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Kategorie: Kopfhörer Hifi
20.10.2015

Einzeltest: Abyss AB-1266

Highest End

9900
Dr. Martin Mertens
Dr. Martin Mertens

Dass die da auf der anderen Seite des großen Teiches alles größer, besser, vor allem aber teurer machen müssen, ist uns in Europa hinreichend bekannt. Gerade deshalb ist es ja so reizvoll, mal auf den amerikanischen Markt zu schielen und zu sehen, was es da so gibt.

Deutsche, österreichische und japanische Kopfhörerhersteller steuern so langsam auf eine obere Preisgrenze von 2.000 Euro für ihre Spitzenmodelle zu. Das mutet den einen oder anderen Kopfhörer-Fan schon ziemlich heftig an. Um das zu relativieren, haben wir den Abyss AB-1266 in die Redaktion geladen, für den der deutsche Importeur, das HiFi Studio in Falkensee bei Berlin, freundliche 6.000 Euro aufruft. Ja, sie haben richtig gelesen. Dass wir diesen Über-Kopfhörer überhaupt zum Test eingeladen haben, ist einfach der Neugierde geschuldet, mal sehen bzw. hören zu wollen, was denn in Sachen Kopfhörer überhaupt noch geht. Insofern halten Sie uns bitte nicht für verrückt oder abgehoben, sondern freuen sich mit uns auf eine neue Erfahrung. Hinter Abyss steckt die US-amerikanische Firma JPS Labs mit ihrem Mastermind Joe Subinski. Bereits 1990 brachte die Firma JPS Labs mit den „Golden Flutes“, speziellen Filtern, die die Basswiedergabe von Lautsprechern erweiterten, ihr erstes HiFi-Produkt auf den Markt. Da die Golden Flutes, die für jedes Lautsprechermodell speziell abgestimmt angeboten wurden, in den Signalweg eingeschleift werden mussten, benötigten die Kunden zusätzliche Verbindungskabel, was Joe Subinski auf das Thema Kabel brachte. Audiophile Kabel sind heute das Haupt-Tätigkeitsfeld von JPS Labs  

Ausstattung


Für das aufgerufene Geld bekommt man bei Abyss reichlich was geboten. Packt man den Karton aus, fühlt man sich fast wie vom Weihachsmann beschenkt. Im weißen Umkarton befinden sich ein Kopfhörerständer und ein ein Meter langes Signalkabel aus der Superconductor-V-Serie von JPS, für das auf dem amerikanischen Markt allein schon 1.000 Dollar aufgerufen werden. Dazu zwei 2,5 Meter lange Anschlusskabel für den Kopfhörer. Zwei, weil es sich nicht um ein Stereo-Kabel, sondern um zwei einzelne Kabel für den rechten und den linken Kanal handelt. Sie werden natürlich speziell von JPS Labs für Abyss gefertigt. Die Kabel sind an einem Ende mit einem Mini-XLR-Stecker zum Anschluss an den Kopfhörer ausgestattet, auf der anderen Seite sind große XLR-Stecker montiert. Zum Anschluss an übliche Kopfhörerverstärker liegen Adapter auf einen 6,3-mm-Klinkenstecker sowie ein 4-Pol-XLR-Stecker für Kopfhörerverstärker mit symmetrischem Ausgang bei. In einer Holzkiste befindet sich dann eine sehr edle Ledertasche, in der letztendlich der Kopfhörer steckt. Ok, auf Show haben sich die Amerikaner ja schon immer verstanden. Der Kopfhörer selber arbeitet nach dem magnetostatischen Prinzip und ist als offenes System konstruiert. Er weist eine extrem leichte Membran auf. Die spezielle Konstruktion der Treiber kommt ohne rückseitige Magnetstrukturen aus, so dass hier unerwünschte Schallreflexionen vermieden werden. Das ohrseitige Frontgitter besteht aus Stahl und verfügt über eine spezielle Resonanzkontrolle. Die Konstruktion des Kopfhörers besteht aus schwarz anodisiertem Aluminium und dürfe dank ihres martialisch-kantigen Designs durchaus für Diskussionen sorgen. Elegant geht anders. Doch der Abyss ist ein Statement und deshalb darf er so aussehen. 

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Preis: um 6000 Euro

Abyss AB-1266

Referenzklasse

4.0 von 5 Sternen

-

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