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Kategorie: In-Car Subwoofer Chassis
20.10.2015

Einzeltest: SPL Dynamics SPL-380D1

More SPL

Car-Hifi Subwoofer Chassis SPL Dynamics SPL-380D1 im Test, Bild 1
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Die finnische Car-HiFi-Schmiede SPL Dynamics tritt 2009 mit einem frischen Deutschlandvertrieb im Fachhandel an. Wir stellen den 38er-SPL-Woofer vor.

Car-Hifi Subwoofer Chassis SPL Dynamics SPL-380D1 im Test, Bild 2Car-Hifi Subwoofer Chassis SPL Dynamics SPL-380D1 im Test, Bild 3Car-Hifi Subwoofer Chassis SPL Dynamics SPL-380D1 im Test, Bild 4
Den Wettbewerbsteilnehmern beim dB-Drag ist die Marke SPL Dynamics ein Begriff, denn die finnischen Komponenten genießen nicht nur einen exzellenten Ruf, sondern haben bereits mehrere Weltrekorde auf dem Buckel. Dabei hat SPL Dynamics auch „normale“ Car-HiFi-Komponenten vom Lautsprechersystem über Soundquality-Endstufen im Programm, und Zubehör gibt es auch. Für uns muss es dennoch der SPL-Woofer der gleichnamigen Serie sein, die im Subwooferprogramm erhaben über den drei „kleinen“ Serien V, PRO und XTR thront. Die SPL-Serie gibt es in den Größen 12“, 15“ und 18“, wobei jeweils verschiedene Schwingspulenimpedanzen zur Auswahl stehen. Wir haben den 38er zum Testen bekommen, und der macht einiges her. Er verfügt selbstverständlich über einen stabilen Korb aus Alu-Druckguss, der zudem hervorragend luftig ausgefallen ist und so wenig Strömungswiderstand bietet. Stand der Technik ist die schmale, aber hohe Schaumsicke, die im Vergleich zu einer ähnlich stabilen Gummisicke viel leichter und verlustärmer ist. Die riesige Membran ist gar nicht mal so dick wie erwartet, aber dennoch sehr stabil. Ein Verbundaufbau aus verschieden dicht gewobenen, harzgebundenen Fasern macht’s möglich. Die sichtbare Spielzeugdustcap mit 3 D-Logo ist nur fürs Markenimage gut, darunter gibt es das Ganze nochmal in richtig: Eine stabile Faserkappe verschließt die Membran zu einem festen Verbund. Die Membran ist bretthart geführt, so dass man fast meint, der Woofer wäre festgegangen – aber das gehört so. Eine Kombination aus zwei Zentrierungen, die wohl mehrschichtig verstärkt sind, bietet so viel Spannung. Praktischerweise sind die Zuleitungslitzen (je drei für jeden Anschluss) zwischen den Zentrierspinnen untergebracht und so geschützt. Herausgeführt werden die Zuleitungen zur Doppelspule ganz SPL-gerecht mit festen Kabeln von 6 mm2. Bei der Spule handelt es sich um ganz normalen Kupferdraht, allerdings von beachtlicher Stärke und Wickelhöhe. Der Träger ist zur Belüftung gelocht und besteht wegen der Kühlung aus Aluminium. Überhaupt gibt es eine ganze Reihe Kühlungsmaßnahmen, angefangen mit der Spinnenhinterlüftung und der Polkernbohrung. Etwas Besonderes ist der zusätzlich radial gebohrte Polkern mit Löchern in zwei Ebenen auf Höhe der Schwingspule. Zuletzt findet sich noch ein Kranz aus acht Löchern in der unteren Polplatte, der den verbleibenden Hohlraum, in dem sich die Schwingspule bewegt, belüftet.

Labor

Mit einem derart kleinen Signal, wie es zur Parametermessung anliegt, an einen SPL-Woofer heranzugehen, kann man schlichtweg vergessen. Wenn der Woofer so derart bretthart aufgehängt ist wie unser SPL, dann erst recht. Daher sind unsere Antriebsdaten mit Vorsicht zu genießen. Die Versuche mit verschiedenen Gehäusen zeigen aber sehr wohl, dass man dem SPL eine hifigerechte Behausung bieten kann. Trotz seiner sehr hohen Resonanz lässt er sich ohne Probleme bis hinunter unter 20 Hz abstimmen, aber fürs Auto wollten wir’s doch ein wenig höher haben. Das Resultat ist eine Bassreflexbox von 85 Litern – für einen 15“ eigentlich sehr schlank. Überhaupt nicht schlank sollte jedoch der Bass werden, der aus der Kiste herauskommt, bei der Messung erreichte der SPL Dynamics jedenfalls mühelos Bestwerte ...

Sound

Die Art Bass, wie ihn der SPL macht, ist nichts für schwache Nerven. Er drückt die Fahrzeugbesatzung fast schon komplett aus dem Auto. Mit eiserner Faust quetscht er einem das letzte bisschen Luft aus dem Brustkorb und für die Ohren gibt es hammerharte Bassschläge. Der abartige Tiefgang verhindert zwar einen staubtrockenen Bass, doch geht es recht präzise zur Sache. Beflügelt von der überlegenen Bassperformance gibt es dann eine Portion Metal mit rasenden Doublebass-Läufen – die der Woofer anstandslos und sauber getrennt auf die leidgeprüfte Hörmannschaft loslässt. So viel Wucht, und das bei jedem einzelnen Basschlag, hört man nicht alle Tage.

Fazit

Wer glaubt, ein SPL-Wettbewerbswoofer könnte nicht klingen, sollte sich vom SPL-380 eines Besseren belehren lassen. Mit ihm gibt‘s nicht nur schwindelerregende Pegel, sondern auch HiFi vom Allerfeinsten. Eine wirklich gute Endstufe und wirklich starke Nerven sollte man allerdings besitzen.

Preis: um 600 Euro

In-Car Subwoofer Chassis

SPL Dynamics SPL-380D1

Referenzklasse


08/2009 - Elmar Michels

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