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Kategorie: Kopfhörer Hifi
20.10.2015

Einzeltest: Campfire Audio Cascade

Over-Ear-Kopfhörer Campfire Audio Cascade

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Dr. Martin Mertens

Campfire Audio hat mich bisher mit fantastischen In-Ears überrascht, die völlig gegen den aktuellen Trend mit lediglich einem Balanced-Armature- Treiber auskommen und sehr selbstbewusst gestaltet sind. Das macht neugierig auf den Cascade, den ersten Over-Ear der Amerikaner.

Ich mag exotische Produkte. Klar, große Konzerne lassen in Asien hervorragende Kopfhörer bauen, die den neuesten Technik trends folgen, qualitativ und klanglich höchste Ansprüche erfüllen und mit einem perfekten Marketing einen tollen Lifestyle rüberbringen. Etwas nerdiger geben sich coole Firmen aus Kalifornien, die mit viel Idealismus werben. Davon gibt es auch schon reichlich. Campfire sitzt im Nordosten der USA, genauer in Portland, Oregon. Wo die coolen Jungs aus Kalifornien surfen oder am Strand liegen, fällen die Jungs in Oregon Bäume und sitzen am Lagerfeuer. Auch ansonsten machen sie einiges anders. Während z.B. die die Jungs in Kalifornien ihre Kopfhörergehäuse aus Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft schnitzen und ihre Membranen aus Biozellulose schöpfen, kommt Campfire mit Alu-Gehäusen und Beryllium-Membranen.

Ausstattung


Zuerst fällt natürlich das kantige Gehäuse auf. Ganz exotisch wirkt das nicht und trotzdem irgendwie neu und ungewöhnlich. Zierlich und martialisch, hart und doch bequem zugleich. Ich gebe zu, dass das irgendwie besonders ist. Besonders sind auf jeden Fall die eingesetzten 42-mm-Treiber mit Beryllium- Membranen. Das Leichtmetall Beryllium hat fantastische Eigenschaften, ist allerdings schwer zu bearbeiten. Vor allem, weil es, wenn es eingeatmet wird, hoch giftig und krebserregend ist. Die Bearbeitung von Beryllium muss deshalb unter strengen Sicherheitsbedingungen erfolgen. Einmal in Form gebracht ist es ungefährlich. Man kann es bedenkenlos berühren, ja sogar Verschlucken schadet nicht. Die Treiber haben eine Impedanz von 38 Ohm und einen Wirkungsgrad von 100 dB, was den Cascade zum idealen Spielpartner für mobile Geräte macht. Eine Besonderheit des Cascade ist, dass sich seine klangliche Abstimmung mithilfe von vier beiliegenden akustischen Dämmelementen beeinflussen lässt. Die Elemente werden von hinten auf entsprechende Aussparungen der Ohrpolster geklebt, die magnetisch befestigt sind und sich leicht abnehmen lassen. Die Pads dämmen im Wesentlichen den Hochton, sodass Mitten und Bässe umso stärker zur Geltung kommen, je mehr man den Hochton dämmt. Das Anschlusskabel ist mit sehr soliden Steckverbindern befestigt. Ob es die auch in Schwarz gibt?      

Passform


Die üppigen, mit Schafleder bezogenen Ohrpolster halten, was ihr Aussehen verspricht: Sie sind unglaublich bequem. Punktabzug gibt es allerdings für das vergleichsweise hohe Gewicht. Die knapp 400 g, die der Cascade samt Kabeln auf die Waage bringt, spürt man. Nicht unbequem, aber man ist sich durchaus immer der Tatsache bewusst, dass man einen Kopfhörer aufhat. Der Rest ist einwandfrei. Die Verstellbereiche des Kopfbügels und der Gelenke sind groß, die mechanische Konstruktion ist bemerkenswert ruhig und unempfindlich gegen Kabel- und Körperschallgeräusche.     

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Preis: um 900 Euro

Campfire Audio Cascade

Referenzklasse

4.0 von 5 Sternen

-

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