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Kategorie: D/A-Wandler, Lautsprecher Multimedia
20.10.2015

Systemtest: NuForce icon, NuForce S-X

Die Amis …

D/A-Wandler NuForce icon, NuForce S-X im Test , Bild 1
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Sie merken schon, in letzter Zeit ist eine Menge Nu- Force im Heft. Das liegt unter anderem daran, dass die Ami-Produkte immer irgend etwas bemerkenswertes an sich haben.

D/A-Wandler NuForce icon, NuForce S-X im Test , Bild 2D/A-Wandler NuForce icon, NuForce S-X im Test , Bild 3D/A-Wandler NuForce icon, NuForce S-X im Test , Bild 4D/A-Wandler NuForce icon, NuForce S-X im Test , Bild 5D/A-Wandler NuForce icon, NuForce S-X im Test , Bild 6D/A-Wandler NuForce icon, NuForce S-X im Test , Bild 7




Peripherie:


Apple
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Die Produkte aus Milpitas, Kalifornien scheinen sich so langsam in Deutschland durchzusetzen. Gut so, bisher konnte ich über jedes NuForce-Produkt, das ich in den Händen hielt, nur Gutes berichten. Jedes Mal konnte ich etwas finden, das andere so nicht können. Und deswegen bin ich auch gar nicht mal voreingenommen an den Test dieser Desktop-Lösung herangegangen, obwohl solcher „Designkram“ ja Potenzial bietet, schnell belächelt zu werden. Nee, diesmal nicht. Außerdem weiß man schon beim ersten Blick auf den Packungsinhalt, das man etwas Ordentliches vor sich hat. Herzstück der ersten Packung ist der „icon“ getaufte USB-DAC mit Lautstärkeregelung und Quellenwahl, die passenden Lautsprecher sind in Kiste Nr. zwei. Die werden per Systemkabel mit Netzwerkbuchse angeschlossen, was mit Sicherheit guten Kontakt ermöglicht und wenig Platz auf der eh schon voll ausgereizten Seite des icon in Anspruch nimmt. Der sitzt übrigens in einer stabilen Alubehausung, was auch noch dafür sorgt, dass man dieses Produkt zunehmend ernst nimmt. Die Knöpfe lassen sich schön satt drehen, den Klopftest besteht die Kiste ohne Klappern. Aufrecht steht er übrigens am liebsten, eine Kunststoffhalterung sorgt für stabilen Stand. Die Lautsprecher – nun ja, für einen HiFi-Menschen wird’s schwer, das Thema anzugehen, wenn da nicht nach einer Weile die Erkenntnis käme, dass die Dinger durchaus befähigt sind, Musik zu machen. Der verbaute Breitbänder hat eine beschichtete Papiermembran, ist weich aufgehängt, um auch ein wenig Bass produzieren zu können und steckt in einem Gehäuse, das schon durch seine Form absolut stabil ist. Die Behausung ist übrigens geschlossener Art. Etwas mehr Bass wäre unter Umständen (ich kenne leider die Thiele/Small-Parameter nicht) mit einer Bassreflexabstimmung drin gewesen, allerdings macht es bei einem auf einer Schreibtischoberfläche mit angrenzenden Wänden stehenden Lautsprecher durchaus Sinn, den flachen Bassabfall geschlossener Gehäuse auszunutzen, um nicht untenrum dröhnenden Tiefton zu erzeugen. Das ist ein netter Lautsprecher – ohne Witz. In manchen Selbstbau- Foren werden weitaus weniger nette Lautsprecher in ellenlangen Threads über Jahre hinweg diskutiert. Und eins kann ich Ihnen sagen: Schöner sind die Dinger der Selbstbaugemeinde – ohne ihr nahe treten zu wollen – auch nicht. Ich hatte auch ursprünglich gedacht, es handelte sich um Aktivlautsprecher und die Elektronik hätte nur die Aufgabe, digital nach analog zu wandeln und Quellen zu schalten – nix da, wenn die Lautsprecher passiv sind, muss in dem kleinen Kistchen sogar noch ein Verstärker drin sein. Tatsächlich, das erklärt auch die Beipackkabel mit den Bananas dran, um andere Desktoplautsprecher anschließen zu können. Der kleine Schaltverstärker musste – primär aus reinem Interesse – ans Messsystem. Gut, war ja zu erwarten: Ungefähr 8 Watt an 8 Ohm und immer die doppelte Leistung an 4 Ohm konnte ich ablesen. Klirr ist okay, der bewegt sich so um die 0,1 Prozent. Im Nahfeld am Schreibtisch braucht man nicht mehr. Sonst müsste man eh Kopfhörer nehmen und hey – die kann man ja auch direkt am NuForce-Amp anschließen. Die Leistung erzeugt sogar ein „richtiger“ Schaltverstärker. Ich hatte erst einen „Autoradio“-Chip vermutet. Und Verstärker dieser Art zu bauen ist eine Spezialität der Kalifornier. 2005 bauten, sie den kompaktesten 300-Watt- Verstärker der Welt – die wissen also, wie so etwas geht. Wer den NuForce Icon per USB an den Rechner anschließt, kann ihn mit Dateien füttern, die mit bis zu 48 kHz abgetastet sind. In der Praxis heißt das: CD-Rips hinschicken und glücklich sein, höher aufgelöstes Musikmaterial wird runtergerechnet. Amarra-Nutzer müssen die Unterstützung dieses Tools ausschalten, wenn die Abtastrate zu hoch wird, sonst bleibt‘s ruhig. Das Gleiche gilt auch für ASIO-Treiber am PC. Wofür man den Line-in auf der Rückseite braucht, fällt mir spontan nicht ein, aber mit Sicherheit wird irgendein Notebook parallel zum Desktop- PC schon daran Anschluss finden. Der icon ist vollständig als externe Soundkarte nutzbar, einen analogen Ausgang für separate Verstärker bietet er in Form einer 3,5er-Klinke. 
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Schreibtisch & Musik
Mit nur wenigen Erwartungen an die Satelliten wuselte ich ein wenig an meinem Schreibtisch rum (der Verkabelungsaufwand ist aber überschaubar, keine Angst), um nach dem Umstellen der Audio-Ausgabe auf USB auch schon die ersten Töne zu vernehmen. Der Kollege, der in der unglücklichen Lage ist, sich mit mir das Büro teilen zu müssen, quittierte das spontan mit „Och, die Stimmen sind ja sogar recht nett.“. Und das, obwohl er ein paar Meter weiter und unter Winkel das anhören durfte, was gerade aus den kleinen Lautsprechern spielte. Damit hatte er im Prinzip recht. Wenn man genau zwischen den Lautsprechern sitzt, vernimmt man das natürlich viel besser. So ein Breitbänder kann mindestens eine Sache richtig gut: Sauber abbilden. Da tonal alles in Ordnung ist und auch die Auflösung im oberen Frequenzbereich völlig ausreicht, bin ich geneigt, mich als Fan dieser kleinen Schreibtischbeschaller zu bezeichnen. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, denn das, was die Kombination aus Rechner, NuForce-Desktop-Amp und Lautsprechern abliefert, spielt nicht ernsthafte HiFi-Ketten an die Wand. Trotzdem war ich erstaunt, wie gut das tatsächlich geht. Natürlich im Rahmen dessen, was ein 8-Zentimeter-Chassis mit um die 10 Watt zugeführter Leistung hinsichtlich Pegel zu bieten imstande ist. Lauter geht’s per Kopfhörer – und ähnlich gut. Der Ausgang treibt meine Testkopfhörer ganz wunderbar, ich habe schon weitaus weniger dynamisch spielende Headphone-Verstärker in sündhaft teuren Geräten gehört. Und so bleibt es beim alten NuForce- Spiel: Ich versuche jetzt so lange die Existenz dieser Teile zu verschweigen, wie es geht, damit sie mir keiner wegnehmen kann.

Fazit

Bleibt dabei, wenn die NuForce-Leute etwas bauen, dann ist das mit Sicherheit einfach nur cool – und klingt auch noch. Für den Schreibtisch eine tolle Lösung.

Preis: um 230 Euro

D/A-Wandler

NuForce icon


-

Preis: um 225 Euro

Lautsprecher Multimedia

NuForce S-X


09/2010 - Christian Rechenbach

Ausstattung

 
Vertrieb Higoto, Essen 
Telefon 0201 8325825 
Internet www.higoto.de 
Eingänge: 1 x USB (bis 48 kHz, 16 Bit) 
Ausgänge: 1 x Headphone-out 
Leistung (8 Ohm) (in Watt):
Leistung (4 Ohm) (in Watt): 17 
THD+N (in %): 0.1 
SNR (A-gewichted in dB): 82 
checksum „Bleibt dabei, wenn die NuForce-Leute etwas bauen, dann ist das mit Sicherheit einfach nur cool – und klingt auch noch. Für den Schreibtisch eine tolle Lösung.“ 

Ausstattung

 
Preis: 225 
Vertrieb: Higoto, Essen 
Telefon: 0201 8325825 
Internet: www.higoto.de 
Eingänge: 1 x USB (bis 48 kHz, 16 Bit) 
Ausgänge: 1 x Headphone-out 
Leistung (8 Ohm) (in Watt):
Leistung (4 Ohm) (in Watt): 17 
THD+N (in %): 0.1 
SNR (A-gewichtet) (in dB): 82 
checksum „Bleibt dabei, wenn die NuForce-Leute etwas bauen, dann ist das mit Sicherheit einfach nur cool – und klingt auch noch. Für den Schreibtisch eine tolle Lösung.“ 

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