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Kategorie: Games Playstation 3
20.10.2015

Einzeltest: Capcom Remember Me

Sweet Memories

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Jochen Schmitt
Jochen Schmitt

Das französische Entwicklerstudio Dontnod geht bei seinem Erstlingswerk gleich in die Vollen und präsentiert ein Action-Adventure, das durch sein futuristisches Setting von Neo-Paris Begeisterung weckt und mit dem Gedanken spielt, Erinnerungen anderer nach Wunsch manipulieren zu können.

Story


Nilin, eine junge Frau, kann sich an nicht viel mehr als an ihren eigenen Namen erinnern, als sie erwacht.
Wer ist der Mann, der sie verhört? Und was redet er da von der Löschung aller ihr noch verbliebenen Erinnerungen? Verwirrt folgt Nilin seinen Anweisungen und reiht sich brav hinter anderen Individuen ein, deren Gedanken ebenfalls ausgelöscht werden sollen. Kurz bevor es soweit ist, klinkt sich ein Unbekannter namens Edge in Nilins „Sensen- Implantat“. Seine Erklärungen lassen Nilin wieder etwas klarer sehen, so dass sie mit seiner Hilfe aus dem Gebäudekomplex entkommen kann. Auf sich allein gestellt, lernt sie die Schattenseiten des Konzerns „Memorize“ kennen. In der Unterwelt von Neo- Paris wimmelt es nur so von aggressiven, zombieähnlichen Gestalten, die den Versuch der Gedankenauslöschung und -übertragung nicht verkraftet haben. Edge leitet sie im Kampf und führt sie zu alten Weggefährten, die sich wie er und Nilin, zum Kampf gegen Memorize und dessen Kopf, Dr. Quaid, vereint haben.

Gameplay


Leider folgt dem starken Einstieg in die Welt von Neo-Paris im Jahre 2084 schnell die Ernüchterung: Aus der schwachen Nilin wird nach kürzester Zeit eine wieselflinke Kampfmaschine, die selbst größte Gegner mit Komboattacken aus dem Ring haut. Die Idee, in den Arenen Kampferfahrung zu sammeln und damit Verlerntes aus dem ausgelöschten Teil Nilins wiederzuentdecken ist an sich gut. Leider arten die Kämpfe zum Dauergeklicke auf die Dreieck- und Vierecktaste aus. Die Kombinationen sind zwar im Menü nach eigenen Wünschen kombinierbar, andere Moves kommen im Spielverlauf noch hinzu, doch ein elegantes Kampfsystem stellen wir uns anders vor. Sind die Arena-Einlagen beendet, geht es unter Anleitung von Edge weiter in der Geschichte. Kletterpassagen wechseln sich mit kleinen Rätseleinlagen ab, den Einsatz der Gedankenmanipulation lässt Entwickler Dontnod leider viel zu wenig zu. Zudem wird dieses eigentlich spannende Element aufgrund des Trial-and-Error- Prinzips zu schnell uninteressant.

Grafik und Sound


Remember Me trumpft mit seinem beeindruckenden Leveldesign aus, das mit oftmals unglaublich viel Liebe zum Detail gestaltet wurde und mit einem stimmigen Soundtrack versehen ist. Auf der Gegenseite stehen seltsam sterile Schauplätze, teilnahmslose NPCs und einige unmotivierte Sprecher, die zudem lippenasynchron agieren.

Suchtfaktor


Remember Me hat trotz aller Schattenseiten viel zu bieten: Die zugrunde liegende Idee ist super, deren Umsetzung aber nur zum Teil gelungen. Motivierend ist die düstere Zukunftsvision aufgrund des toll anzusehenden Leveldesigns und der mitunter sehr gut inszenierten Bosskämpfe dennoch. Zudem bleibt die Geschichte um Nilin so spannend, dass man sich als Spieler unweigerlich viele Gedanken um diese Zukunftsvision macht.

Fazit

Dontnod verspielt in Remember Me viel von dem Potenzial, das in der Geschichte um die Gedankenmanipulatorin Nilin steckt. Aufgrund des exzellenten Artdesigns, der spannenden Grundidee und des gelungenen Soundtracks bereitet das Action-Adventure dennoch viel Spielvergnügen.

Preis: um 60 Euro

Capcom Remember Me


-

Ausstattung

 
Plattform Playstation 3 
Vertrieb Capcom 
Alterseinstufung (USK) 16 (USK) 
Preis (UVP) um 60 Euro 
Schwierigkeitsgrad Amateur • Profi 
+ beeindruckendes Setting · stimmungsvoller Einstieg ins Spiel · variables Kombo-Kampfsystem 
- viel zu wenig Gedankenmanipulationen · Kameraperspektive bei Kämpfen oft ungünstig · keine Lippensynchronität 

Bewertung

 
Atmosphäre / Story 25%
Gamesplay 25%
Grafik 20%
Sound 20%
Suchtfaktor 10%

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