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Kategorie: DLNA- / Netzwerk- Clients / Server / Player
20.10.2015

Einzeltest: Linn Akurate DSM

Netzwerkplayer Linn Akurate DSM

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Das Glasgower Unternehmen Linn ist ein Vollsortimenter, das steht fest. Vom Plattenspieler über Verstärker und Lautsprecher bieten die Schotten alles an.

Trotzdem bringe ich den Markennamen immer sofort mit Netzwerkmusik in Verbindung. Das hat natürlich Gründe.Die Schotten haben vor ungefähr zwei Jahren ein ordentliches Raunen durch die Branche geschickt, als sie ankündigten, die Produktion von CD-Playern einzustellen und sich ausschließlich um Streaming-Lösungen zu bemühen, natürlich mit dem Hintergrund, das eigene Label und Downloadportal Linn Records zu fördern. Man muss sagen, dass sie früh die Zeichen der Zeit erkannt haben; im Hinblick auf die Zukunft ist das ein völlig richtiger Ansatz gewesen. Linn hat demzufolge schon frühzeitig damit begonnen, jede Menge Hirnschmalz in die bestmögliche technische Umsetzung von Netzwerkplayern zu stecken, dementsprechend ausgereift sind ihre Streamer mittlerweile. Richtig tolle Geräte baute man in Glasgow schon lange, der große Unterschied der aktuellen DSM-Reihe, die gerade nach Deutschland gekommen ist, liegt in der verbauten Vorstufe. Im Prinzip vereint dieser Netzwerkplayer einen Akurate DS mit einem Akurate Kontrol. Letztere ist eine ganz besonders feine Vorstufe, deren Technologien für den Akurate DSM Pate standen. So braucht man neben dem DSM nur noch Endstufen und Lautstprecher oder Aktivboxen und hat eine äußerst kompakte und elegante, vom Klangpotenzial her einwandfreie Anlage. Dieses Konzept passt natürlich hervorragend zu den hervorragenden Klimax-Aktivlautsprechern von Linn. Wer es also unauffällig und trotzdem extrem highendig haben will, wird mit so einem Konzept voll und ganz bedient. Wer auf eine große Anlage mit ganz vielen Komponenten aus ist, natürlich auch.

Sechs digitale Eingänge warten auf Zuspieler, noch einmal drei weitere sind für analoge Musikmaschinen gedacht. Außerdem bietet die Akurate DSM als besonderes Schmankerl die Möglichkeit, mit Blu-ray-Playern, Settop-Boxen oder Multimediastreamern per HDMI verbunden zu werden, um Film- und Fernsehton durch ihren D/A-Wandler aufzuwerten. Selbst ein MM/MC-Phonoeingang wurde ihr spendiert, damit Besitzer eines hochwertigen Plattenspielers (beispielsweise des legendären Linn LP12) auch auf die DSM bauen können. Sie mutiert so zum Dreh- und Angelpunkt der heimischen Anlage, was man ja hinsichtlich ihres Preisschildes mal in Betracht ziehen sollte. Das Einzige, was außen vor bleiben muss, ist der direkt verbundene Computer, eine USB-Buchse fehlt. Linn bedient eindeutig den Genießer, der auf möglichst guten Klang und komfortable Bedienung aus ist. Die Möglichkeit viele externe Geräte anzuschließen, kann natürlich in einem recht wilden Kabelwust hinter dem Gerät münden. Der Gehäusedeckel ragt deswegen etwas über die eigentlichen Gehäusedimensionen heraus, denn so versteckt er die eventuell dort vorhandene Anschlussflut, was der insgesamt sowieso sehr klaren Optik zuträglich ist. Frauen müssen halt zu dem Gerät auch ja sagen, und erfahrungsgemäß mögen die ja keine Strippen. Und seien diese auch noch so teuer. Für bestmögliche Musikalität hat Linn alles drangesetzt, ein reines und unverfälschtes Signal zu bekommen. Die Elektronik wirkt jedenfalls äußerst professionell und pieksauber verarbeitet, die Auswahl der Bauteile erfolgte ausschließlich in den obersten Schubladen der Hersteller. Die elektrischen Digitalsignale werden mit feinsten Trenntrafos sofort nach dem Eintreffen galvanisch entkoppelt und von einem Wolffson-Receiver entgegengenommen, dessen intern
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Preis: um 8000 Euro

Linn Akurate DSM


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