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Kategorie: Games Playstation 3
20.10.2015

Einzeltest: Ubisoft Assassin‘s Creed IV – Black Flag

Aye, aye, Assassine!

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Philip Schneckenburger/Jochen Schmitt

Kurz nach Erscheinen von Assassin’s Creed III kristallisierte sich die enorme Beliebtheit der im Spiel enthaltenen Schiffskampfmissonen heraus. Beim aktuellen Teil Black Flag entschloss man sich bei Ubisoft sogar, das gesamte Spiel in ein maritimes Setting zu verlegen.

Story


Assassin’s Creed IV, passenderweise mit dem Namenszusatz Black Flag versehen, lässt den Spieler dieses Mal die Kontrolle über den jungen Piratenkapitän Edward Kenway übernehmen. Dabei handelt es sich, wie Serienkenner bereits am Namen erkennen, um den Vater von Haytham Kenway und damit Großvater des Protagonisten Connor aus dem direkten Vorgänger. Edward kommandiert sein Schiff in den Gewässern der Karibik des Jahres 1715 und gerät während seinen Raubzügen in den ewigen Konflikt zwischen Templern und Assassinen hinein – alles, was sich die Freibeuter aufgebaut haben, droht zerstört zu werden. Dabei kann der Kapitän zwar auf seine Assassinenausbildung vertrauen, jedoch gehört der ungestüme Seemann nicht direkt der Bruderschaft an, sondern unterstützt diese lediglich. Seine Loyalität liegt in erster Linie bei seiner Mannschaft und seinen Piratenkollegen. Hier bedient sich Ubisoft wieder einmal an Charakteren aus der Geschichte, denn in Black Flag geben sich echte Piraten wie der legendäre Blackbeard ein Stelldichein. 

Gameplay


Das Entwicklerteam hat die Gefechtsführung auf dem Wasser noch einmal verfeinert. Edwards Schiff, die Jackdaw, verfügt nun über einen Mörser, mit dem Schiffe in direkter Fahrtrichtung beschossen werden können. Zum anderen ist der aber auch prima geeignet, um Stellungen an der Küste anzugreifen. Auf vertraute Mechaniken greift Ubsioft bei den Seeschlachten zurück: Die Kanonen an Deck feuern ihre Breitseiten in die Richtung, in die man schaut, und auch in Black Flag können verschiedene Arten von Munition geladen werden. Das Wetter hat großen Einfluss auf den Ausgang einer Seeschlacht: So können die herrlich grünen Gewässer der Karibik schnell zu einem nassen Grab werden, wenn Stürme dynamisch über das Wasser peitschen und haushohe Wellen das Schiff zum Kentern bringen wollen. Geschicktes Navigieren ist Grundvoraussetzung, wenn man Schiffsgefechte und Unwetter auf See überleben möchte. Hat Kenway ein gegnerisches Schiff aufgebracht, wird geplündert und mit der Beute die Jackdaw repariert und aufgerüstet. Serientypisch sind dann wieder die Landgänge, bei der unser Piratenkapitän seine Assassinentalente bei zahlreichen Haupt- und Nebenmissionen unter Beweis stellen kann. Die Steuerung ist sehr gut gelungen und die flüssig animierten Kampfszenen begeistern auch in diesem Teil von Assassin’s Creed. Zwar sind die Wachen immer noch seltsam blind und taub, doch wenigstens sind sie früher alarmiert, so dass Spieler den Assassinen etwas vorsichtiger über den Bildschirm dirigieren müssen als bisher.

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Preis: um 70 Euro

Ubisoft Assassin‘s Creed IV – Black Flag


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