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Kategorie: Kopfhörer InEar
20.10.2015

Einzeltest: Shure SE846

Vier gewinnt

Kopfhörer InEar Shure SE846 im Test, Bild 1
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Der Audiospezialist Shure gilt als Erfinder des In-Ear-Monitorings. Die Produktpalette der Amerikaner reicht vom Einstiegsmodell SE112 für 55 Euro (EAR IN 12/2014) bis zum elektrostatischen Spitzenmodell KSE1500 für 3.

Kopfhörer InEar Shure SE846 im Test, Bild 2
000 Euro (EAR IN 2/2016). Wir haben uns den SE846, das Topmodell unter den konventionellen In-Ear-Monitors, angehört.Shure setzt bei seinen In-Ear-Monitors (IEM) stark auf Balanced-Armature-Treiber (BAT), bei Shure High Defi nition MicroDriver genannt. Gleich mehrere dieser kleinen Treiber-Einheiten bringt Shure in den kleinen Gehäusen des SE846 unter. Die Gehäuseform, die mittlerweile in ähnlicher Form von vielen anderen Herstellern übernommen wurde, ist charakteristisch für Shure IEMs. Da sich das komplette Gehäuse ins Ohr schmiegt und die Kabel über die Ohren nach hinten/unten geführt werden, lassen sie sich vergleichsweise unauffällig tragen. Darüber hinaus bewirkt sie in Verbindung mit den für den jeweiligen Träger passenden Ohrpassstücken eine hohe Schallisolation und geringstmögliche mechanische Störgeräusche. Beim SE846 setzt Shure auf jeder Seite einen „Quad High Definition MicroDriver“ mit „True Subwoofer“ ein, also ein 3-Wege-System mit zusätzlicher Tieftonunterstützung. Die Technik kann man bei der transparenten Version des ansonsten in den Farben Blau, Bronze und Schwarz erhältlichen SE846 sehen. Ein spezielles Tiefpassfilter sorgt dafür, dass der Bass die Wiedergabe von Mitten und Höhen nicht beeinträchtigt. Spezielle Filtereinsätze erlauben eine individuelle Klanganpassung von warm über ausgewogen bis zu hell. Die abnehmbaren Kabel sind mit MMCX-Steckern an den Ohrgehäusen befestigt. Mit nur 9 Ohm Impedanz und einem Wirkungsgrad von 114 dB schreien die Shure IEM förmlich nach dem Betrieb an mobilen Geräten – nur extrem hochwertig sollten sie sein. Die Kopfhörer kommen mit einem umfangreichen Zubehörpaket an verschiedenen Ohrpassstücken, Adaptern etc. Die Passform der Shure SE846 ist sehr gut. Ein wenig Mühe braucht es, bis die verstärkten Kabel richtig um die Ohren „verlegt“ sind, dann sitzen die IEMs, passende Ohrpassstücke vorausgesetzt, perfekt. „Perfekt“ ist auch der passende Begriff, wenn es um die Klangbeschreibung geht. Das heißt allerdings im Fall von Monitor-Kopfhörern, dass das Ganze erst mal recht unspektakulär wirkt. Effekthascherei ist eben nun mal nicht neutral. Beim zweiten Hinhören bemerkt man dann aber, wie unglaublich tief der Bass hinabreicht und wie präzise der Shure hier jeden Ton, jede Schwingung kontrolliert. Dann hört man, wie fein und detailliert das Mittenband aufgeschlüsselt wird oder wie klar der Shure auch im Hochton die feinsten Strukturen abbildet. Die Filter lassen es zu, den Charakter dezent in die eine oder andere Richtung zu trimmen. Mir gefiel „ausgewogen“ am besten.
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Fazit

Der Shure SE846 beweist, dass perfekter Klang keine Sache der Größe ist und bietet Referenzklang im In-Ear-Format.

Preis: um 1000 Euro

Shure SE846

Referenzklasse

4.0 von 5 Sternen

-

Ausstattung

 
Vertrieb Shure, Eppingen 
Internet www.shure.de 
Gewicht (in g) 10 g ohne, 36 g mit Kabel 
Typ In-Ear 
Anschluss 3,5-mm-Stereoklinke 
Frequenzumfang 15 – 20.000 Hz 
Impedanz (in Ohm) 9 Ohm 
Wirkungsgrad (in dB) 114 dB 
Bauart: geschlossen 
Kabellänge (in m) 1,6 m 
geeignet für: Smartphones, mobile Player, mobiles HiFi 
Ausstattung 8 Paar versch. Ohrpassstücke, 3,5-mm-Adapter, Flugzeugadapter, Lautstärkeregler, abnehmbares Kabel, Schallrohr-Werkzeug, Schallrohr-Einsätze, Kabelclip, Poliertuch aus Mikrofaser, wasser- und stoßfestes Transport-Case, Komfort-Transport-Case 
Klasse Referenzklasse 
Preis/Leistung sehr gut 

Bewertung

 
Klang 50%
Passform 20%
Ausstattung 20%
Design 10%

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