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Kategorie: Kopfhörer Hifi
20.10.2015

Einzeltest: Koss ESP/950

Ami-Ding

Kopfhörer Hifi Koss ESP/950 im Test, Bild 1
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Koss – das ist so ein Ami-Ding. Das muss man als Europäer nicht verstehen.

Kopfhörer Hifi Koss ESP/950 im Test, Bild 2Kopfhörer Hifi Koss ESP/950 im Test, Bild 3Kopfhörer Hifi Koss ESP/950 im Test, Bild 4Kopfhörer Hifi Koss ESP/950 im Test, Bild 5
Hinterfragen sollte man es auch nicht. Einfach aufsetzen und hören. Der Rest ergibt sich von alleine. Genau das sollte ich mit dem Koss-Elektrostaten ESP/950 machen.Ami-Kultur hin oder her, ich bin überzeugter Europäer! Und deshalb gucke ich mir erst mal an, was ich mir da über die Ohren stülpen soll. Da in Europa Geschichte, Tradition und Kultur eine Bedeutung haben, erst mal ein paar Worte zu Koss. Die Firma existiert seit 1953. Neben dem Verleih von Fernsehgeräten entwickelte Koss 1958 seinen ersten Kopfhörer, den Koss SP/3. Seitdem sind die Amis eine feste Größe auf dem Kopfhörermarkt. Dass die Marke in Deutschland eher eine Nischenposition besetzt, liegt zum einen sicher an den starken einheimischen Marken, zum anderen daran, dass Koss eben sehr amerikanisch ist. Um zu verstehen, was das heißt, gucken wir uns den Koss ESP/950 einfach mal genauer an.

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Ausstattung


Beim Koss ESP/950 handelt es sich um einen Elektrostatischen Kopfhörer. Anstelle eines Magentfeldes sorgt hier ein elektrostatisches Feld im Zusammenspiel mit dem Musiksignal für den Antrieb der Membran, deren Bewegung letztendlich den Schall erzeugt. Die Vorteile sind einerseits, dass die Membran sehr dünn und leicht ausfallen kann und damit sehr schnell dem Musiksignal folgen kann, da hier weder Schwingspule noch Leiterbahnen benötigt werden, andererseits, dass der Antrieb über die komplette Fläche der Membran erfolgt. Partialschwingungen, wie sie bei einer von einer in ihrem Zentrum sitzenden Schwingspule angetriebenen Konus- der Kalottenmembran auftreten, gibt es nicht. Nachteile sind, dass eine solche Konstruktion wenig Membranhub zulässt, man zum Erzielen eines gewissen Schalldrucks Fläche braucht und dass der Kopfhörer zum Aufbau des elektrostatischen Feldes Hochspannung benötigt. Dazu muss das Musiksignal noch passend aufbereitet werden. Die Aufgabe übernimmt im Normalfall ein spezieller Kopfhörerverstärker, der auch die Speisespannung bzw. den sogenannten Bias liefert. Insgesamt ein ganz schöner technischer Aufwand. Wenn Sie das berücksichtigen und ich Ihnen jetzt erzähle, dass Koss den ESP/950 durchaus für den mobilen Betrieb konzipiert hat, wundern Sie sich hoffentlich weder über die Leichtbauweise von Kopfhörerverstärker/Speiseteil und Kopfhörer, die einer hochwertigen Haptik entgegensteht, noch über die Tatsache, dass Koss die komplette Technik in einer gepolsterten Umhängetasche liefert, in der neben dem demontierten Kopfhörer und dem Speiseteil samt Steckernetzteil auch ein Batteriefach, verschiedene Kabel zum Anschluss an diverse Zuspieler sowie eine Verlängerung für das Anschlusskabel des Kopfhörers Platz finden. Neben Cinchbuchsen auf der Rückseite bietet das Speiseteil auch eine 3,5-mm-Klinkenbuchse auf der Front, sodass man zum Beispiel auch sein Smartphone als Zuspieler anschließen kann. Speiseteil und Kopfhörer sind nicht Stax-kompatibel.

Passform


Angesichts seiner der beeindruckenden Größe (Sie erinnern sich – die notwendige Membranfläche) kommen einem die gut 300 g, die der Kopfhörer wiegt, gering vor. Unter die weichen Ohrpolster sollten wirklich alle Ohren passen – hier herrscht die Weite der Great Plains. Dabei sitzt der Kopfhörer sehr locker. Die üppigen Polster an Kopfbügel und Ohrauflagen werden kaum beansprucht. Zum engagierten Headbangen eignet sich die Sache weniger. Bei der großen, leichten und zerlegbaren Konstruktion verdient die Tatsache, dass es kaum mechanische Geräusche gibt, die beim Musikhören stören könnten, ein besonderes Lob. Das hat Koss wirklich gut im Griff.

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Klang


Auch klanglich liegt der Koss ESP/950 auf der leichten Seite. Will sagen, dass der Fokus klar auf einer schlanken, schlackenlosen und dynamischen Wiedergabe liegt. Im Bass gibt sich der große Kopfhörer etwas zurückhaltend. Dabei kommt seine weite, freie und entspannte Mittenwiedergabe wunderbar zur Geltung. Hier zeigt er die Vorteile seines elektrostatischen Funktionsprinzips. Er ist schnell, dynamisch und löst fein auf. Das gilt auch für den Hochton, der ebenfalls mit einer sehr sauberen Zeichnung überzeugt. Härten oder Schärfen gibt es nicht – es sei denn, der Toningenieur hat bei der Aufnahme oder beim Mastern gepatzt.

Fazit

In ein vorhandenes Schema lässt sich der Koss ESP/950 schwer pressen. Klanglich liegt er etwas abseits des Mainstreams und überzeugt mit typischen Elektrostaten-Qualitäten.

Preis: um 1320 Euro

Koss ESP/950

Spitzenklasse

3.5 von 5 Sternen

-

Ausstattung

 
Preis: 1.320 Euro, 
Vertrieb: in-akustik, Ballrechten-Dottingen 
Internet: www.in-akustik.com 
Typ: Over-Ear 
Bauart: offen, elektrostatisch 
Frequenzumfang: 8 – 35.000 Hz 
Impedanz 100 kOhm 
Anschluss: 5-Pol-Stecker 
Wirkungsgrad 98 dB 
Bias: 600 V 
Gewicht: 300 g 
Kabel: 1,2 m 5-adrig 
Kabelführung: beidseitig 
Abmessungen (B x H x T): 110 x 65 x 155 mm 
Ausführungen: Schwarz 
Eingänge: 1 x Cinch, 1 x 3,5-mm-Stereo-Klinkenbuchse 
Ausgänge: 5-Pol-Buchse 
geeignet für: HiFi, High End 
Klasse Spitzenklasse 
Preis/Leistung gut – sehr gut 

Bewertung

 
Klang 50%
Passform 20%
Ausstattung 20%
Design 10%

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