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Kategorie: In-Car-Soundprozessor, Soundprozessoren
20.10.2015

Einzeltest: Hertz H8 DSP

Vernunftsache

Soundprozessoren Hertz H8 DSP im Test, Bild 1
14018

Mit dem H8 DSP präsentiert Hertz einen voll ausgestatteten Soundprozessor zum attraktiven Preis. Wir wollen sehen, was er kann.

Soundprozessoren Hertz H8 DSP im Test, Bild 2Soundprozessoren Hertz H8 DSP im Test, Bild 3Soundprozessoren Hertz H8 DSP im Test, Bild 4Soundprozessoren Hertz H8 DSP im Test, Bild 5
In den letzten Monaten machte die Car-Audio- Industrie vor allem mit High-End-Prozessoren Furore, auch Hertz‘ Schwestermarke Audison glänzte mit dem HiRes-Audio-fähigen bit One HD – einer kompromisslosen Klangmaschine mit allen Schikanen. Doch solche Top-Level-DSPs haben natürlich ihren Preis. Wer „nur mal eben“ eine Aktivanlage aufbauen will und auf mehr als zehn Kanäle und auf HiRes-Audio Verzichten kann, für den gibt es jetzt mit dem Hertz H8 eine vielversprechende Alternative. Für 360 Euro gibt´s acht Kanäle mit allem, was man zum Einstellen eines Audiosystems braucht, und eine prima Anbindung an Originalradios. Hardwareseitig braucht sich der H8 nicht zu verstecken. Sein Aufbau in einem Blechkasten mit guten Anschlüssen gerät solide. Ein- und Ausgangsstufen sind sauber und ordentlich aufgebaut und die sechs Hardware- Gainregler mit Clipping-LEDs wissen zu gefallen. Natürlich sucht man in einem günstigen DSP die Edelwandler oder die leistungsfähigsten Chips am Markt vergebens – logisch. So verzichtet der H8 auf separate A/D- und D/A-Wandlerbausteine, diese sind bereits im DSP-Chip enthalten. Dieser ist ein Cirrus Logic CS47048 mit 32 Bit und 147 MHz und beherrscht neben der Wandlung auch die direkte Aufarbeitung der Signale vom optischen Digitaleingang. Der DSP läuft auf 48 kHz Signalbandbreite und liefert dementsprechend einen Audiofrequenzgang bis theoretisch 24 kHz, das Tiefpassfilter lässt dann ca. 22 kHz übrig. Dazu gibt es vierkanalige High-Level-Eingänge und einen Stereo-Aux in Form eines Cinchbuchsenpaares. Die leider aufpreispflichtige Fernbedienung für Presets, Quellen, Lautstärke, Fader, Balance ist sehr empfehlenswert, doch der H8 bietet auch eine Notlösung in Form von Steuerleitungen an, die sogar wahlweise auf „heiß“ oder Masse umgeschaltet werden können. Die Software wendet sich speziell an den Einsteiger, mit dem Installationsassistenten gelingt das Grundsetup in Minuten. Statt eines komplizierten Mixers gibt es vier Eingangskonfigurationen zur Auswahl, danach werden die anzusteuernden Lautsprecher und deren Kanalbelegung in einer Autografik per Mausklick festgelegt – einfacher geht´s nicht. Danach übernimmt der Assistent mithilfe der Installations-CD die Anpassung der Empfindlichkeiten und bietet schließlich einen De-EQ zur Linearisierung des Frequenzgangs eines Werksradios an. Im Einsteigermodus sind dann die Frequenzweichen passend für die vorhandenen Lautsprecher voreingestellt, doch keine Angst, im Expertenmodus bekommt der User freie Hand über alle Einstellungen. Das Audioprogramm ist vollständig angetreten, doch gegenüber den Top-Prozessoren am Markt etwas abgespeckt. So ist der EQ nur grafisch statt vollparametrisch. Vollkommen ausreichend sind die Frequenzweichen bis 48 dB/Okt. Steilheit, deren Frequenzen sich zwar nicht frei wählen lassen, aber sinnvolle Werte abdecken. Die Laufzeitkorrektur wird in zwei Etappen aus „Grundentfernung“ und „Zeit-Feineinstellung“ mit einem entsprechenden Gemisch aus Zentimetern und Millisekunden eingestellt, die Auflösung von 0,02 ms bzw. 7 mm geht in Ordnung. Keine Abstriche muss der Hertz-User bei den vorbildlichen Levelreglern inklusive Master und Sublevel machen, auch die Bedienung geht prima von der Hand, auch wegen der praktischen und übersichtlichen Linkmöglichkeit für Kanalpaare rechts/links. Als Sahnehäubchen gibt es noch eine einstellbare Verzögerung für Ein- und Ausschalten, um Ploppen oder Knacken zu verhindern.

Fazit

Bei nur leicht eingeschränkter Funktionalität überzeugt der Hertz H8 DSP nicht nur mit einsteigerfreundlicher Preisgestaltung, sondern auch mit sehr guter Hard- und Software. Ein prima Tipp für die preisbewusste Aktivanlage, gerade auch für Werksradios mit suboptimalem Signal.

Preis: um 360 Euro

Hertz H8 DSP


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Ausstattung

 
Vertrieb Elettromedia DE, Bensheim 
Hotline 06251 8286839 
Internet www.elettromedia.de 
Abmessungen (L x B x H in mm) 176/121/34 
Eingänge 4 x High-in, mit Autosense (DC-Offset, Audio) / 2 x RCA (Aux-in) / 1 x S/PDIF (optisch, bis 96 kHz/24 Bit) 
Ausgänge 8 x RCA / DSP-Software (V 1.1.0 im Test) 
Equalizer Ausgangs-EQ: 31 grafische Bänder pro Kanal (Terzbänder), +12 – -12 dB 
Filter Hochpass, Tiefpass, Bandpass 6 – 24 dB (Butterworth, Linkwitz) / 70 Frequenzen 20 – 20k Hz 
Zeit und Pegel Laufzeitkorrektur 0 – 15 ms (0 – 510 cm), 7-mm-Schritte / Phasenumkehr 0, 180° / Pegelanpassung Ausgänge -40 – 0 dB, 0,5-dB-Schritte, Mutefunktion / Masterlevel -60 – 0 dB und Sublevel -12 – 0 dB 
Weitere Ausstattung 2 Presets / Fernbedienung DRC HE (optional) für Presets, Quellen, Lautstärke, Fader, Balance / Presets und Quellen auch per Schalter/ Steuerleitung wählbar (UCS) / Automatisches Summieren und De-Equalizing der High-Level-Eingänge / Clipping-LEDs für High-in 
Kommentar „Preiswerter DSP mit allem, was man braucht" 

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