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Kategorie: DLNA- / Netzwerk- Clients / Server / Player
20.10.2015

Einzeltest: Arcus incantare MediaServer - Seite 3 / 3

Blackbox

Jochen Schmitt
Jochen Schmitt

Netzwerkstrippe, zieht er sich über die Gracenote-Datenbank alle relevanten Daten zum Tonträger. Albenname, Interpret, Titel, Cover und weitere Zusatzinformationen landen schnell und korrekt zugeordnet auf der Festplatte.



In der Praxis


Wir starten den Arcus incantare Media- Server, der über eine HDMI-Strippe mit einem Plasma-TV kommuniziert. Nach einem kurzen Bootvorgang begrüßt er uns mit dem hübschen Arcus- Logo auf dem Bildschirm. Von hier aus geht es mit einem Druck auf die „Windows-Media-Center-Taste“ ins Hauptmenü. Die beiliegende Logitech-Fernbedienung ermöglicht das komfortable Navigieren durch die Menüs. Nach einer kurzen Lernphase gelingt die Bedienung fast blind. Wir starten unseren Test mit dem Einlegen einer Audio-CD. Jetzt möchte der Arcus wissen, ob wir die CD anhören oder auf der Festplatte archivieren möchten. Wir entscheiden uns für den Import, was ungefähr drei bis vier Minuten unserer Zeit beansprucht. Lange bevor die CD eingelesen ist, sind die Cover und Zusatzinformationen aus dem Internet gefischt. Schön! Arcus fertigt exakte (bitgenaue) 1:1-Kopien ihrer Audio-CDs an. Dazu verlangsamt das Laufwerk nötigenfalls seine Geschwindigkeit beim Auslesen, sollte der Datenträger verschmutzt sein oder Kratzer aufweisen. Über den AudioServer von Arcus greifen wir auf die Datenbank zu und lauschen den soeben „gerippten“ Dateien. Konservative High-Ender werden den Media- Server vermutlich über die analogen Cinch-Ausgänge an einen Vollverstärker anschließen. Das haben wir erst einmal auch getan. Und was sollen wir sagen? Das ist gar nicht mal schlecht. Um ehrlich zu sein geht das sogar richtig gut. Dennoch bemühen wir den Atoll DAC (auch in dieser Ausgabe) um zu hören, was sich klanglich aus der hübschen schwarzen Kiste noch herauskitzeln lässt. Jetzt marschiert der Arcus MediaServer direkt nach vorne, öff net seine musikalische Schatztruhe, um generös Klangpreziosen im Hörraum zu verteilen. Der MediaServer kann sich aufgrund des etwas souveräneren Klangs von Festplatte leichte Vorteile gegenüber dem Slot-in- Laufwerk erspielen. Liebe Leser, fast hätten wir es Ihnen verschwiegen. Die Mediamaschine von Arcus beherrscht selbstverständlich lupenreine Blu-ray-Bildwiedergabe. 1080p-HDTV und Pay-TV ist dank einer DVB-S2-Karte und des CAM-Modul-Slots ebenfalls möglich. Über den Media Server werden TV-Stationen schnell gefunden, können Sendungen bequem aufgezeichnet und später betrachtet werden. In unserem Heimkinoraum haben wir uns von den Mehrkanalton-Qualitäten des Arcus überzeugt. Sehr souverän spielt der MediaServer über unser Referenzsystem mit seinen Talenten: Knackige Bässe garniert er mit hervorragender Detailauflösung. Die räumliche Staffelung gelingt zudem vorbildlich, so dass trotz des wilden Treibens auf der Leinwand die Übersicht jederzeit gewahrt bleibt.

Fazit

Mit dem MediaServer von Arcus ist für Ihre zukünftige Unterhaltung bestens gesorgt. Audio und Video liefert er sowohl von Festplatte als auch vom Laufwerk in erstklassiger Qualität. Das Design und die Verarbeitung sind ebenfalls kaum zu toppen. Worauf warten Sie noch?
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Preis: um 5500 Euro

Arcus incantare MediaServer


-

Ausstattung

 
Vertrieb Sintron Audio, Iffezheim 
Telefon 07229 182950 
Internet www.sintron-audio.de 
Audioformate: FLAC, MP3 (32 – 320 kbps) WAV, WMA, CD Audio 
Videoformate: alle derzeit gängigen Formate 
Schnittstellen: 6 x USB 
Eingänge: 1 x Stereo Cinch 
Auflösung Audio: 24 Bit/196 kHz 
Auflösung Video: 1080p Full HD 
Laufwerk: Slot-in-Blu-ray 
Festplatte: 1 TB (intern erweiterbar bis zu 4 TB), extern bis max. 30 TB 
Ausführungen: Titansilber, Schwarz, Weiß 
B x H x T (in mm) 440/100/370 
Gewicht (in Kg): 20 
checksum „Mit dem MediaServer von Arcus ist für Ihre zukünftige Unterhaltung bestens gesorgt. Audio und Video liefert er sowohl von Festplatte als auch vom Laufwerk in erstklassiger Qualität. Das Design und die Verarbeitung sind ebenfalls kaum zu toppen. Worauf warten Sie noch?” 

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