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Kategorie: Hifi sonstiges
20.10.2015

Einzeltest: Thivan Labs Anteros-9

Dipollautsprecher Thivan Anteros-9

17390
Michael Bruss
Michael Bruss

So was nennt man ja gerne „echtes Männer-HiFi “: groß, schwer – Entschuldigung, sehr schwer – und bestimmt auch ziemlich teuer. Die Anteros-9 von Thivanlabs ist in zwei von drei Punkten schuldig im Sinne des Vorurteils – nur teuer, das ist sie in Anbetracht des physischen Gegenwerts nicht.

Wir hören genau hin, ob die vietnamesischen Lautsprecher auch akustisch das liefern, was sie versprechen – und werden ganz schön überraschtDas ist schon ganz schön schweres Geschütz, was Thivanlabs da auffährt, und die Doppeldeutigkeit des Ausdrucks ist beabsichtigt. Pro Seite verteilen sich etwa 120 kg Lautsprecher auf jeweils zwei Gehäuse mit den Maßen einer großen Waschmaschine und eines Stehkühlschranks. Dazu kommen noch mal etwa 25 Kilo Endstufe sowie ein paar Kilo Röhrenfrequenzweiche und -vorverstärker. Macht 270 Kilogramm High Fidelity, und für so viel Materialeinsatz ruft der deutsche Thivan-Vertrieb TCG einen überaus fairen Kurs von gerade einmal 27.000 Euro auf. Die Anteros-9 bedient sich eines eher ungewöhnlichen Dipolkonzepts, und zwar auch im Bass- und Mitteltonbereich. Das ist von daher ungewöhnlich, da die Gesetze der Physik es mit zunehmender Wellenlänge (also tieferen Frequenzen) schwerer machen, keinen akustischen Kurzschluss zu produzieren, der in einer Auslöschung der Bassfrequenzen resultiert. Bei den Thivan Anteros-9 blicken wir aber auf vier jeweils auch nach hinten vollständig offene Gehäuse. Zwei der Module sind bodenstehende Säulen mit einem AMT-Treiber in der Mitte von zwei 15-Zoll-Papiermembran- Treibern. Die Effektivität des Ganzen gibt Thivan mit atemberaubenden 99 dB/ W/m an. In den beiden kleineren Modulen befindet sich jeweils ein 21-Zoll-Tieftöner, ebenfalls mit offener Schallwand. Sie werden vom röhrenbestückten Thivan Anteros Subwoofer Preamplifier aktiv getrennt, wobei der Regelbereich zwischen 40 Hz und 200 Hz einstellbar ist. Ebenfalls lässt sich bereits hier die absolute Phase von 0° auf 180° umschalten und sehr feinfühlig die Lautstärke der Bassmodule einstellen, bevor das Signal zu einem wahren Monster von Endstufe fließt. Diese liefert mit zweimal 2.500 Watt an 4 Ohm so ziemlich genug Saft für alle, aber auch wirklich alle Lebenslagen. Kurze Vorschau: Ich habe selbst bei höchsten Pegeln selten auch nur die Signalanzeige-LED zum Leuchten bringen können, und das in unserem gute 60 Quadratmeter großen, ziemlich bassschluckenden Redaktionshörraum … Wo wir gerade dabei sind: Die Thivan Anteros-9 ist für große Räume von 40 bis 100 m2 gedacht. Diese Bassmodule sollten idealerweise ein gutes Stück hinter den Mittel-Hochtontürmen aufgestellt werden und dann immer noch mindestens 1,5 Meter von der Rückwand wegstehen. Sie sehen also, mit meinem heimischen 25-Quadratmeter-Wohnzimmer wird es leider nichts mit mir und den Anteros-9. Zum Glück bietet Thivan auch noch kleinere Modelle an, die nur zweiteilig und mit deutlich geringerem Footprint daherkommen.
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Preis: um 27000 Euro

Thivan Labs Anteros-9


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