb ansatzlos folgen kann, wird anschaulich klar. Ein stabiler Kunststoffbügel bildet die Basis für den Hörer, die geschlitzen Muscheln aus demselben Material vermitteln ebenfalls einen ordentlichen Eindruck. Für Kontakt mit dem Kopf sorgen ein verstellbares Band innerhalb des Bügels und die Ohrpolster aus Kunstleder. Diese können, wenn es im wahrsten Sinne heiß hergeht, schonmal für etwas Schweiß auf der Haut sorgen. Das bleibt dann aber auch schon der einzige Kritikpunkt am SR-303, ansonsten tut sich der gut 300 Gramm wiegende Hörer durch sehr guten Tragekomfort hervor. Ganz ohne Außengeräusche geht das durch die offene Bauweise allerdings nicht vonstatten, bei lautstarker „Berieselung“ erntet man in einem Zimmer mit Ruhesuchenden schonmal einen ziemlich bösen Blick. Der Verstärker ist neu und eine Weiterentwicklung des bestens beleumdeten SRM-313. Er bietet an Ausstattung alles, was man sich von einem Kopfhöreramp wünscht. Cinchein- und -ausgang, eine zusätzliche Erdungsklemme bei Brummproblemen, Anschlussmöglichkeiten für zwei (Stax-) Kopfhörer und eine getrennte Lautstärkeregelung für rechts und links. Der metalle
  • eine Seite vor
  • letzte Seite
 

Preis: um 1445 Euro

Stax SRS-3050II

Referenzklasse

5.0 von 5 Sternen

-

Händlersuche

Suchen Sie hier nach einem Händler in Ihrer Nähe!

Deutschland  |  Schweiz

Newsletter

Tragen Sie sich hier für den hifitest.de-Newsletter ein!

Das könnte Sie auch interessieren