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Kategorie: DLNA- / Netzwerk- Clients / Server / Player
20.10.2015

Einzeltest: Egreat A11

4K-Mediaplayer von Egreat

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Thomas Johannsen
Thomas Johannsen

In vielen modernen Heimkinos hat die Festplatte längst die Scheiben abgelöst. Die Festplatte benötigt weniger Platz, ist weniger anfällig gegen Kratzer oder Verlust, und ohnehin haben die Sammler und Jäger unter den Cineasten längst ihr wertvolles Filmarchiv für den schnellen Zugriff auf mindestens einer Festplatte gesichert.

Egreat hat mit dem A11 nun einen High-End- Mediaplayer entwickelt, der nahezu alles, was Netzwerk und Festplatte an Filmmaterial hergeben, abspielt, und das in bester Qualität.Der Egreat A11 hat kein optisches Laufwerk. Das Blu-ray-Logo auf der Frontseite besagt nur, dass er das Blu-ray-Menü aus einer ISODatei auslesen und darstellen kann. „Nur“ ist gut, das stellt nämlich für einen Mediaplayer einen enormen Komfortvorteil dar. Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Vorteil ist, dass dem A11 beinah egal ist, was da auf der Platte lagert, er reicht sämtliche bekannten Formate ans Display oder den Beamer weiter. Dank bester Hardware-Ausstattung in hervorragender Qualität. Beim Nachfolger des A10 hat man besonderen Wert auf die selektive Ausgabe von Bild- und Tonsignalen gelegt; eine zweite HDMI-Buchse ist ausschließlich für den guten, digitalen Ton zuständig. Außerdem gibt es noch einen optischen und einen koaxialen Digital- sowie einen analogen Stereo-Ausgang. Komfortabel ist zudem, dass die Fernbedienung wahlweise per Infrarot oder via Bluetooth sendet, so kann der Egreat im Zweifel hinter dem Vorhang oder in der Schublade verschwinden, ohne dass man auf Bedienkomfort verzichten muss. Außerdem besteht, wie so oft, die Möglichkeit, den Egreat per App von Drittanbietern wie CetusPlay zu steuern; dann kommt halt das Smartphone als Bediener ins Spiel, was dann Sinn macht, wenn man ohnehin das komplette Heimkino vom Smartphone aus steuert. Egal wie man den Egreat steuert, die sehr aufgeräumte Oberfläche des OSD reagiert ohne Verzögerung, und das Display gibt zudem rudimentär Auskunft über den Betriebszustand und die Laufzeit der aktiven Datei. Fürs dunkle Heimkino kann es gedimmt und sogar ganz abgeschaltet werden. Auch akustisch eignet sich der Player hervorragend für den Betrieb im Heimkino, da der Lüfter intelligent ist. Er schaltet sich erst dann ein, wenn es der Elektronik zu warm wird, was zumeist nur eintritt, wenn sich eine Festplatte im Schacht befindet. Unser über USB 3 angeschlossener Datenträger brachte den Egreat jedenfalls nicht ins Schwitzen, und so blieb der Lüfter still. Angerichtet wird die potente Hardware von der hauseigenen Oberfl äche EG-UI 2.0, diese wiederum ist auf einen Android-Unterbau aufgesetzt. Die Wahl von Android 5.1.1 als Betriebssystem ist dabei ausschließlich der Stabilität und der guten Zusammenarbeit mit dem User-Interface geschuldet. Das merkt man daran, dass man nichts merkt; das System läuft äußerst flüssig und stabil.     

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Preis: um 470 Euro

Egreat A11

Referenzklasse

4.5 von 5 Sternen

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