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Kategorie: Kopfhörer Hifi
20.10.2015

Einzeltest: Meze 99 Neo

Ästhetisch ultimativ

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Dr. Martin Mertens
Dr. Martin Mertens

Neo – das war doch der Held aus „Matrix“. Wenn das der Grund ist, aus dem Meze dem Schwestermodell des 99 Classics den Beinamen Neo gegeben hat, dann habe ich vollstes Verständnis.

Wenn Neo (Keanu Reeves mit schwarzem Ledermantel und cooler Sonnenbrille) einen Kopfhörer aufsetzen würde, dann diesen!Hut ab, das rumänische Unternehmen Meze hat vieles richtig gemacht und in der Kopfhörersezene einen Start hingelegt, von dem sicher viele andere Firmen träumen. Bereits der erste Kopfhörer, mit dem Meze die internationale Bühne betrat, der 99 Classics, ist ein rundum überzeugendes Produkt. Mit seinen gold- oder silberfarbenen Beschlägen und seinen Gehäusen aus massivem Nussbaum sieht der Kopfhörer toll aus, die Verarbeitung ist perfekt und klanglich braucht er in seiner Preisklasse keine Konkurrenz zu scheuen. Mit dem 99 Neo präsentiert Meze nun ein etwas preiswerteres Modell der 99er-Serie.
|||||||||||||||||||AusstattungDer wesentliche Unterschied zwischen dem 99 Classics und dem 99 Neo besteht im Material der Gehäuse. Beim Neo verwendet Meze Kunststoff, was in der Herstellung deutlich preiswerter sein dürfte als bei den Gehäuseschalen aus Massivholz. Doch keine Sorge, Meze wäre nicht Meze, wenn das Ganze auch nur einen Hauch billig aussähe. Im Gegenteil, der Kunststoff ist außen so geprägt, dass man den Eindruck hat, die Gehäuse seien mit Leder bezogen. Der Eindruck hält sogar dem zweiten Blick stand, denn die Verarbeitung ist so gut, dass man keine verräterischen Gussgrate oder Ähnliches sieht. Daran sollten sich so einige andere Hersteller mal ein Beispiel nehmen. Die schöne Kopfbügelkonstruktion mit dem breiten, elastisch aufgehängten Kopfband ist die gleiche wie beim „großen“ Modell – das meines Testmusters hat sogar noch die Prägung „99 Classics“ – offensichtlich sind noch nicht alle Bereiche der Produktion in China auf das neue Modell umgestellt. Auch die eingesetzte Technik ist weitgehend identisch – mit einer Impedanz von 26 Ohm und einem Wirkungsgrad von 103 dB ist der 99 Neo uneingeschränkt smartphonetauglich. Aber natürlich taugt er genauso für den Einsatz auf dem Sofa, und so legt Meze gleich ein langes Kabel und ein kurzes mit Inline-Fernbedienung ins praktische Hardcase.
|||||||||||||||||||PassformAuch hier gibt es nur Bestes zu berichten. 260 g sind für einen Over-Ear nicht schwer, schon gar nicht, wenn er mit einer so tollen Materialität daherkommt. Das breite Kopfband verteilt das bisschen Gewicht problemlos und kaum spürbar auf dem Kopf, die Ohrpolster aus Memory-Foam brauchen 30 Sekunden um Körpertemperatur anzunehmen und schmiegen sich dann perfekt um die Ohren. Wenn man mit dem metallenen Kopfbügel irgendwo anstößt, hört man das deutlich in den Ohren, ansonsten ist die mechanische Konstruktion akustisch unauffällig. Insgesamt ist die Passform exzellent, lediglich für übergroße Ohren kann es unter den Ohrpolstern eng werden. 
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Preis: um 250 Euro

Meze 99 Neo

Spitzenklasse

3.5 von 5 Sternen

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