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Kategorie: In-Car-Lautsprecher 16cm
20.10.2015

Einzeltest: Hybrid Audio L6SE/L1proR2

Einfach anders

Car-HiFi-Lautsprecher 16cm Hybrid Audio L6SE/L1proR2 im Test, Bild 1
6952

Manch einer aus der Sound-Quality-Szene hat bereits von den amerikanischen Wunderlautsprechern der Marke Hybrid gehört, die in den Staaten bei deren Klangwettbewerben einen Erfolg nach dem anderen feiern. Dummerweise waren die Speaker hierzulande nicht erhältlich.

Car-HiFi-Lautsprecher 16cm Hybrid Audio L6SE/L1proR2 im Test, Bild 2Car-HiFi-Lautsprecher 16cm Hybrid Audio L6SE/L1proR2 im Test, Bild 3Car-HiFi-Lautsprecher 16cm Hybrid Audio L6SE/L1proR2 im Test, Bild 4Car-HiFi-Lautsprecher 16cm Hybrid Audio L6SE/L1proR2 im Test, Bild 5
Doch das ändert sich gerade.Die Story von Hybrid Audio ist im Grunde die typische Entstehungsgeschichte einer High-End-Schmiede: Blutjunger Soundfreak, selbst in der Wettbewerbsszene aktiv, träumt von den perfekten Lautsprechern und gründet eine Firma. Genauso war’s im Jahr 2005 in Atlanta/Georgia mit Hybrid Audio. Allein die Tatsache, dass es die Company noch gibt, ist aller Ehren wert. Damit nicht genug, die Produktpalette besteht mittlerweile aus nicht weniger als sechs Serien Lautsprecher. Und es gibt nichts als Lautsprecher, man bleibt offensichtlich bei den Dingen, die man beherrscht. Konsequenterweise sind die Hybrid-Lautsprecherchassis vollkommen eigenständig, man findet nichts Ähnliches in den Regalen anderer Hersteller. Unsere Objekte der Begierde nennen sich Legatia SE, worunter Hybrid die Special Edition der Topserie versteht, also kurz gesagt, das beste Material im Angebot. Das schlägt sich leider auch auf die Preise nieder, wir reden hier sicherlich von Kleinststückzahlen und wir kommen noch auf die teilweise sehr speziellen Merkmale zu sprechen. Noch kurz die Fakten: Das Pärchen Tiefmitteltöner L6SE macht 750 Euro, die passenden Tweeter L1proR2 sind für 530 Euro zu haben. Kommen wir zur Technik, und da ist einiges wie angekündigt anders als bei anderen Herstellern. Der Druckgusskorb und die Papiermembran mögen noch als gewöhnlich durchgehen und auch invertierte Sicken hat man schon bei aufwendigeren Konstruktionen gesehen. Die Membran ist allerdings sehr dünn und dennoch recht stabil geraten, hier gibt es bei Hybrid (im Gegensatz zu den Topchassis anderer Marken, welche eher an Miniatursubwoofer erinnern) einen lupenreinen Tiefmitteltöner, der sich schon nach Dynamik und Wirkungsgrad anfühlt. Das Herzstück des L6SE ist der Antrieb. Hier gibt es, wie fast schon zu erwarten, nicht die dickste Spule im Angebot, sondern eine Zwischengröße von 35 statt der üblichen 38 mm, die nach Ansicht der Konstrukteure das Optimum aus Belastbarkeit und Gewicht darstellt. Die Spule besteht übrigens aus Aludraht und ist mit einem linearen Hub von 8,5 mm angegeben. Sehen tut man vom Antrieb nichts, denn eine fein gefertigte massive Alukappe dient als Motorschutz und Kühlkörper. Es handelt sich um ein Neodymsystem in Pushpull- Anordnung, also mit einer Magnetscheibe unterhalb und einer umgekehrten oberhalb der Schwingspule. Dazwischen ist offensichtlich noch Platz für eine Kupferkappe und einen Aluring zur Bekämpfung von Wirbelströmen – ein weiterer Hinweis darauf, dass man den Mitteltonfähigkeiten ganz viel Aufmerksamkeit schenkt. Demgegenüber gibt sich der Hochtöner L1proR2 fast schon unspektakulär. In einem recht dicken Gehäuse aus Alu mit Kunststoffkappe verbirgt sich ein Gewebehochtöner mit 25er-Spule. Natürlich musste es etwas Besonderes sein, deshalb entschied man sich für einen Ringstrahler (nachdem reichlich Wettbewerbserfahrungen mit dem regulären Legatia- Tweeter gesammelt waren). Diese Bauart steht in dem Ruf, ein ungünstigeres Rundstrahlverhalten zu haben, vermeidet jedoch die Unart jeder Weichkalotte, nämlich dass die Kuppelspitze ein munteres Eigenleben entwickelt. Wie beim Tieftöner bleiben die wesentlichen Kniffe im Verborgenen. Abgesehen von den unförmigen Federklemm-Terminals dürfte in dem Gehäuse das übliche Zusammenspiel von definiertem Koppelvolumen, Bedämpfung und Belüftung stattfinden. Wie nicht anders zu erwarten, unterscheidet sich der Legatia-SE vom gängigen Schema. Aus der Impedanzmessung geht jedenfalls hervor, dass erstens eine gut bedämpfte Grundresonanz bei 850 Hz vorliegt und zweitens eine scharfe Ecke bei knapp 3 kHz, was verdächtig auf eine unkonventionelle Luftführung hinweist – vermutlich eine radiale Entlüftung durch Löcher im Schwingspulenträger, da eine Zentralbohrung beim Ringstrahler ja wegen der Phase-Plup (genau wie beim Tieftöner) schwierig bis unmöglich ist. Leider zeigen die Messungen beim Hochtöner unter 3 kHz einen steilen Anstieg der Verzerrungen; die gute Nachricht: Es ist nur K2. Völlig ohne jeden Tadel benimmt sich der Tieftöner, Klirr ist über den gesamten Frequenzbereich bis hinunter in den Bass praktisch nicht vorhanden. Wie erwartet läuft der L6SE gerade im Mittelton hervorragend – von Badewanne keine Spur. Bis 10 kHz erstreckt sich der Schalldruckfrequenzgang, nutzbar bleibt primär der übliche Bereich bis ca. 3 kHz.

Sound


Was beim Hörcheck auf Anhieb gelang, ist das „Verheiraten” von Hoch- und Tieftöner. Das sehr gutmütige Verhalten beider Chassis im Übergangsbereich lässt eine weite Bandbreite bei der Trennung zu; sogar eine 6-dB-Trennung sollte im Auto problemlos möglich sein. Das System kling auch völlig harmonisch und marschiert bruchlos über den gesamten Frequenzbereich. Der Bass kommt tief und sauber, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Obenrum tönt’s angenehm und immer schön unaufdringlich, trotzdem sind jede Menge Details da, wenn man hinhört. Das gnadenlose Auflösungsmonster ist der L1proR2 nicht, es gibt jedoch jederzeit genug Brillanz, um auch den Raum weit auszuleuchten. Absolut begeistern können Dynamik und vor allem der Stimmbereich des Hybrid-Systems. Auch die feinen Nuancen bei Blasinstrumenten lassen sich problemlos ausmachen. Dazu gibt’s ein Mittendrin-Gefühl, dass man Musiker und Instrumente förmlich vor sich sehen kann. Soll richtig Energie übertragen werden bei Snare- Drums oder Bläsereinsätzen, brennen die Hybrids ein audiophiles Feuerwerk ab. Das funktioniert proima bei Live-Aufnahmen, aber auch bei gut produzierten Studiotakes: es klingt authentisch und ungefiltert.

Fazit

Die Legatia-SE-Speaker bieten einen sehr dynamischen, flüssigen Sound, der den Hörer nicht erschlägt, sondern eher mit Feinheiten überzeugt. Dieser Spaß will sehr wohl bezahlt werden, dafür gibt’s wettbewerbsfähige Speaker, die nicht jeder hat.

Preis: um 1280 Euro

Hybrid Audio L6SE/L1proR2

Referenzklasse

4.0 von 5 Sternen

-

Ausstattung

 
Vertrieb: Soundcars, Leipzig 
Hotline: 0341 246671828 
Internet: www.hybrid-audio.com 
Korbdurchmesser in mm 180 
Einbaudurchmesser in mm 147 
Einbautiefe in mm 78 
Magnetdurchmesser in mm 56 
Membran HT in mm 25 
Gehäuse HT in mm 48 
höchste Trennfreq. TT ohne 
niedrigste Trennfreq. HT 2,5 kHz 
Trennfreq. im Test 3,2 
EQ im Test TT (5,2 kHz / -6 dB / Q5) 
Gitter Nein 
Sonstiges Nein 
Nennimpedanz in Ohm
Gleichstromwiderstand Rdc in Ohm 3.42 
Schwingspuleninduktivität Le in mH 0.15 
Schwingspulendurchmesser in mm 36 
Membranfläche Sd in cm² 131 
Resonanzfrequenz fs in Hz 54.1 
mechanische Güte Qms 2.13 
elektrische Güte Qes 0.69 
Gesamtgüte Qts 0.52 
Äquivalentvolumen Vas in l 14.9 
Bewegte Masse Mms in g 13.9 
Rms in Kg/s 2.22 
Cms in mm/N 0.62 
B*l in Tm 4.83 
Schalldruck 2 V, 1 m in dB 85 
Leistungsempfehlung in W 50-300 W 
Preis/Leistung sehr gut 
Klasse Absolute Spitzenklasse 

Bewertung

 
Klang 55% :
Bassfundament 11%
Neutralität 11%
Transparenz 11%
Räumlichkeit 11%
Dynamik 11%
Labor 30% :
Frequenzgang 10%
Maximalpegel 10%
Verzerrung 10%
Verarbeitung 15% :
Verarbeitung 15%

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