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Kategorie: In-Car Endstufe 4-Kanal
20.10.2015

Einzeltest: Phoenix Gold ZQ9004

Phoenix Gold ZQ9004 – High-End Vierkanalendstufe im Test

In-Car Endstufe 4-Kanal Phoenix Gold ZQ9004 im Test, Bild 1
21103

Mit der ZQ9004 erwacht Phoenix Gold in Europa aus dem Dornröschenschlaf, und zwar mit einem Paukenschlag. Ist die ZQ doch Vorbotin einer neuen Produktfamilie und gleichzeitig ein echter Leckerbissen für Highender.

In-Car Endstufe 4-Kanal Phoenix Gold ZQ9004 im Test, Bild 2In-Car Endstufe 4-Kanal Phoenix Gold ZQ9004 im Test, Bild 3In-Car Endstufe 4-Kanal Phoenix Gold ZQ9004 im Test, Bild 4In-Car Endstufe 4-Kanal Phoenix Gold ZQ9004 im Test, Bild 5In-Car Endstufe 4-Kanal Phoenix Gold ZQ9004 im Test, Bild 6In-Car Endstufe 4-Kanal Phoenix Gold ZQ9004 im Test, Bild 7In-Car Endstufe 4-Kanal Phoenix Gold ZQ9004 im Test, Bild 8In-Car Endstufe 4-Kanal Phoenix Gold ZQ9004 im Test, Bild 9In-Car Endstufe 4-Kanal Phoenix Gold ZQ9004 im Test, Bild 10In-Car Endstufe 4-Kanal Phoenix Gold ZQ9004 im Test, Bild 11
 Bei Phoenix Gold hat sich in letzter Zeit einiges getan. Die ursprünglich amerikanische Marke hat eine europäische Dependance gegründet, um sich in Zukunft gründlicher um die Welt außerhalb der USA zu kümmern. Das schließt eine eigene Entwicklungsabteilung ein, zu der erfahrene Car-Audio Cracks gehören. Unsere ZQ9004 ist das erste Produkt dieser Entwicklung, und man wollte mit ihr direkt mal ein Zeichen setzen. Die Serie ZQ gab es bisher nicht und zur Zeit gibt es auch nur die ZQ9004. Und zwar in streng limitierter Ausführung – unser Testexemplar ist die Nummer 9. 2022 wird Phoenix Gold an die ZQ anknüpfen und es sind eine Menge Neuheiten in Planung. Doch erst einmal zu unserer ZQ9004, die ist nämlich ein Schönheit geworden. Mit ihrem langgestreckten Design und der überaus edlen Anmutung ist sie zwar als eine Phoenix Gold zu erkennen, sie unterscheidet sich jedoch vom Rest. Edles gebürstetes Aluminium erstreckt sich rundum, und zwar in massiver Ausführung. Die Seitenwangen sind Frästeile aus dickem Alu, ebenfalls mit dem Phoenix Gold Logo versehen. Natürlich fi nden wir solide Anschlüsse und mit der Bedienfront verschraubte Cinchbuchsen, und die Potis drehen sich satt und präzise, dass es eine Freude ist. Fast schon schade, dass man sie nicht oft benutzt, außer den Empfindlichkeiten der Kanalpaare lässt sich an der ZQ9004 nichts einstellen. Wir haben einen reinrassigen SQ-Amp vor uns, der einzig darauf entwickelt wurde, bestmögliche Wiedergabequalität abzuliefern. Hochpegeleingänge? Einschaltautomatik, Plug&play? Die ZQ braucht das alles nicht, als Klangdiva erwartet sie vielmehr vom Einbauer eine perfekte Arbeitsumgebung. Doch ihre wahre Pracht offenbart die ZQ erst beim Blick ins Innenleben. Kein Wunder dass es als Zubehör (49 Euro) eine Plexiglasscheibe als Ersatz für den Metallboden gibt, denn was sich dann auftut, ist vom Allerfeinsten. Auf der doppelseitigen Platine tummeln sich allerfeinste Komponenten, hier finden wir das Who-is-who der Bauteilelieferanten. Die Platine selbst schimmert durch Goldeinlage wunderbar golden bis bernsteinfarben, und nebenbei sorgt die Beschichtung für eine bessere Lötbarkeit. Unser Exemplar sieht nebenbei handgelötet aus, was angesichts der wertigen, „makroskopischen“ Bauteile auch kein Hexenwerk ist. Haufenweise Mikrochips und schlaue Controller sucht man vergebens, die ZQ enthält als einziges „etwas-höher-integriertes“ Bauteil den PWM-Controller, der für die Taktung des Trafonetzteils zuständig ist, ansonsten finden wir nur einige wenige OP-Amps – natürlich die guten von Burr Brown. Dafür hat die ZQ zwei Netzteile spendiert bekommen, der Aufbau ist also eine Dual- Zweikanalendstufe. Die beiden Trafos sind in geschirmten Metallbechern vergossen und made in Germany, ebenfalls aus Deutschland bezogen sind eine Reiher feinster Folienkondensatoren von WIMA. Die Pufferelkos dagegen stammen von Nichicon und sind made in Japan. Ansonsten finden wir noch Bauteile von Siemens, Toshiba, Elna und schließlich die großen Endtransistoren aus der Silicon Power Reihe von ON Semiconductor. Die Schaltung selbst muss natürlich ganz klassisch ausfallen, die Class-AB Schaltung ist komplett diskret aufgebaut und klanglich kompromisslos mit einem Arbeitspunkt eher auf der A-Seite.           

Messungen und Sound


Was Class-A bedeutet, können wir dann am Stromverbrauch ablesen. 2,3 Ampère Ruhestrom und bei gerade mal 5 Watt pro Kanal zieht die Endstufe satte 11 Ampère aus dem Netzteil. Genug Strom sollte man im Auto also haben. Von theoretischen 150 Watt kommen also 20 an – über Wirkungsgrad müssen wir bei der Phoenix Gold nicht reden. Was wir sonst noch messen, ist sehr ordentlich, aber keinesfalls rekordverdächtig gut – typisch für High-End. Die Verzerrungen sind wohl sehr gut, also sehr niedrig mit nur 0,023 %. Und Leistung gibt es auch, und zwar reichlich. Wie bei manchen Luxuslimousinen ließe sich die Leistung einfach mit „genug“ angeben, aber natürlich gibt es bei uns auch Zahlen. 130 Watt an 4 Ohm und 200 Watt an 2 Ohm dürften ja wohl auch reichen. Damit ist die ZQ9004 keine ausgemachte Subwooferendstufe, obwohl ein 4-Oh-Sub in Brücke mehr als reichlich versorgt werden kann. Ihre Domäne ist klar die Klangerzeugung an Kleinlautsprechern, und das macht sie dann auch ziemlich konsequent. Lange kam uns kein Verstärker mehr in den Test, der die Lautsprecher derart sahnig und gefällig klingen lässt. Wundervoll fein aufgelöste Höhen, fein gezeichnete Obertöne – aber alles vollkommen unaufdringlich und mit ganz viel Liebe zum Detail. Die Wiedergabe sowohl von Frauen- als auch von Männerstimmen kann nur als prachtvoll bezeichnet werden, der Zuhörer schwelgt in Klangfarben, die immer gefällig, aber gleichzeitig realistisch klingen. Auch Naturinstrumente von Kontrabass bis Flügelhorn sind eine Freude anzuhören, die Phoenix Gold klingt irgendwie besonders „analog“, immer schön rund und neutral. Doch das heißt nicht, dass die Endstufe keinen Biss hat. Bei knackigen Bassschlägen treibt sie die Tieftönermembranen gnadenlos aus den Körben und Schlagzeug und Percussion knallen hochdynamisch wenn gefordert. Unterm Strich ist die ZQ9004 eine Endstufe, die exakt das wiedergibt, was die Aufnahme vorgibt, und dies auf eine ganz wundervolle Weise.     

Fazit

Mit der ZQ9004 präsentiert Phoenix Gold eine Endstufe, die in Sachen Aufbau und Klangqualität keine Wünsche offen lässt. Eine unglaublich analoge Schönheit, die sicherlich ihre Liebhaber findet. Unbezahlbar? Ganz ehrlich, wir hätten einen deutlich höheren Preis erwartet. Nach dem Test erreicht uns noch die Nachricht, dass die Limited Edition bereits vergriffen ist. Die 9004 wird allerdings nächstes Jahr fortgesetzt und kann vorbestellt werden.

Preis: um 1200 Euro

In-Car Endstufe 4-Kanal

Phoenix Gold ZQ9004

Profiklasse

4.5 von 5 Sternen

-

Ausstattung

 
Vertrieb Maxxcount, Dresden 
Hotline 0351 8718234 
Internet www.maxxcount.de 
Kanäle
Leistung 4 Ohm 129 
Leistung 2 Ohm 202 
Leistung 1 Ohm
Brückenleistung 4 Ohm 404 
Brückenleistung 2 Ohm
Empfindlichkeit max. mV 670 
Empfindlichkeit min. V 3,9 
THD+N (<22 kHz) 5 W 0,023 
THD+N (<22 kHz) Halblast 0,023 
Rauschabstand dB(A) 87 
Dämpfungsfaktor 20 Hz 149 
Dämpfungsfaktor 80 Hz 149 
Dämpfungsfaktor 400 Hz 149 
Dämpfungsfaktor 1 kHz 149 
Dämpfungsfaktor 8 kHz 81 
Dämpfungsfaktor 16 kHz 37 
Tiefpass Nein 
Hochpass Nein 
Bandpass Nein 
Bassanhebung Nein 
Subsonicfilter Nein 
Phasesshift Nein 
High-Level-Eingänge Nein 
Einschaltautomatik Nein 
Cinchausgänge Nein 
Start-Stopp-Fähigkeit • (7,6 V) 
Abmessungen (L x B x H in mm) 456/203/58 
Sonstiges Nein 
Klasse Absolute Spitzenklasse 
Preis/Leistung sehr gut 
Car&Hifi Klangfeuerwerk mit Retro-Charme 

Bewertung

 
Klang 40% :
Bassfundament 8%
Neutralität 8%
Transparenz 8%
Räumlichkeit 8%
Dynamik 8%
Labor 35% :
Leistung 20%
Dämpfungsfaktor 5%
Rauschabstand 5%
Klirrfaktor 5%
Praxis 25% :
Ausstattung 15%
Ver. Elektronik 5%
Ver. Mechanik 5%

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