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Kategorie: In-Car Endstufe Mono
20.10.2015

Einzeltest: Kicker KEY500.1

Kicker KEY500.1 – selbst einmessende Endstufe für Subwoofer

In-Car Endstufe Mono Kicker KEY500.1 im Test, Bild 1
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Kicker bewirbt seine KEY-Verstärker stolz mit dem Titel Smart Amplifier. Anhand der neuen Mono KEY500.

In-Car Endstufe Mono Kicker KEY500.1 im Test, Bild 2In-Car Endstufe Mono Kicker KEY500.1 im Test, Bild 3In-Car Endstufe Mono Kicker KEY500.1 im Test, Bild 4In-Car Endstufe Mono Kicker KEY500.1 im Test, Bild 5
1 beleuchten wir, was es damit auf sich hat. Der Name KEY ist bei Kicker gleich mehrfach bedeutungsvoll. Einerseits soll die KEY-Technology als Schlüssel zur Integration der Nachrüstanlage in die Fahrzeugelektronik dienen, andererseits ist genau die heutzutage eine Schlüsseltechnologie, die benötigt wird, wenn man mit einem traditionellen Oldschool- Verstärker nicht mehr weiterkommt. Und mit Anschluss und Installation hört die KEY-Technologie nicht auf, ganz im Gegenteil, dann wird’s erst richtig spannend. Denn bei Kicker hat man ganz oben ins Lastenheft geschrieben, dass auch das Einstellen der Verstärker narrensicher sein muss. Am Besten wäre es, wenn alles vollautomatisch per Knopfdruck ginge … So ist es bei den KEY-Endstufen nicht ganz – aber fast. Nur einmal muss am Regler gedreht werden, nämlich zur Einstellung der Empfindlichkeit, die ja auf die Quelle angepasst werden muss. Aber auch beim einstellen des Gainreglers hilft Kicker dem User, so dass eine Fehleinstellung nahezu unmöglich wird. Mit einem bei Kicker heruntergeladenen Testton und der „Gain match“ LED an der Endstufe ist das Einpegeln erledigt. Danach erfolgt der Rest in der Tat per Knopfdruck. Wieder mit einem Testsignal stellt sich die Endstufe selbsttätig ein. Im Falle unserer Bassendstufe werden Peaks im Signal geglättet und bei Bedarf der Bass untenrum angestückelt. Das geschieht für den Fall, dass das Autoradio Bass wegnimmt, um die Lautsprecher zu schonen. Das funktioniert bei der 500.1 alles über elektrische Messungen und ist relativ einfach. Zum Vergleich: Die vierkanalige KEY200.4 kommt mit Messmikrofon und kann dann eine Laufzeitkorrektur durchführen und ein Equalizing über den gesamten Frequenzbereich bewerkstelligen. In jedem Fall gibt es eine Vorher-Nachher-Kontrolle, so dass man sich aussuchen kann, ob automatisch eingestellt wird oder man dies lieber manuell erledigt. Denn die KEY500.1 hat auch die ganz normalen Regler an Bord, nämlich einen Tiefpass und einen Bassboost. Die Hochpegeleingänge fürs Originalsystem schaffen bis zu 40 Volt Signal am Eingang und sind damit auch für Werksverstärker geeignet. Außerdem ist die KEY gerüstet für Fahrzeuge mit Start-Stopp, so dass die Musik ununterbrochen durchläuft. Der Innenaufbau ist aufgeräumt, auch weil Kicker die mehrlagige Platine beidseitig bestückt. Direkt sichtbar sind Netzteil und Class-D-Filterspule, die Leistungstransistoren hingegen sitzen unter der Platine auf dem Kühlkörper. Auf der Eingangsplatine finden wir dann auch das Herzstück der KEY-Technologie: ein kleiner DSP von AKM kümmert sich um das Messen der Eingänge und die Signalkorrekturen.      

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Messungen und Sound


Schon bei der Frequenzgangmessung fällt auf, dass Kicker sogar die analogen Frequenzweichen mit 24 dB/Oktave ausgestattet hat, das hilft insbesondere dem Subsonicfilter bei der wirkungsvollen Entlastung vor tiefen Frequenzen. Der Bassboost macht nur 6 dB, was zur Klangeinstellung viel praxisgerechter ist als die teilweise mit 18 dB protzenden Boosts bei manchem Mitbewerber. Weiterhin ist die kleine Endstufe sogar 1-Ohm-stabil, hier liefert sie saftige 550 Watt bei 1 % Klirr. Dieses eine Prozent wird an 2 und 4 Ohm gar nicht erreicht, denn die integrierte Schutzschaltung regelt die Endstufe vorher ab. Heraus kommen ca. 300 und 150 Watt an 2 und 1 Ohm. Bei den Verzerrungsmessungen interessiert es die Kicker nicht im Geringsten, welche Last dranhängt, sie produziert auch an stromfressenden 1 Ohm nicht mehr Klirr als an 4 Ohm. Und das ist vorbildlich wenig, um 0,05 % ist richtig gut für eine Bassendstufe. Auch klanglich überzeugt die kleine KEY. Mit ihren 150 Watt sollte ein 4-Ohm-Sub eher zu den Leichtgewichten zählen, dann aber gibt’s klanglich nichts auszusetzen. Die Kicker spielt sauber und knackig bei Bassdrums. An 2 und 1 Ohm gesellt sich dann eine Menge Druck und Pegel hinzu. Ohne, dass die Endstufe unpräzise wird, knallen dem Zuhörer jetzt die Bassläufe wunderschön um die Ohren. Das macht glücklich und ist einmal mehr ein großes Kompliment für eine derart kleine Endstufe.     

Fazit

Die KEY500.1 mit KEY-Technologie macht es dem User leicht, guten Sound ins Fahrzeug zu holen. Dank 40-V-Hochpegelfähigkeit nimmt die Kicker zudem auch in Fahrzeugen mit Werksverstärker problemlos Platz.

Preis: um 300 Euro

In-Car Endstufe Mono

Kicker KEY500.1

Oberklasse

4.0 von 5 Sternen

-

Ausstattung

 
Vertrieb: Audio Design, Kronau 
Hotline: 07253 9465-0 
Internet: www.audiodesign.de 
Dynamik 1,5 
Kanäle
Leistung 4 Ohm 147 
Leistung 2 Ohm 302 
Leistung 1 Ohm 553 
Empfindlichkeit max. mV 170 
Empfindlichkeit min. V 4.5 
THD+N (<22 kHz) 5 W 0.022 
THD+N (<22 kHz) Halblast 0.057 
Rauschabstand dB(A) 65 
Dämpfungsfaktor 20 Hz 235 
Dämpfungsfaktor 40 Hz 235 
Dämpfungsfaktor 60 Hz 235 
Dämpfungsfaktor 80 Hz 235 
Dämpfungsfaktor 100 Hz 223 
Dämpfungsfaktor 120 Hz 223 
Tiefpass 40 – 160 Hz 
Hochpass Nein 
Bandpass 10 – 150k Hz 
Bassanhebung 0 – 6 dB/50 Hz 
Subsonicfilter 10 – 40 Hz/12 dB 
Phaseshift Nein 
High-Level-Eingänge • (Adapter) 
Einschaltautom. (Autosense) •, DC 
Cinchausgänge Nein 
Start-Stopp-Fähigkeit • (6,5 V) 
Abmessungen (L x B x H in mm) 207/92/43 
Sonstiges Auto-Setup 
Preis:
Klasse: Oberklasse 
Preis/Leistung: sehr gut 
Car & Hifi: Die KEY-Verstärker machen ihren Job als Problemlöser für moderne Fahrzeuge 

Bewertung

 
Klang: 20% :
Tiefgang 5%
Druck 5%
Sauberkeit 5%
Labor: 55% :
Leistung 40%
Dämpfungsfaktor 5%
Rauschabstand 5%
Klirrfaktor 5%
Praxis: 25% :
Ausstattung 15%
Verarb. Elektronik 5%
Verarb. Mechanik 5%

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