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Kategorie: DLNA- / Netzwerk- Clients / Server / Player
20.10.2015

Einzeltest: Arcus incantare MediaServer - Seite 2 / 3

Blackbox

Jochen Schmitt
Jochen Schmitt

Schwarze Kiste


Auch unser incantare MediaServer kommt im massiven Metallkleid daher. Satte 20 kg bringt der mattschwarze Arcus auf die Waage – besorgen Sie sich also bitte ein solides AV-Möbel.
Der MediaServer ist schwer, wirklich schwer und stellt so manchen potenten Vollverstärker diesbezüglich in den Schatten. Das Gewicht kommt nicht von ungefähr. Alleine die Frontplatte aus rund zwei Zentimeter starkem Aluminium wiegt etwa so viel wie meine schnuckelige Minianlage zu Hause im Schlafzimmer. Die Verarbeitung ist vorzüglich, nichts klappert am soliden MediaServer. Plastikteile finden wir auch keine am Gehäuse. Also alles, wie es sein sollte. Und die Optik? Der Bolide von Arcus prahlt nicht mit seinen Werten. Mit nur einem Drehregler auf der Frontplatte und einem Schlitz für den CD-Einzug wirkt er geradezu unscheinbar. Absolut elegant, edel und leichtfüßig. Das sorgt für zufriedene Gesichter in der Redaktion und Menschen, die den MediaServer am liebsten direkt mit nach Hause nehmen würden. Nanu, hatten wir das nicht schon einmal? Sie sehen schon: Arcus weckt Emotionen und Begehrlichkeiten. Aber was ist der incantare Media- Server eigentlich? Ich würde sagen, eine All-in-One-Box-Medienmaschine. Ein leistungsfähiger Computer, der seine reichliche Rechenpower dazu nutzt, Bild- und Tondateien auf der 1 TB großen Festplatte zu verwalten und komfortabel zugänglich zu machen. Ausgestattet ist der incantare Media- Server mit einem lüfterlos gekühlten Rechner auf Intel-Basis. Das ermöglicht nahezu lautlosen Betrieb in der Praxis. Nur beim Einlesen oder Abspielen von Audio-CDs vernimmt man ein leises Geräusch. Das tritt allerdings komplett in den Hintergrund, sobald Musik aus den Lautsprechern ertönt. Abspielen kann der Arcus so gut wie alles: Das Slot-in-Laufwerk nimmt Audio-CDs, DVDs und Blu-ray-Discs entgegen. Zur Archivierung der Dateien integriert Arcus eine 3,5-Zoll-Festplatte. Die langsam drehende Harddisk wird mit Gummipuffern in einem Festplattenkäfig verschraubt. Durch das solide Metallgehäuse des MediaServers sind Festplattenaktivitäten akustisch nicht zu vernehmen. Wem die 1.000 GB nicht ausreichen sollten, der kann den Arcus intern auf bis zu vier Terabyte ausbauen. Und sollte das noch nicht genügen, erweitert man den Media- Server einfach extern über die sechs USB-Schnittstellen. Sinnvoll verwalten kann der incantare bis 30 TB – das sollte für die meisten Anwender wohl absolut ausreichen! Lassen Sie uns einmal kurz rechnen: Nehmen wir an, eine durchschnittliche Audio-CD bietet 60 Minuten Hörvergnügen. Und nehmen wir an, dass wir unsere geliebten CDs im unkomprimierten WAV-Format auf der Festplatte archivieren wollen. Pro Terabyte lassen sich etwa 2.000 CDs speichern, bei 30 TB sind es also um 60.000 CDs! Um bei solchen Mengen nicht den Überblick zu verlieren, sollte der MediaServer eine sinnvolle Verwaltung bieten. Grundsätzlich setzt der Arcus auf das Betriebssystem Windows 7 Ultimate. Allerdings mit ein paar Modifikationen und zusätzlich installiertem Linux für besondere Aufgaben. Nichts von der Stange also. Der Media Server von Windows 7 ist schon einmal nicht schlecht. Zusätzlich setzt Arcus einen eigenen Audio Server auf. Darüber lassen sich komfortabel Audio- CDs abspielen oder auf der Festplatte archivieren. Von Grund auf legt der incantare MediaServer die Musik im WAV-Format ab. Nach Belieben können die Dateien nachträglich weiterverarbeitet werden. Sei es, um sie ins FLAC- oder MP3-Format zu wandeln, oder um die ID-Tags zu editieren. Hängt der Arcus an einer
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Preis: um 5500 Euro

Arcus incantare MediaServer


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