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Kategorie: In-Car sonstiges
20.10.2015

Einzeltest: Clarion Full Digital Sound

Full Digital Sound

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In der letzten Ausgabe konnten wir uns bereits von den Klangeigenschaften des FDS-Systems überzeugen. Nun werden wir uns intensiver mit den einzelnen Komponenten und ihrer Technik befassen.

Das komplette Full-Digital-Sound-System (FDS) besteht aus den Komponenten Z3, Z7 und Z25W. Z3 umfasst Prozessor, Bedienteil, zwei Hochtöner sowie die nötigen Kabel. Z7 beinhaltet zwei 16,5-cm-Tiefmitteltöner und Z25W ist der passende 25er Subwoofer. Eine Endstufe im klassischen Sinne ist nicht nötig. Stattdessen sendet der DSP die Signale digital zu den so genannten LSI-Chips, welche die Signale an die Schwingspulen der jeweiligen Chassis schickt. Die LSI-Chips für die Hochtöner sitzen aus Platzgründen im Prozessor und senden von dort ihre Signale direkt an die jeweils zwei Schwingspulen der Tweeter. Bei den Tiefmitteltönern Z7 und dem Subwoofer Z25W sitzen die LSI-Bausteine direkt an den Lautsprechen. Hier verfügt jedes Chassis sogar über sechs Schwingspulen. Die sechs Schwingspulen werden dabei nicht alle gleichzeitig angesteuert. Nur die je nach ausgewähltem Lautstärkepegel erforderlichen Spulen werden angetrieben, sodass das System äußerst energieeffizient arbeitet – vergleichbar mit der Zylinderabschaltung moderner Verbrennungsmotoren. Die Signalabtastung erfolgt beim FDS-System mit 96 kHz bei 256 fachem Oversampling. Mit 24,5 MHz erfolgt die Signalverarbeitung somit deutlich höherfrequent als bei herkömmlichen Class-D-Endstufen (<1 Mhz). So wird eine hohe Signaltreue gewährleistet. Die komplett digitale Kette bis hin zu den Schwingspulen beschert dem FDS einen enormen Wirkungsgrad. Hierdurch wird der Stromverbrauch reduziert, es können dünne Kabel verwendet werden und das Gesamtgewicht ist sehr niedrig. So liegt die maximale Stromaufnahme des Prozessors bei 15 Ampere. Hinzu kommt noch der Strom für die Subwoofer, welche separat an die Bordelektrik angeschlossen werden. So wiegt das komplette System mit einem Subwoofer lediglich rund 6,5 kg, wobei über die Hälfte allein auf den Basslautsprecher entfällt. 

Komponenten 


Die Hochtöner im Z3-Set besitzen je zwei Schwingspulen sowie einen doppelten Neodymmagneten. Ihr Übertragungsbereich reicht von 1.500 bis rund 40.000 Hz. Mitgeliefert werden Montagehalterungen zum versenkten Einbau und zur Aufbaumontage. Die Tiefmitteltöner Z7 besitzen eine Konusmembran aus einer Mischung aus hochfesten Aramidfasern, Karbon und Mica. Der LSI-Chip sitzt hier direkt am Korb und beschickt von dort die sechs Schwingspulen des Chassis. An den Prozessor können zwei Paar Z7 angeschlossen werden. Hinzu kommt der Subwoofer Z25W. Auch der 25er Flachsubwoofer besitzt seinen eigenen LSI-Chip sowie sechs Schwingspulen. Wer mehr Basspower möchte, kann einen zweiten Z25W oder auch andere Subwoofer mit herkömmlichem Verstärker einsetzen. Der Prozessor bietet sowohl optischen als auch elektrischen Digitaleingang. Ein analoger Cincheingang ist ebenfalls vorhanden. Android-Smartphones können direkt per USB angeschlossen werden. So können hochauflösende Audiodateien mit bis zu 96 kHz/24 Bit direkt in den Prozessor gestreamt werden. Der analoge Ausgang ermöglicht den zusätzlichen Anschluss anderer Verstärker und Lautsprecher. Bedient wird das System über den Multifunktionsregler des formschönen Controlers.  

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Preis: um 2300 Euro

Clarion Full Digital Sound


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