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Kategorie: Games Playstation 3
20.10.2015

Einzeltest: Capcom Lost Planet 3

Eisige Zeiten

8850
Jochen Schmitt
Jochen Schmitt

Lost Planet 3 führt die Spielereihe zurück zu ihren Wurzeln auf den Planeten E.D.

N. III. Wie schlägt sich der Mech- Techniker auf dem eisigen Planeten?

Story


Jim Peyton, Pilot eines Wartungs-Rigs, verlässt die Erde, um auf dem entfernten Planeten E.D.N. III einen zwar gefährlichen, aber dafür äußerst lukrativen Job anzunehmen. Peyton arbeitet für die NEVEC auf der Basis Coronis, um Thermalenergie-Proben einzusammeln. Die natürlich vorkommende Energiequelle soll nutzbar gemacht werden, um die Energiekrise auf der Erde zu bewältigen. Doch so einfach ist das Einsammeln der Energie nicht, da die auf dem Planeten beheimateten Akriden feindselig sind und die Piloten angreifen, sobald sie den schützenden Panzer der riesigen Mechs verlassen. Und dann sind da überraschenderweise noch die Schneepiraten .... 

Gameplay


Lost Planet 3 ist ein gut erzählter Third-Person-Shooter, der vor allem in den ersten Sequenzen sehr neugierig auf den Fortgang der Geschichte macht. Zu Beginn liegt unser Titelheld begraben unter Steinmassen und möchte sterbend seiner Enkelin davon berichten, wie er als alter Mann in dieser Situation landete. Zurückblickend erfahren wir, wie alles begann und was der Spieler, der in die Haut Peytons schlüpft, alles auf dem Planeten zu tun hat. Die Steuerung des Protagonisten samt seines riesigen Mechs ist gut gelöst. So lassen sich die ersten Missionen spielend einfach meistern, auch die Feindkontakte mit den Akriden stellen Spieler vor keine unlösbaren Aufgaben. Zu Beginn machen die Missionen auf und unter der Oberfäche des Eisplaneten großen Spaß, zu viele vorgegebene Wege und zu wenig Abwechslung bremsen die Begeisterung dann allerdings recht schnell. 

Grafik und Sound


Gute Wettereffekte lassen den Eisplaneten in gutem Licht dastehen. Ansonsten ist die Grafik eher altbacken mit hölzernen Gesichtsanimationen und gelegentlichem Kantenflimmern. Der Soundtrack ist gut gelungen, auch die Mehrkanal-Soundeffekte machen durch ihre druckvolle Wiedergabe viel Spaß. 

Suchtfaktor


Der Einstieg in Lost Planet 3 ist gut gelungen, macht neugierig auf mehr, so dass man als Spieler gerne Aufträge annimmt und dann im riesigen Mech losstapft. Leider wird die Action schnell monoton, und selbst in den engen, dunklen Tunnelpassagen, in denen hinter jeder Biegung Akriden lauern könnten, kommt keine Spannung auf.

Fazit

Leider geht dem stark beginnenden Lost Planet 3 nach einigen Stunden die Luft aus. Der Third-Person-Shooter kann durch seine gute Spielmechanik punkten, bietet insgesamt jedoch wenig Berauschendes.

Preis: um 60 Euro

Capcom Lost Planet 3


-

Ausstattung

 
Plattform PS 3 
Vertrieb Capcom 
Alterseinstufung (USK) 16 
Preis (UVP) 60 
Schwierigkeitsgrad Anfänger • Amateur • Profi 
+ gut inszenierter Einstieg in die Geschichte · coole Wettereffekte · Mech-Fights 
- Story flacht schnell ab · Grafik nicht besonders zeitgemäß · es kommt kaum Spannung auf 

Bewertung

 
Atmosphäre / Story 25%
Gamesplay 25%
Grafik 20%
Sound 20%
Suchtfaktor 10%

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