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Kategorie: In-Car Endstufe Multikanal
20.10.2015

Einzeltest: Helix V EIGHT DSP

Vielseitige Schönheit

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Nach der P SIX legt Helix jetzt mit einer Achtkanal nach. Die V Eight DSP ist dabei kleiner und günstiger bei gleicher Leistung.

Hört sich interessant an, oder?Die Helix P SIX DSP ist nach wie vor der highendige Digitalverstärker par excellence. Hochwertig verarbeitet und vollgestopft mit allerfeinster Technologie bietet die P SIX  massenhaft Leistung und einen Klang, der sich vor einer „richtigen“, diskret aufgebauten Endstufe nicht verstecken muss. Die neue V Eight hat namensgerecht acht Kanäle  plus zwei prozessierte Vorverstärkerausgänge. Sie sieht der P SIX auf den ersten Blick  zum Verwechseln ähnlich und zeigt natürlich auch technisch eine gewisse Verwandtschaft.  Doch bei genauerer Betrachtung wird klar, dass die V Eight sehr wohl ein komplett eigenständiges Konzept darstellt. Man hätte ja einfach eine P SIX nehmen können und einen zusätzlichen Verstärkerchip für die zwei Extrakanäle einbauen können ... hätte, ja. Doch die Helix-Entwicklungsabteilung hat lieber ein komplett neues Verstärkerchen entwickelt. So benutzt die V Eight noch nicht  einmal das gleiche Gehäuse – sie ist trotz der  zwei zusätzlichen Kanäle nämlich in allen Dimensionen noch kleiner geworden. Innerhalb  der 22 x 18 x 4,4 Zentimeter tummeln sich  dann ein 10-Kanal-DSP und acht Verstärkerkanäle. Der Soundprozessor arbeitet mit der  gleichen Hardware wie in der P SIX, nämlich  mit dem 32-Bit-Festkomma-DSP von Analog  Devices und dem Wandlerchip aus dem Hause  Burr-Brown. Auch das Netzteil ist ähnlich aus  Step-up-Convertern aufgebaut, um höchste  Effizienz zu erzielen, nur etwas anders dimensioniert und nicht 24-Volt-fähig. Ebenfalls  kommen Endverstärkerchips von Texas Instruments zum Einsatz, doch auch hier werden  andere Typen als bei der P SIX verwendet. Die  Leistungsabgabe der V Eight ist pro Kanal  etwas niedriger und alle Kanäle sind gleich  stark. Jeder Chip enthält zwei Kanäle, die an  4 Ohm 76 Watt schieben und an zwei Ohm  sogar über 130 Watt locker machen. Brückenbetrieb ist, wie bei diesen Chips üblich, nicht  erlaubt. Die in der V Eight verbaute Schaltung  folgt dem Class-GD-Prinzip. Das G bedeutet,  dass die Versorgungsspannung der Class-D- Schaltung nicht konstant ist, sondern nach  Bedarf geregelt wird, Dies ermöglicht es, bei  wenig Leistungsabgabe mit der Versorgungsspannung runterzugehen und die Endverstärkung dadurch im Bereich höchster Effizienz zu  fahren, also Vollaussteuerung bei niedrigerer  Versorgung anstatt volle Versorgungsspannung bei weniger Aussteuerung. Das Resultat bei der abgegebenen Leistung ist dasselbe und auch wir merken der  V Eight nicht an, dass sie anders  geregelt ist als andere Class-D- Chipendstufen. Natürlich bringt  sie trickreiche Regelungen mit,  unter anderem ist ein Überhitzungsschutz drin. Auch widersetzt sie sich  unserer Dämpfungsfaktormessung durch den  Vergleich der Klemmenspannung mit und  ohne Last. Die V Eight merkt sofort, dass  sie keine Last sieht, so dass wir die Dämpfungsfakoren nicht messen konnten. Der Rest  ist jedoch bestimmbar und dabei erstklassig  durch die Bank.

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Preis: um 1000 Euro

Helix V EIGHT DSP

Referenzklasse

5.0 von 5 Sternen

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