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Kategorie: In-Car Subwoofer Chassis
20.10.2015

Einzeltest: Mutant MTCON12

Bass satt!

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375

Mit Mutant schickt sich eine neue Marke an, den Car-Entertainment-Bereich zu erobern. Allen voran die Conquest-Serie, deren Zwölfzoll-Woofer wir zum Test eingeladen haben.

Car-Hifi Subwoofer Chassis Mutant MTCON12 im Test, Bild 2Car-Hifi Subwoofer Chassis Mutant MTCON12 im Test, Bild 3
Mutant wird für die meisten Leser eine neue Marke sein, dabei sind die Engländer bereits seit vielen Jahren im Geschäft. Mutant gehört zu Armour Automotive, einem der größten Anbieter von Car-Entertainment-Komponenten in England. Neben Mutant (HiFi) gehören unter anderem die Marken Veba (Multimedia), Radiomobile (Steuergeräte) und Autoleads (Zubehör) zum Katalog der seit 1990 bestehenden Firma. Uns soll nun der 12“-Subwoofer aus der Conquest Serie interessieren, die bereits die Top-Range bei Mutant darstellt. Dass der Woofer dennoch mit 130 Euro sehr bezahlbar bleibt, spricht für eine angenehm bodenständige Modellpolitik der Engländer. Großartig gespart haben die Entwickler aber nicht bei unserem MTCON12, denn er ist mit seinem stabilen Druckgusskorb samt perfekter Belüftung keinesfalls billig ausgestattet. Auch die Membran ist hervorragend stabil: Auf einem Papierkonus sitzt eine Schüssel aus echtem Glasfasergewebe, was zusammen eine höchst stabile Angelegenheit ergibt. Die Zentrierspinne ist trotz der recht großzügigen Platzverhältnisse im Korb hochgelegt, um der Membran zusätzliche Bewegungsfreiheit zu ermöglichen. Der Grund für diese Maßnahme offenbart sich beim forschenden Blick auf die Schwingspule. Diese weist nicht nur mit 2,5“ einen sehr großzügigen Durchmesser auf, sondern steht geschätzte 20 mm über die Polplatte! Das bedeutet einen linearen Hub von 20 mm in jede Richtung und nebenbei eine Kühlfläche, die locker beim Dreifachen des Klassenstandards liegen dürfte. Technisch ein sehr ernst zu nehmender Kandidat also, was noch durch die agressive Schwingspulenkonfi guration von 2 x 2 Ohm unterstrichen wird, womit er mit 1 Ohm Nennimpedanz an entsprechend stabilen Endstufen richtig Leistung aufnehmen will und kann. Verarbeitungstechnisch haben wir nur ein Haar in der Suppe gefunden: Die Polkernbohrung ist nicht strömungsgünstig geformt und auch unsauber gebohrt – das sieht nicht hübsch aus, ist aber eher ein Schönheitsfehler als ein technisches Problem.

Labor

Die von uns ermittelten Daten deuten bereits an, wohin die Reise geht. Hohe Güte und niedrige Resonanz deuten vor allem auf eines hin: viel Bass! Dazu zeigen die sehr hohe bewegte Masse und der überaus kräftige Antrieb an, dass wir es nicht mit einem wieselflinken Karatekämpfer zu tun haben, sondern eher mit einem Schwergewichtsboxer. Dies bringt uns auch zur Gehäusewahl. Obwohl der MTCON12 hervorragend und mehr als ausreichend tief in geschlossenen Gehäusen von 25 – 40 l läuft, genehmigen wir ihm eine fette Bassreflexbehausung. Mit 57 l, schön tief abgestimmt, sind wir wieder beim Thema: viel Bass!

Sound

Die übereinstimmende „Viel hilft viel“-Auslegung von Chassis und Gehäuse zeigt im Auto eine durchschlagende Wirkung. Das Ding drückt Tiefbass ohne Ende. Bis zu schwindelerregenden Pegeln gibt es Output ohne erkennbare Ausfallerscheinungen wie ungebührliche Verzerrungen oder Nebengeräusche aus dem Woofer. Dafür stimmt bei Hip-Hop der Grooveund Rockhörer mit Vorliebe für den gewissen Punch von unten kommen auf ihre Kosten. Zwar zeichnet der Mutant die Trommeln gerne etwas zu groß und bei Jazz oder superschnellen Läufen verwäscht die Kontur etwas. Doch im Vergleich mit gleich teuren Artgenossen wirkt der Engländer nicht unsauberer, überzeugt aber mit seinem kräftigen Antritt.

Fazit

Bis auf den kleinen Verarbeitungsfehler gibt es am Mutant nichts auszusetzen. Neben einer höchst eindrucksvollen Soundvorstellung überzeugt nicht zuletzt der Preis.

Preis: um 130 Euro

In-Car Subwoofer Chassis

Mutant MTCON12

Oberklasse


08/2009 - Elmar Michels

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