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Kategorie: DVB-T Receiver ohne Festplatte
20.10.2015

Einzeltest: Triax TR60

Grundversorger

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Dirk Weyel
Dirk Weyel

Ab 29. März 2017 werden die öffentlich-rechtlichen TV-Sender über DVB-T auch in HD-Auflösung ausgestrahlt.

Dann startet das neue DVB-T2 HD in allen wichtigen Ballungsräumen. Um die Sender sehen zu können, ist ein neuer Receiver wie der Triax TR60 notwendig. Wir haben ihn uns angeschaut.Der kleine kompakte Triax ist für den Empfang aller unverschlüsselten DVB-T- und DVB-T2-TV-Sender ausgelegt. Ab März 2017 kann somit das Grundangebot an öffentlich-rechtlichen Sendern gesehen werden. Hierzu zählen neben den Hauptprogrammen von ARD und ZDF auch die meisten Dritten Programme sowie einige private Shoppingkanäle. 

Ausstattung


Auf der Frontseite des Triax TR60 sind außer einem Ein/Ausschalter keine weiteren Tasten zu finden. Somit lässt er sich ausschließlich über die mitgelieferte Fernbedienung steuern. Zugunsten einer USB-Buchse hat der Hersteller auf ein zusätzliches Display verzichtet. Lediglich eine kleine LED gibt über den aktuellen Betriebszustand Auskunft. Die Rückseite weist zwei Anschlussmöglichkeiten für TV-Geräte auf. Neben dem HDMI-Ausgang, der auch Full-HD-Bildqualität ausgibt, ist der Triax auch noch mit einer Scartbuchse versehen. Somit lässt er sich auch an älteren Röhren-fernsehern betreiben. Zudem ist noch ein koaxialer Digitalausgang zu finden, über den man den Receiver mit einem separaten Kabel an eine HiFi-Anlage oder Soundbar anschließen kann. Nimmt man den Triax erstmals in Betrieb, werden zunächst die Menüsprache, das Land und die Zeitzone ausgewählt. Wer eine aktive Antenne ohne eigene Stromversorgung besitzt, kann diese vom Triax mit Strom versorgen lassen. Die Ersteinrichtung endet mit dem automatischen Suchlauf, der die Kanäle anschließend in der Reihenfolge der gefundenen Kanäle einsortiert. Das Umschalten zwischen den Sendern klappt recht flott. Der elektronische Programmführer listet die laufenden und nachfolgenden Sendungstitel übersichtlich auf. Der Triax verfügt über einen integrierten Teletext-Decoder und kann vom TV-Sender ausgestrahlte Untertitel darstellen. Neben der freien Sortierung innerhalb der Gesamtliste können Lieblingssender auch in eine Favoritenliste aufgenommen werden. 

Bild und Ton


Der Triax TR60 überzeugt mit sehr guter HD-Bildqualität. Innerhalb der Menüs lassen sich Kontrast, Helligkeit und Farbe manuell anpassen. Zudem gibt der Triax auch Dolby-Digital-Tonspuren aus. Ein etwaiger Bild- und Tonversatz zwischen TV-Gerät und HiFi-Anlage lässt sich bei Bedarf via Menü anpassen. Wie bereits erwähnt, verfügt der Triax auch über eine USB-Schnittstelle. Nach dem Anschluss von Speichersticks gibt der eingebaute Mediaplayer hierauf abgespeicherte Foto,- Video- und Musikdateien wieder. 

Fazit

Mit dem Triax TR60 empfangen Sie das neue, unverschlüsselte DVB-T2-HD-Angebot in Deutschland. Der kompakte Receiver lässt sich dank Scart- und HDMI-Ausgang an allen Fernsehern anschließen und erlaubt zudem das Abspielen von diversen Medieninhalten von USB-Festplatten oder Speichersticks.

Preis: um 50 Euro

Triax TR60

Einstiegsklasse

3.5 von 5 Sternen

-

Ausstattung

 
Preis (in Euro) 50 
Vertrieb Triax, Pliezhausen 
Telefon 07127 92340 
Internet www.triax-gmbh.de 
- DVB-T2 HEVC, HDMI, Scart, koaxialer Digitalausgang, Durchschleifausgang, USB, elektronischer Programmführer, Teletext, Favoritenliste, Anpassung Helligkeit/ Kontrast/Farbe via Menü, Programmfl ip, Auto-Standby, Lipsync, 1080p, USB-Mediaplayer 
Abmessungen (B x H x T in mm): 140 x 40 x 120 
Stromverbrauch Betrieb/Standby in Watt: 3,9/0 
aktuelle SW-Version im Test: 1.0.1 
+ USB-Mediaplayer 
- nur für Free-TV 
Klasse: Einstiegsklasse 
Preis/Leistung: sehr gut 

Bewertung

 
Bild: 25%
Ton: 15%
Ausstattung: 20%
Verarbeitung: 10%
Bedienung: 30%

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