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Kategorie: Docking Stations
20.10.2015

Einzeltest: Bose SoundDock Series II

Bewährtes noch besser gemacht

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Jochen Schmitt
Jochen Schmitt

Vier Jahre lang konnte Boses SoundDock der ersten Generation für guten Klang sorgen. Jetzt hat Bose sein bewährtes Lautsprechersystem für den Apple iPod einem moderaten Feintuning unterzogen.

Neben dem flotteren Erscheinungsbild unterstützt es nun auch die aktuellsten iPod-Modelle und das Apple iPhone.Nun, an der Produktbezeichnung hat sich nicht wirklich viel geändert. Außer der Namenserweiterung „Series II“ deutet nichts auf ein neues System hin. Und auch optisch wirkt das SoundDock Digital Music System Series II wie ein guter alter Bekannter. Dagegen spricht zuerst auch einmal überhaupt nichts, hat doch die erste Generation des SoundDocks viele Apple-iPod-Besitzer durch hervorragenden Klang begeistern können. Die Ingenieure aus Framingham, Massachusetts haben auf das erfolgreiche Design aufgebaut und die Dockingstation in wichtigen Details weiterentwickelt, um es an den Stand der Technik anzupassen (Apple iPod Touch 2G und iPhone 3G) und die entscheidenden Schritte nach vorne zu bringen. Zudem erscheint das Bose Sound- Dock II durch sein schlankeres Gehäuse mit der schwarz glänzenden Lackierung im direkten Vergleich mit dem Vorgänger nun wesentlich eleganter.

Ausstattung und Technik

Apples iPhone oder iPod-Modelle finden auf der Vorderseite in der universalen iPod- Dockingstation ein sicheres Plätzchen um den Kontakt mit der Bose-Soundmaschine herzustellen. Der mitgelieferte Universaladapter passt für die allermeisten Apple- Modelle. Ideal ist es jedoch, diesen gegen den Originaladapter des entsprechenden Apple-Modells auszutauschen, um einen perfekten Sitz zu ermöglichen und die empfindlichen Kontakte zu schonen. Doch nicht nur an Apple-Besitzer hat Bose gedacht - auf der Rückseite des Docks fi ndet sich eine 3,5-mm-Klinkenbuchse, an der jedes Audiogerät mittels Klinkenadapter angeschlossen werden kann. Gesteuert werden können diese Geräte von der kleinen Bose- Fernbedienung nicht. Der überarbeitete Infrarotgeber versteht sich nur mit den Apple Modellen und bietet jetzt auch die Möglichkeit durch vorhandene Wiedergabelisten zu navigieren, was den Komfort erheblich steigert. Acht Tasten auf der Fernbedienung steuern das SoundDock und den angeschlossenen iPod oder das iPhone. Neben der Möglichkeit, das Gerät und den Apple-Player ein- und auszuschalten bietet die Fernbedienung natürlich eine Regelung der Lautstärke, das Pausieren der Wiedergabe und die Tracksuche-Funktion. Eine grüne Leuchte auf der Vorderseite des SoundDocks gibt dabei optisch über jeden Tastendruck Rückmeldung. Im Inneren der so unscheinbar wirkenden Dockingstation sorgen viele kleine elektronische Helferlein für guten Klang. So passt die interne Signalverarbeitung die Klangwiedergabe automatisch der Lautstärke an und realisiert dadurch kraftvollen Klang auch bei leisen Tönen. Eine von Bose „Compression Circuitry“ getaufte Technik ermöglicht im Zusammenspiel mit den leistungsfähigen Breitbandlautsprechern selbst bei großer Lautstärke verzerrungsfreie Musikwiedergabe.
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