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Kategorie: In-Car-Lautsprecher 16cm
20.10.2015

Einzeltest: Hertz MLK 1650.3 - Seite 2 / 3

Die Legende lebt

;ner arbeitet natürlich immer noch mit der Hertz-eigenen Membrankonstruktion V-cone, die durch die Abwesenheit einer Dustcap ganz einfach auch deren Fehler eliminiert. Ganz einfach ist natürlich nichts im Lautsprecherbau, daher wanderte wieder viel Entwicklungszeit in Membran und Sicke; unter anderem kommen wieder Baumwollfasern als Füllung der Papiermasse zum Einsatz.

Für die Sicke kommt ein neuer Butylkautschuk zum Einsatz, verrät Luca Girotti, der einen verbesserten, sprich tieferen Kristallisationspunkt aufweist als das gängige Material, so dass die Sicke auch bei winterlichen Temperaturen ihre Eigenschaften nicht mehr verändert. Antrieb und Korb sind mit der Finite-Elemente- Simulation entwickelt, die hinterher durch Klippeln verifiziert wird – damit liegt Hertz absolut auf dem Stand der Technik. Herausgekommen ist ein resonanzoptimierter Alu- Druckgusskorb, dessen drei Speichen dem Schall äußerst wenig Gelegenheit zu unerwünschten Reflexionen geben. Der Antrieb ist das absolute Sahnestück des Chassis und präsentiert sich in der aktuellen Version auch frei sichtbar. Natürlich gibt es einen starken Neodymring (in Sondergröße extra für den ML 1650.3) und feinste Zutaten wie verkupferten Aludraht auf einem elektrisch nichtleitenden Polyamidträger. Die 36-mm-Schwingspule arbeitet direkt im Luftspalt, ohne die bisherige Kupferkappe über dem Polkern. Bei Hertz hat man sich jetzt für einen Kurzschlussring aus Aluminium entschieden, der außerhalb der Schwingspule angeordnet ist, um eben nicht dem Luftspalt Energie zu stehlen. Man sieht, das ist Engineering bis in die Haarspitzen, bei Hertz überlässt man offensichtlich nichts dem Zufall. Lohn der Mühen sind in unserem Labor Messergebnisse, die sich mehr als sehen lassen können. Zwar nicht so perfekt wie der Hochtöner, setzt sich der ML 1650.3 gekonnt in Szene mit einem einwandfreien Frequenzgang und einer extrem verzerrungsarmen Tieftonperformance. Nur ein kleines Haar finden wir in der Suppe: eine Klirrspitze um 1 kHz, die bereits bei relativ zahmen Pegeln zu sehen ist. Dabei handelt es sich ausschließlich um den angenehmen K2, währen die „bösen“ Oberwellen komplett durch Abwesenheit glänzen. Ein Schönheitsfehler also, der sich klanglich nicht heraushören lässt, so viel sei bereits verraten. Das System MLK 1650.3 ist mit einer Frequenzweiche ausgerüstet, der man bereits ansieht, dass hier eine Menge Gehirnschmalz drinsteckt. Jede Menge Bauteile und nicht weniger als fünf Schalter lassen auf vielfältige Manipulationsmöglichkeiten schließen. Die gibt es dann auch sowohl für Tiefmitteltöner als auch für den Tweeter; sie reduzieren sich dennoch auf wenige, klare Einstellungen, die sich sofort als besser oder schlechter identifizieren lassen. Es gibt also keine Verwirrung und kein Rätselraten mit falschen Einstellungen. Trotz der vielen Bauteile sieht der Tieftöner im Grunde ein 6-dB-Filter (mit Frequenzgangkorrektur). Es lässt sich der Spulenwert einstellen, was schnell gemacht und beim Blick auf den Einbauplatz eigentlich klar ist. Beim Hochtöner ist es nur wenig komplizierter, hier wird zwischen niedriger Trennung mit 12 dB/Okt. Und höherer Trennung mit 6 dB gewählt, der Rest ist Feintuning im Superhochton und die übliche Pegelanpassung. All dies geschieht aber mit ziemlich ausgefuchsten Schaltungskniffen, es wird viel mehr als immer nur ein Bauteil zu- oder weggeschaltet. 

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Preis: um 690 Euro

Hertz MLK 1650.3

Referenzklasse

4.5 von 5 Sternen

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