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Kategorie: In-Car Subwoofer Chassis
20.10.2015

Einzeltest: Helix K 10S

Bester Bass für flache Gehäuse

In-Car Subwoofer Chassis Helix K 10S im Test, Bild 1
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Für richtigen Bass braucht man einen richtigen Subwoofer? Ja, doch muss dieser nicht eine klobige Holzkiste sein. Helix präsentiert mit dem K 10S einen Woofer für flache Gehäuse, die sich unauffällig oder unsichtbar unterbringen lassen.

In-Car Subwoofer Chassis Helix K 10S im Test, Bild 2In-Car Subwoofer Chassis Helix K 10S im Test, Bild 3In-Car Subwoofer Chassis Helix K 10S im Test, Bild 4In-Car Subwoofer Chassis Helix K 10S im Test, Bild 5
Bei Helix wird fleißig an der Subwooferpalette gearbeitet, das zeigte sich bereits mit der Vorstellung neuer, flacher Downfiregehäuse für die K-Subwooferserie. Der in der letzten Ausgabe getestete K 10E.2 zählt mit 19 Zentimetern Gehäusehöhe bereits zu den flachen Vertretern der Gehäusesubwoofer. Doch das war nicht flach genug, denn jetzt stellt Helix mit dem K 10S ein Subwooferchassis vor, mit dem sich noch flachere Gehäuse realisieren lassen. Der Zehnzöller hat nur 8,5 Zentimeter Einbautiefe, so dass sich inklusive Holz Gehäuse von ca. 12 Zentimetern Höhe realisieren lassen sollten – noch ein wenig Arbeitsweg dazu, dann landet man bei unter 14 Zentimetern. Beim K 10S kam es dabei darauf an, nicht nur einen flachen Subwoofer zu konstruieren, sondern diesen auch mit möglichst voller Performance auszustatten. Das Problem ist dabei immer die maximale Hubfähigkeit der Schwingeinheit. Nur, wenn ausreichend Membranhub gewährleistet ist, kann auch genug Luft bewegt werden. Der K 10S spart daher seine Bauhöhe nicht beim Antrieb, sondern bei der Membrankonstruktion. Aus leichtem Papier gefertigt finden wir bei ihm einen flachen Konus und eine nur ganz leicht gewölbte Membranvorderseite. Das Ganze braucht nur 2,5 Zentimeter bis zur Zentrierspinne. Diese ist – wie alle Einzelteile beim Helix – kein Billigheimer, sondern ein ordentliches Exemplar, bei dem die Zuleitungslitzen nicht eingewebt sind , sondern „gepunktet“, was eine bessere Langzeitstabilität mit sich bringt. Der Antrieb ist wie erwähnt vollwertig, er arbeitet mit einer Zweizollschwingspule, was absolut standesgemäß für einen 25er ist. Die vier Wicklungen teilen sich auf eine 2 x 2 Doppelspule auf, so dass der Woofer auch an Mehrkanalendstufen optimal versorgt werden kann. Mit 19 Millimetern Wickelhöhe und 6 Millimetern linearem Hub in jede Richtung muss sich der K 10S nicht vor Woofern mit größerer Einbautiefe verstecken. Sehr gut gefällt auch beim Antrieb die Fertigungsqualität. Beide Polplatten sind säuberlich plangedreht, die obere hat im Bereich der Schwingspule noch einen „Vulkankegel“ zur Linearisierung des Magnetfelds mitbekommen – hier wurde offensichtlich ungleich viel mehr Aufwand betrieben als bei einem 08/15 Woofer. Sehr hübsch gemacht ist auch das mitgelieferte Schutzgitter, dass sehr clean unter der Gummidichtung befestigt wird. Und ein weiteres Detail fällt ins Auge: Der Woofer ist so entwickelt, dass er keine Polkernbohrung zur Belüftung benötigt. Das verschafft ihm den Vorteil, dass er mit der Polplatte ohne Luft auf die Gehäusewand montiert werden kann. Das ist sehr clever bei einem Flachwoofer, und ganz konsequent hat der K 10S in der Polplatte eine Bohrung mit Maschinengewinde, so dass er vibrationsfrei an der Gehäusewand festgeschraubt werden kann. So spart man sich Luft und auch Dämmung gegen Rappeln, ganz im Sinne einer möglichst flachen Gehäusekonstruktion.
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Messungen und Sound


Nach Bestimmung des Parametersatzes ergeben sich für den K 10S schlanke Gehäusegrößen, ganz wie es sich für einen flachen Subwoofer gehört. Im geschlossenen Gehäuse geht der Spaß deutlich unter 20 Liter los, mit 15 Litern sollte man gut beraten sein. Bassreflexgehäuse gefallen dem Helix allerdings auch, hier sind wir mit 20 Litern gut dabei. Die Tuningfrequenz landet bei uns bei vernünftigen 35 Hz, so dass aus dem Gehäuse auch tiefe Bässe zu erwarten sind. Damit geizt der K 10S im Hörtest dann auch nicht. Er gibt Bassdrums die richtige Fülle und liefert auch fühlbaren Bassdruck. Bei schnellen Bassläufen ist er leichtfüßig mit dabei, so dass der Zuhörer keinerlei Probleme hat, die einzelnen Schläge auseinanderzuhalten. Langgezogene Bässe werden nicht aufgeweicht, der Helix vermittelt jederzeit ein Gefühl der Kontrolle. Pegelmäßig sind wir zufrieden. Der Zehnzöller schlägt sich wacker und ist auch nicht-flachen Mitbewerbern gewachsen. Wenn überhaupt ergeben sich nur minimale Abstriche gegenüber einer Standard-Basskiste, die sich im Kofferraum breit macht. Das kann man so lassen, so dass sich der K 10S für Klangliebhaber empfiehlt.

Fazit

Mit dem K 10S ist es Helix gelungen, einen besonders flachen Subwoofer abzuliefern, der so klingt wie eine große Bassbox. Dieses Konzept wird sicher viele Freunde finden.

Preis: um 180 Euro

In-Car Subwoofer Chassis

Helix K 10S

Oberklasse

4.0 von 5 Sternen

-

Ausstattung

 
Vertrieb Audiotec Fischer, Schmallenberg 
Hotline 02972 9788 0 
Internet www.audiotec-fischer.com 
Korbdurchmesser (in cm) 26,2 cm 
Einbaudurchmesser (in cm) 22,9 cm 
Einbautiefe (in cm) 8.5 
Magnetdurchmesser (in cm) 14,5 cm 
Gewicht (in kg)
Nennimpedanz (in Ohm) 2 x 2 Ohm 
Gleichstromwiderstand Rdc (in Ohm) 3.41 
Schwingspuleninduktivität Le (in mH) 1.88 
Schwingspulendurchmesser (in mm) 50 
Membranfläche (in cm²) 340 
Resonanzfrequenz fs (in Hz) 34 
mechanische Güte Qms 5.6 
elektrische Güte Qes 0.64 
Gesamtgüte Qts 0.57 
Äquivalentvolumen Vas (in l) 28.1 
Bewegte Masse Mms (in g) 123.2 
Rms (in Kg/s) 4.75 
Cms (in mm/N) 0.17 
B x I (in Tm) 11.94 
Schalldruck 1W, 1m (in dB) 88 
Leistungsempfehlung 200 – 500 W 
Testgehäuse BR 20 l 
Reflexkanal (d x l) 42cm2 x 35 cm 
Klasse Oberklasse 
Preis/Leistung sehr gut 
Car&Hifi Durchdacht konstruierter Flachwoofer 

Bewertung

 
Klang 50% :
Tiefgang 12.50%
Druck 12.50%
Sauberkeit 12.50%
Dynamik 12.50%
Labor 30% :
Frequenzgang 10%
Wirkungsgrad 10%
Maximalpegel 10%
Verarbeitung 20% :
Verarbeitung 20%

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