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Kategorie: Fernseher
20.10.2015

Einzeltest: Sony KDL-46Z4500

Hot Rod

Fernseher Sony KDL-46Z4500 im Test, Bild 1
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Geschwindigkeit ist eine Sucht! Das gilt offenbar nicht nur für Auto-Tuner, sondern seit Neuestem auch für TV-Entwickler. Auf der IFA 2008 angekündigt, ist Sonys rasante 200-Hz-Technik, die eine ungeahnt flüssige Darstellung von Bewegungen erlauben soll, nun bereits erhältlich.

Fernseher Sony KDL-46Z4500 im Test, Bild 2Fernseher Sony KDL-46Z4500 im Test, Bild 3Fernseher Sony KDL-46Z4500 im Test, Bild 4
Wir haben einmal ein paar schnelle Runden mit dem 46-Zoll-Modell der Z4500-Serie gedreht. Ein Fahrbericht.Die vom PAL-Standard hinlänglich bekannte Bildwiederholfrequenz von 50 Hz zu erhöhen, ist ja eigentlich ein alter Hut. Bereits unsere längst aussortierten Röhrenfernseher befleißigten sich seit Ende der Achtziger der 100-Hz-Technik, um dastypische Großflächenflimmern der Röhre zu reduzieren. Im letzten Jahr machte dann der Begriff „100 Hz“ im Zusammenhang mit LCD-TVs erneut Furore, allerdings verfolgt man hier mit der Erhöhung der Bildfrequenz ein ganz anderes Ziel, nämlich die Verbesserung der Bewegungsdarstellung. Nun tritt Sony das Gaspedal noch einmal heftig durch und beschleunigt auf satte 200 Sachen. Was das in der Praxis bedeutet, klären wir in diesem Test, mehr zur 200-Hz-Technik lesen Sie auf der nächsten Seite.
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Kurve 1: Ausstattung und Bedienung

Natürlich hat der Sony-Fernseher in dieser Preisklasse einiges mehr zu bieten, als lediglich die neue 200-Hz-Technik. Da wären zum Beispiel Full-HD-Auflösung, 3 HDMI-, zwei Scart- und ein YUV-Eingang, die komplette Tunerausstattung für analoges sowie digitales Kabel und DVB-T oder seine Multimedia-Tauglichkeit mit DLNA-Netzwerkzugang und USB-Schnittstelle zu nennen. Damit die zahlreichen Funktionen bedien- und beherrschbar bleiben, stattet Sony auch die Z4500-Serie mit dem mittlerweile vertrauten „XrossMediaBar“-Menü aus, dass man der Playstation3 entlehnt hat. Eine recht große, dafür aber übersichtliche und deutlich beschriftete Fernbedienung erleichtert die Handhabung zusätzlich. Doch kein Testbericht ohne Wunschliste: Etwas schmerzlich vermisst haben wir ein Farbmanagement sowie die Möglichkeit, Bildparameter für jeden Eingang gesondert zu speichern.

Kurve 2: TV-Empfang

Mit seinem Tunerangebot steht der Sony schon einmal gut da, allerdings muss man sich bei der digitalen Seite während des Setups für Antenne (DVB-T) oder Kabel (DVB-C) entscheiden, eine parallele Nutzung beider Empfangsarten ist nicht vorgesehen. Die Bildqualität ist bei allen drei Empfangsarten recht gut – im Rahmen der Möglichkeiten des jeweiligen Signals, versteht sich. Insgesamt erlaubt der 46Z4500 bequemen und unproblematischen TV-Genuss, nicht zuletzt wegen der angemessen flotten Kanalwechsel. Für diesen Einsatzzweck sind die integrierten Lautsprecher auch mehr als ausreichend, für ausgedehnte Filmabende darf es dann aber doch eine zusätzliche Anlage sein.

Kurve 3: Bildqualität SD

Auch wenn die Blu-ray groß im Kommen ist, bestreitet die DVD natürlich oft noch den größten Teil des Unterhaltungsalltags im Wohnzimmer. Gerade Full-HD-Fernseher sind deshalb gut beraten, dieser Quelle die nötige Aufmerksamkeit zu schenken. Wie zum Beispiel der Sony, der über HDMI aus DVDs das Beste herausholt und mit sauberem Bild und mit sehr gutem De-Interlacing überzeugt. Allerdings sollte man ihm, sofern der Player über diese Möglichkeit verfügt, bereits auf 1080p skalierte Signale zuspielen, damit fühlt der Fernseher sich sichtbar am wohlsten. Über Komponente angesteuert ist das Bild etwas weicher und präsentiert minimal zu kräftige Farben, wirkt dafür aber sehr angenehm. Hier verlangt der Sony aber definitiv nach einer progressiven Zuspielung, das De-Interlacing von analogen Bildern im Zeilensprungverfahren gelingt ihm nur durchschnittlich gut.
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Kurve 4: Bildqualität HD

Mit einer guten Blu-ray lebt der Z4500 natürlich auf und kann endlich sein volles Potenzial zeigen. Gestochen scharf, aber immer natürlich, präsentiert er alles, was der Player ihm zuspielt. Vor allem in der schwierigen Disziplin, auch in dunklen Bildbereichen alle Feinheiten abzubilden, schlägt sich das neue Panel ganz hervorragend, ohne dabei beim Schwarzwert oder Kontrastumfang Kompromisse einzugehen. Allerdings fällt gerade bei solchen Szenen (nicht nur bei HD-Zuspielung, sondern bei allen Quellen) eine deutliche horizontale Blickwinkelabhängigkeit auf. Bewegt man sich nur ein wenig aus der optimalen mittigen Position heraus, verschiebt sich das Verhältnis innerhalb der dunklen Grautöne sofort, so dass manche Details plötzlich überdeutlich hervorstechen.

Zielgerade: MotionFlow

Geht es um Bewegungsoptimierung bei LCD-Fernsehern, scheiden sich die Geister. Die einen wollen flüssige Bewegungen und ein ruhiges, scharfes Bild, die anderen bemängeln den künstlich und wenig filmisch wirkenden Look und die unangenehmen Bildfehler, die solche Schaltungen oft hervorrufen. Dass es auch anders geht, beweist Sony mit „MotionFlow 200Hz“. Über vier Stufen (Aus, Minimum, Standard, Maximum) feinfühlig regelbar, lässt sich diese Elektronik für jede Situation optimal einstellen und sorgt für ein wirklich beeindruckendes Plus an Bewegungsschärfe. Selbst in der höchsten Stufe produziert sie dabei kaum Artefakte und schafft es vor allem, einen angenehmen und natürlichen Bildeindruck aufrechtzuerhalten. Von der oft bemängelten artifiziellen „Video“-Anmutung konkurrierender Systeme ist hier kaum etwas zu sehen. Das ist umso erstaunlicher, als dass dieses Verfahren gerade mit dem 24p-Signal einer Film-Bu-ray ausgesprochen gut zurechtkommt, denn hier werden nicht weniger als sieben Zwischenbilder pro Originalbild berechnet. Anders ausgedrückt: 87,5 % der dargestellten Inhalte sind nicht auf der Disc vorhanden, sondern werden in Echtzeit von der Elektronik erstellt!

Fazit

Siegerehrung: Fazit Moderne Hochtechnologie will gefühlvoll eingesetzt werden, das gilt auch für Bildelektronik in LCDFernsehern. Vielleicht ist die Bewegungsdarstellung von „MotionFlow 200Hz“ nicht ganz so flüssig, wie man es von anderen Herstellern kennt, doch dafür bleibt die Elektronik immer souverän Herr der Lage, behält einen sehr natürlichen Look und produziert deutlich weniger Artefakte als andere. Das Ergebnis, und darauf kommt es schließlich an, sind mitreißende und bewegende Bilder, an denen man sich kaum satt sehen kann. Geschwindigkeit kann eben wirklich eine Sucht werden.

Preis: um 2800 Euro

Fernseher

Sony KDL-46Z4500

Spitzenklasse


08/2009 - Olaf Adam

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