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Kategorie: DLNA- / Netzwerk- Clients / Server / Player, Lautsprecher Stereo
20.10.2015

Systemtest: Weiss Engineering MAN 301, Klangwerk Ella - Seite 2 / 6

Glaubensbrüder

Christian Rechenbach/ Elmar Michels


Die Elektronik



Daniel Weiss ist im Tonstudiobereich eine echte Hausnummer. Er bestückt die renommiertesten Studios mit seinen DACs, A/D-Wandlern, Limitern und FireWire-Interfaces.
Das geballte Wissen steht glücklicherweise auch privaten Musikfreunden zur Verfügung, Weiss bedient speziell die Computer-Audiophilen mit technisch perfekten Wandlern. Und wenn sich jemand wie Daniel Weiss daran macht, das Netzwerkplayer-Genre aufzumöbeln kann man mit Fug und Recht nervös werden. Der funkelnagelneue MAN301 ist ein Zwitter aus Netzwerkplayer, DAC, Vorstufe, Server und automatischem Ripper – alles bis ins letzte Detail durchdacht. Im Prinzip steckt der von mir geschätzte Weiss DAC202 in diesem Netzwerkplayer. Dieses Ausnahmeteil mit seinem ESS-Achtkanal-DAC (von denen hier jeweils vier Kanäle pro Seite genutzt werden) und der aufwendigen Jitterunterdrückung namens JET PLL ist technisch auf dem allerneuesten Stand und liefert Sound, der klarer und reiner kaum sein kann. Ich mag dessen unbestechliche Ehrlichkeit und Neutralität, sein Auflösungsvermögen und die nahezu perfekte Durchhörbarkeit, die er ermöglicht. Auch die von mir vor Jahren schon in höchsten Tönen gelobte, hybride Lautstärkeregelung ist wieder an Bord. Sie ermöglicht das grobe Anpassen des Ausgangspegels in vier Stufen, so dass die intelligent geditherte digitale Pegelregelung abhängig von der Empfindlichkeit des angeschlossenen Verstärkers immer ungefähr die gleiche Auflösung hat. Sollten Sie bereits einen D/A-Wandler haben und den absolut heiss und innig lieben, können Sie auch auf den Weiss-Wandler verzichten und den MAN als Netzwerk-Transport bestellen. Ihren DAC können Sie dann wahlweise per S/PDIF, AES und sogar USB anschließen, je nachdem, was Ihnen am liebsten ist. So oder so: Am MAN findet man nur einen einzigen Knopf: Den An/ Aus-Schalter. Das iPad ist die einzige Möglichkeit, dem MAN bezubiegen, was man von ihm will; ohne das Apple-Tablet bleibt er ein schlicht aussehender Kasten mit Buchsen hinten dran. Das stellt natürlich höchste Anforderungen an die Mensch-Maschine-Schnittstelle, die vollständig im Hause Weiss entwickelt wurde und alle Erfahrungen mit dateibasierter Musikwiedergabe, die Daniel Weiss und sein Team im Laufe der vielen Jahre gesammelt haben, beinhaltet. Zunächst richtet man einen Benutzer ein, damit Papa, Sohn und Mama gegebenenfalls auf unterschiedliche Alben zugreifen können (und Papa nichts von den MP3-Perlen des Sohnemanns mitbekommt) und lässt sich anschließend anzeigen, was der 301er im heimischen Netzwerk als möglichen Speicherplatz auserkoren hat. Der Zugriff auf die Musikdateien erfolgt über die direkte Netzwerkfreigabe des Ordners, auf UPnP-Fähigkeit verzichtet der MAN dankend. Nach dem Einrichten erbittet er sich eine je nach Größe des Archivs kurze oder längere Bedenkzeit, um die Musiksammlung einzulesen und die Bibliothek einzurichten. Cover werden auf Wunsch lokal im iPad gecached, um maximal schnelle Anzeigegeschwindigkeit zu erreichen. Absolut klasse finde ich die Möglichkeit, CDs direkt auf das NAS rippen zu können. Die Daten werden auf der internen, absolut unhörbaren SSD-Platte zwischengespeichert und flattern unbemerkt auf die als Speicherlaufwerk angegebene Netzwerkfestplatte. Das Zielformat ist standardmäßig FLAC, zur Auswahl stehen hier aber noch jede Menge weitere Formate wie AIFF, WAV, ALAC oder auch MP3. Auch kann man im Einstellungsmenü festlegen, in welcher Dateistruktur die Dateien abgelegt werden sollen. Cover werden
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Preis: um 10000 Euro

Weiss Engineering MAN 301


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Preis: um 13800 Euro

Klangwerk Ella


12/2012 - Christian Rechenbach/ Elmar Michels

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