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Kategorie: Docking Stations, Vollverstärker
20.10.2015

Systemtest: Wadia 170i, Wadia 151 - Seite 3 / 3

Gesund geschrumpft

Firmenlogo wadia
    Holger Barske
    Holger Barske

    Langatmige Erklärungen über den Aufbau der Geräte erübrigen sich weitestgehend, weil’s hier einfach nichts gibt, was man mit anderen Konstruktionen vergleichen könnte. Im 171i werkelt eine Handvoll mehr oder weniger hoch integrierter Chips, deren Typenbezeichnungen entweder nicht zu lesen oder uninteressant sind, weil in ihnen eh Software die Funktionsweise bestimmt.

    Beim Verstärker ist’s soviel anders nicht, auch hier schwingt ein Vielfüßler das Zepter. Dicke Trafos und Elkos fallen aus, klassiche Verstärkerbaugruppen ebenfalls. Einigen wir uns darauf, dass das Ganze gut zu funktionieren scheint und auch messtechnisch keinen Anlass zur Klage gab: Zwar verweigerte unser Messsystem sinnvolle Störabstands- und Verzerrungsmessungen, das Oszilloskop zeigte aber keinerlei Artefakte im Ausgangssignal, wie wir sie bei Schaltverstärkern öfter finden. Schöne neue Digitalwelt. Manchmal zumindest. Das hier ist so ein Fall, wo man sich mit modernen Arten der Musikreproduktion anfreunden kann: Mein 120-GB-Classic ist mit reichlich unkomprimiertem Material bespielt und lässt über die beiden Wadias unmittelbar aufhorchen: Das klingt aber mal gar nicht „digital“, ganz im Gegenteil: Der erste Eindruck ist der einer eher sanften, schon fast zurückhaltenden Gangart. Dabei fehlt’s weder an Auflösung noch Klarheit. Bereits bei sehr geringen Pegeln stellt sich eine überzeugende Raumdarstellung ein, und gerade das beruhigt mich ungemein: Die digitale Pegelregelung funktioniert exzellent und kastriert das Signal offensichtlich nicht bei kleinen Amplituden. Der Verstärker ist natürlich keine ausgewachsene PA-Endstufe, er klingt im Bass ordentlich durchgezeichnet, aber nicht übermäßig druckvoll: Seine Domäne sind ganz klar die feinen und leisen Töne. Das allerdings macht er ganz ausgezeichnet; manchmal erinnert das schon fast ein bisschen an ein röhrentypisches Klangbild. Besondere Abhängigkeiten vom angeschlossenen Lautsprecher konnte ich nicht feststellen, der ruhige und klare Charakter machte sich an einem 95-Dezibel-Hornlautsprecher ebenso bemerkbar wie an einem kompakten 84-Dezibel-Monitor. In dieses Klangbild kann man sich sehr schnell hineinfinden, es ist hervorragend aufgefächert und im Raum verteilt, es nervt niemals und setzt sehr deutlich auf den Genussaspekt beim Musikhören. Tatsächlich klingt’s so gnädig, dass man auch mal das eine oder andere MP3 einschieben darf, ohne dass es gleich wehtut – auch bei 128 Kilobit. Schöne Kombi – sie wird mich nicht dazu bewegen, Plattenspielern und Class-A-Verstärkern abzuschwören, aber zweifellos bieten die beiden Wadias Musikreproduktion auf erstaunlich hohem Niveau.

    Fazit

    Wieviel High End braucht der Mensch? Wadia liefert mit diesen beiden Geräten eine ziemlich überzeugende Antwort auf diese Frage: Sie entlocken dem iPod eine ausgesprochen klare, sanfte und angenehme Wiedergabe – so sollte „digital“ klingen, dann klappt’s auch mit dem Nachbarn.
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    Preis: um 460 Euro

    Wadia 170i


    -

    Preis: um 1280 Euro

    Wadia 151


    12/2010 - Holger Barske

    Ausstattung

     
    Vertrieb: WBS; Geisenheim-Stephanshausen 
    Telefon: 06722 4092860 
    Internet: www.wbs-acoustics.com 
    B x H x T (in mm): 203/69/203 
    Gewicht (in Kg): 2.4 
    checksum „Wieviel High End braucht der Mensch? Wadia liefert mit diesen beiden Geräten eine ziemlich überzeugende Antwort auf diese Frage: Sie entlocken dem iPod eine ausgesprochen klare, sanfte und angenehme Wiedergabe – so sollte „digital“ klingen, dann klappt’s auch mit dem Nachbarn.“ 

    Ausstattung

     
    Vertrieb WBS; Geisenheim-Stephanshausen 
    Telefon 06722 4092860 
    Internet www.wbs-acoustics.com 
    B x H x T (in mm) 203/69/203 
    Gewicht (in Kg) 2.7 
    checksum „Wieviel High End braucht der Mensch? Wadia liefert mit diesen beiden Geräten eine ziemlich überzeugende Antwort auf diese Frage: Sie entlocken dem iPod eine ausgesprochen klare, sanfte und angenehme Wiedergabe – so sollte „digital“ klingen, dann klappt’s auch mit dem Nachbarn.“ 

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