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Kategorie: Kopfhörer Hifi
20.10.2015

Einzeltest: Sennheiser HD 800 - Seite 2 / 3

Großangriff

Christian Gather

Großmembran


Den Grundstein dazu legt eine revolutionäre Veränderung des Wandlerdesigns im Hörer. Im HD 800 greift die antreibende Schwingspule nicht mehr im Zentrum der Membran, sondern weiter außen an, um sie effektiv in einen inneren und einen äußeren Ring zu trennen.
Das schafft deutlich mehr Kontrolle über ihre Bewegung. Gleichzeitig kann die Membranfläche ohne Reue vergrößert werden, was Dynamik und Basswiedergabe zugute kommt. Eingebettet in filigrane und doch ultrastabile Muscheln können die Membranen zudem nach innen wie nach außen frei „atmen“ – für die störungsfreie Wiedergabe ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Der HD 800 ist so offen, wie ein Kopfhörer nur sein kann, seine Sitznachbarn beschallt man genüsslich mit. Für die abendliche Fernsehunterhaltung ohne Zeugen ist der neue Sennheiser aber sowieso viel zu schade, er gehört in die Hände von Musikliebhabern, die keine Kompromisse eingehen wollen. Die erfreuen sich an der speziellen Muschelform mit leicht nach vorne verschobenen und eingewinkelten Wandlern, welche die ebenfalls den Klang relevante Ohrmuschel ähnlich wie ein Lautsprecher beschallt und für ein natürlicheres Raumerlebnis sorgt. Ebenso angenehm gestaltet sich der Erstkontakt mit dem mehrfach isolierten 3-Meter-Kabel und dem massiven, exklusiv für den HD 800 in der Schweiz hergestellten Klinkenstecker. Und auch die schiere Größe des HD 800 verblüfft – da kaum ein Kopfhörer den Kopf aber ernsthaft kleidet – reine Nebensache. Zudem schmiegt sich der Sennheiser eng an das Haupt an und wirkt dank der filigranen Bauweise im Endeffekt kleiner als wuchtige Holzkonkurrenten. Zudem umhüllt der HD 800 das Ohr trotz seines gesunden Gewichts von über 400 Gramm fast behutsam. Das sehr luftige Sitzgefühl wird durch den großen Durchmesser der weichen Polster und den ausbalancierten, nicht zu hohen Anpressdruck perfektioniert.

Klang


Dass ein guter Kopfhörerverstärker für den Betrieb des HD 800 Pflicht ist, erwähne ich nur mal am Rande – den wird der Käufer sowieso haben. Und er kann gar nicht gut genug sein, denn was der HD 800 an Feininformationen herausarbeitet, ist schlicht unglaublich. Fast beiläufig findet der Kopfhörer selbst die minimalsten Nebengeräusche, von deren Existenz man bisher nicht mal wusste, und stellt sie vor dem imaginären Auge des verdutzten Hörers völlig selbstverständlich dar. Gleichzeitig bewahrt er Fein- wie Grobdynamik im perfekten Verhältnis und reproduziert Orchestertutti auch als solche. Tonal geht es ähnlich kompromisslos zu: Der HD 800 bietet alles, von abgrundtiefen Bässen bis zu den strahlenden Höhen, in absoluter Ausgewogenheit. Selbst von Kraftwerks live eingespieltem Schallwandler-Stolperstein „Die Mensch-Maschine“, welcher mit knallharter Dynamik bei bis unter 20 Hz reichenden Bässen Technik an ihre Grenzen treibt, lässt sich der HD 800 in keiner Weise beeindrucken. Das letzte Mal, dass ich dieses Stück so markerschütternd und gleichermaßen klangrein erlebt habe, kam es aus übergroßen Lautsprechern für deutlich über 100.000 Euro pro Paar. Es ist diese Lockerheit, mit welcher der Sennheiser das Geschehen zwischen seine Muscheln stellt, die am Ende am meisten beeindruckt.
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Preis: um 1000 Euro

Sennheiser HD 800

Referenzklasse


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