Möchten Sie zur Desktopansicht wechseln ? JaNein
106_0_3
Anzeige
Topthema: Heimisches Kinozimmer
Luxuriöses Heimkino modern & bezahlbar
Die hochwertigen Sessel und Sofas der Serie "Matera" von Sofanella schaffen ein gemütliches und bequemes Heimkinoerlebnis...
84_16678_2
Topthema: Smartes OLED-Heimkino in 55 Zoll
Philips 55OLED803
Auf der IFA 2018 präsentierte Philips seine OLED-Fernseher der neuen 803- und 903-Baureihen. Wir haben den 55OLED803 direkt nach der Messe auf den Prüfstand gestellt.
65_15640_2
Topthema: Lichtstärkster 4K-UHD-Beamer in seiner Klasse
ViewSonic PX747-4K
Ein Beamer, der außer 4K- auch HDR-Material wiedergeben kann und dabei knapp über der 1.000-Euro-Marke vorbeischrammt, ist schon eine Hausnummer.
71_16205_2
Topthema: Raumakustik verbessern - Schallabsorber einsetzen
hifitest.de Schallabsorber
Für guten Klang muss bekanntlich die gesamte HiFi-Kette passen. Und deren letztes Glied vor den Ohren des Zuhörers ist nach den Lautsprechern noch der Hörraum. Sein Einfluss auf die Klangqualität ist beträchtlich.
Neu im Shop:
Schallabsorber "Art Edition"
offerbox_1538061257.png
>> Mehr erfahren

Kategorie: Download
20.10.2015

Musikrezension: William Carter - Fernando Sor: Early Works (Linn Records)

William Carter - Fernando Sor: Early Works

2017
Elmar Michels
Elmar Michels

William Carter gebührt das Verdienst, einer fast vergessenen Größe des ausgehenden 18. Jahrhunderts die ihr gebührende Würdigung in Form eines Tonträgers angedeihen zu lassen.

Die Rede ist vom Spanier Fernando Sor, der klassischen Gitarristen (und wohl nur diesen) als Komponist bekannt sein dürfte. Seinerzeit als der weltbeste Gitarrist gehandelt, hat er entscheidend zur Popularität des Instruments beigetragen, das vorher als minderwertig für „richtige“ Kompositionen galt. Neben seinen Kompositionen für Gitarre waren seine Ballette große Erfolge – sein „Cendrillon“ wurde allein in der Pariser Oper über 100-mal aufgeführt. Hier widmet sich William Carter, seines Zeichens Gründungsmitglied der Palladians und angesehener Barockgitarrist, dem Werk Sors mit einer interessanten Herangehensweise. Er kombiniert groß angelegte Werke mit kurzen Einlagen aus Menuetten und Etüden, um das Können Sors in beiden Disziplinen herauszustellen. Das Spektrum reicht dabei von einer Variation über „Das Klinget so Herrlich“ aus Mozarts Zauberflöte bis zum nostalgischen Frühwerk „Menuett in G-Dur Op.3“. Was Carters Interperetation einzigartig macht, ist jedoch seine Spieltechnik. Während bei modernen Gitarren die Saiten mit den Fingernägeln gezupft werden, war das zu Sors Zeit überhaupt nicht so. Hier beruft sich Carter auf Sors klar überlieferte Abneigung gegen das Fingernagelzupfen und spielt seine Aufnahme komplett mit der von Laute und Harfe bekannten Technik ein, nämlich mit den Fingerkuppen gezupft. Diese historisch korrekte Herangehensweise ermöglicht einen weit „analogeren“ Ton und trägt entscheidend zum (natürlich digitalen) Genuss dieses „Tonträgers“ bei. 

www.linnrecords.com

Verfügbar als:


 Hybrid-CD (CD, HDCD, SACD)
 Studio Master (192) FLAC 24 Bit 192 kHz
 Studio Master FLAC 24 Bit, 88,2 kHz
 Studio Master WMA 24 Bit, 88,2 kHz
 CD-Qualität FLAC 16 Bit, 44,1 kHz
 CD-Qualität WMA 16 Bit, 44,1 kHz
William Carter - Fernando Sor: Early Works (Linn Records)


-

Händlersuche

Suchen Sie hier nach einem Händler in Ihrer Nähe!

Deutschland  |  Schweiz

Newsletter

Tragen Sie sich hier für den hifitest.de-Newsletter ein!

Das könnte Sie auch interessieren