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Kategorie: Hifi sonstiges
20.10.2015

Einzeltest: VPI Analog Drive System

Ruhe bewahren

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Thomas Schmidt
Thomas Schmidt

Auch, wenn man aufgrund der Abkürzung erst einmal zusammenzuckt, sollte es klar sein, dass mit ADS etwas anderes gemeint ist: Das „Analog Drive System“ ist angetreten, die Musikwiedergabe noch einmal ein Stückchen besser zu machen.Arnd Rieschmüller vom deutschen HEAR-Vertrieb hat mir das Analog Drive System schon vor Jahren quasi als Stein der Weisen angekündigt.

Beim letzten Test eines VPI-Plattenspielers vor zwei Ausgaben haben wir schon ein bisschen damit gespielt, bis wir uns entschieden haben, die höchst interessante Steuerung einzeln vorzustellen. Nun, Sinusgeneratoren gibt es schon einige wenige auf dem Markt, sogar welche in reiner Analogtechnik, man denke nur an die Antriebseinheit des Plattenspielers Sinus 105 von Carlo Klein. Aber dies sind zumeist in sich geschlossene Systeme, die keinen Betrieb von Fremdgeräten erlauben. Einfacher ist die Angelegenheit beim ADS von VPI: Hinten am Gerät gibt es eine Steckdose, an der jeder beliebige Synchronmotor angeschlossen werden kann. Da die Geschwindigkeit des Motors direkt an die Frequenz der Versorgungs-Wechselspannung gekoppelt ist, hat man nun eine Schaltzentrale an der Hand, von der aus alle Motorfunktionen steuerbar sind. Je ein Generator für die Frequenz 50 Hertz (entspricht 33 U/min) und 68 Hertz (entspricht 45 U/min) sorgt für ein sauberes Sinussignal, das unbelastet ist von Netzstörungen. Im Bereich von +/- 3 Hertz lassen sich beide Generatoren per Potenziometer verstellen – die Mittenrastung ist ab Werk auf die oben genannten Frequenzen kalibriert. Per Taster wird der Antrieb des angeschlossenen Plattenspielers ein- und ausgeschaltet. Für einen ruhigeren Motorlauf gibt es nach Betätigen des Tasters für 8 Sekunden die volle Netzspannung, danach wird die Spannung auf 180 Volt reduziert – das erinnert ein bisschen an die legendäre Glühlampe, die findige Tüftler dem Garrard 401 vorschalten, um ihm zu einem ruhigeren Motorlauf zu verhelfen. Ein kräftiger Class-A/B-Verstärker sorgt für eine RMS-Belastbarkeit von 15 Watt, die auf Dauer aber dann auch nicht überschritten werden sollte. Mit dem VPI Prime Signature haben wir schon erste Erfahrungen sammeln dürfen, aber natürlich haben wir noch diverse andere Plattenspieler ausprobiert, die eine solche Ansteuerung vertragen. Sogar an meinen heimischen Direct Drives habe ich das ADS als eine Art Luxus-Netzfilter versucht – hier funktionieren natürlich nicht alle Steuerfunktionen, aber strikt auf 50 Hertz eingestellt geht es. Wie haben auch mal einen alten Transrotor, der werkseitig nur ein Steckernetzteil hatte, mit dem VPI verbunden, und die Steigerung war doch deutlich spürbar. Mehr Ruhe strahlte das Laufwerk aus, mehr Kraft und mehr Dynamik vor einem schwärzeren Hintergrund. Das Ganze haben wir mit diversen Synchronmotoren wiederholt – stets mit demselben Effekt: Die Musikwiedergabe wird erwachsener, raumgreifender und ganz allgemein viel klarer. Natürlich gilt auch hier das bei den Plixir-Netzfiltern gesagte: Die Verbesserung ist umso spürbarer, je verunreinigter das Stromnetz ursprünglich ist. Mal abgesehen vom etwas altbackenen Design ist das VPI ADS damit eines der spannendsten Werkzeuge überhaupt, die man sich als Plattenspielerbesitzer wünschen kann. Technisch ist es eher keine Science-Fiction, aber intelligent gemacht und sehr effektiv.

Fazit

In erster Linie für VPI-Besitzer ist das Analog Drive System ein extrem sinnvolles Upgrade, das die Analogwiedergabe auf ein ganz neues Niveau hebt.

Preis: um 1500 Euro

VPI Analog Drive System


-

Ausstattung

 
Kategorie Upgrade 
Vertrieb HEAR, Hamburg 
Telefon 040 41355882 
Internet www.h-e-a-r.de 
Abmessungen (B x H x T in mm) 405/100/300 
Gewicht (in kg) 4.5 
Garantie (in Jahre)
Unterm Strich... In erster Linie für VPI-Besitzer ist das Analog Drive System ein extrem sinnvolles Upgrade, das die Analogwiedergabe auf ein ganz neues Niveau hebt. 

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