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Kategorie: Fernseher
20.10.2015

Vergleichstest: Philips Essence

Philips Essence

Fernseher Philips Essence im Test, Bild 1
9

Der Philips Essence konzentriert sich einfach auf das Wesentliche. Entsprechend ist das puristische Design auf eine schmale Umrandung des hochwertigen LC-Displays und eine sehr dezente Lautsprecherleiste beschränkt.

Fernseher Philips Essence im Test, Bild 2Fernseher Philips Essence im Test, Bild 3

Ausstattung und Inbetriebnahme

Konsequent wurde beim Essence der sonst so störende Kabelsalat beseitigt. Nur eine einzige Kabelverbindung, die von einer externen Box (dem „Hub“) zum Bildschirm führt, versorgt das schlanke Display mit Energie und Signalen. Gespart wurde hingegen nicht an den inneren Werten: Der Hub gibt sich mit reichlich analogen A/V Eingängen (darunter zweimal Scart), drei HDMI-Eingängen, Komponenten-Video, S/PDIF sowie USB und einer Netzwerkschnittstelle (DNLAgeeignet) durchaus kontaktfreudig und multimedial. Die Wiedergabe von MP3, WAV-Dateien und JPEG-Diashows über USB-Stick verlief im Test reibungslos, einschließlich der Kombination einer Fotoserie mit Musik durch paralleles Abspielen von MP3- und JPEG-Dateien. Der Fernsehtuner gibt sich mit DVB-T und Analogkabel allerdings eher bescheiden. Lobenswert sind die Inbetriebnahme und die auch später noch zugänglichen, umfangreichen Justiermöglichkeiten für Bild und Ton. Der Käufer wird nicht nur schnell und systematisch durch eine Standardinstallation mit Länderwahl und Suchlauf geführt, sondern bekommt eine Auswahl von Bildern und Klängen vorgeführt, bei denen er sich zwischen je zwei Vorschlägen entscheiden soll. Nach dieser Auswahl ermittelt der Philips automatisch Einstellungen, die den individuellen Seh- und Hörgewohnheiten wahrscheinlich gut entsprechen. Hier lohnt es sich, etwas Zeit zu investieren: Konzentration und kritische Wahrnehmung sind gefragt, denn häufig sind die Bilder, die auf den ersten Blick brillanter wirken, zugleich überzeichnet.
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Bild- und Tonqualität

Über HDMI verarbeitet der Essence Bildsignale bis zu 1080p mit 24, 25 oder 30 Hertz beziehungsweise mit 50 oder 60 Hertz. Auf dem matten, reflexionsarmen Bildschirm zeigen sich Filmbilder mit 24p dank „Natural Motion“ ohne sichtbares Ruckeln. Die 100-Hertz-Technik beschränkt Nachzieheffekte auf ein absolutes Minimum. Allerdings sollten die elektronischen Bildverbesserer der „Perfect Pixel HD Engine“ eher sparsam dosiert werden, denn bei kritischen Sequenzen kann ein Zuviel an elektronischer Korrektur leicht zu Artefakten führen. In diesen Sinne wird auch beim vorgegebenen Film-Modus das Eingangssignal weitgehend unbeeinflusst wiedergegeben, wodurch bei einem 1080p24-Signal vom Blu-ray-Player die typischen Ruckler wieder sichtbar werden. Dank umfangreicher Einstellmöglichkeiten für die Bild- und Tonparameter, deren Funktion im Menü knapp, aber gut, erläutert wird, konnte der Philips Essence im Test gut kalibriert werden. Das Ergebnis war eine farblich ausgewogene, differenzierte Darstellung. Erwähnenswert ist, dass trotz der minimalen Abmessungen ein ordentlicher Klang mit guter Sprachverständlichkeit aus der extrem schmalen Lautsprecherleiste tönt. Die Wiedergabe von analogem und digitalem Fernsehempfang war im Test gut, aber seine Stärken kann der Philips freilich am besten in Verbindung mit HD-Material ausspielen. Hier zeigte sich in den Blu-ray-Testsequenzen, dass der Essence auf hohem Niveau spielt und auch mit actionreichen Szenen gut zurechtkommt.
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Fazit

Der Essence gibt sich minimalistisch-bescheiden, weiß aber in Bild und Ton durchaus zu überzeugen. Zudem lässt er sich als Familienunterhalter beispielsweise mit Diashows samt Musik-Untermalung einsetzen.
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Preis: um 2300 Euro


Philips Essence

Spitzenklasse


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