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Kategorie: D/A-Wandler, Endstufen
20.10.2015

Systemtest: Naim DAC V1, Naim NAP 100 - Seite 3 / 3

Premieren

Christian Rechenbach
Christian Rechenbach

Egal, was digital reinkommt, es durchläuft Naims exzellenten DAC, der in ähnlicher Form in anderen, hervorragend beleumundeten oder von EINSNULL für gut befundenen Produkten steckt. Das heißt, dass sich ein Burr- Brown PCM1791A um die schlussendliche D/A-Wandlung kümmert.

Das ist ein richtig schön klassischer DAC ohne großeartigen Schnickschnack wie Digitalfilter oder sonstigen Kram. Das macht Naim nämlich ausgangsseitig schön diskret. Mit der digital geregelten, analog arbeitenden Vorstufe und der Vielzahl an Eingängen (zweimal Toslink, zweimal koaxial und noch einer BNC-Buchse) ist hier ein Wandler auf meinem Tisch, der ein so komplettes und intelligentes Paket darstellt, dass man die aufgerufenen 1.700 Euro als mehr als angemessenen Preis bezeichnen muss. Bei all den Dingen, die es über den V1- DAC zu berichten gibt, habe ich ganz vergessen, dass neben ihm noch eine kleine Endstufe steht, die wie die Faust aufs sprichwörtliche Auge zum DAC-Vorverstärker passt und jetzt nicht unerwähnt bleiben soll. Technisch bietet sie gewohnte Naim-Qualitäten, der SuperUniti stand Pate für diesen Stereoverstärker mit zweimal 50 Watt an 8 Ohm. Das ist jedenfalls genug, um normale Pegel zu fahren, außerdem glänzt der kleine Amp mit gewohnt geringen Verzerrungen und geringem Rauschen. Beiden Kompagnons ist gemein, dass sie über dicke Ringkerntrafos (beim V1 mit getrennten Abgriffen für „Digitalsektion“, Wandler und analoge Vorstufe) und über die bekannten resonanzarmen Gehäuse verfügen. Neben- oder übereinander gestellt bilden die beiden jedenfalls eine optisch harmonische Anlage mit Biss. Klar wurden die beiden für die Desktop-Anwendung konzipiert, doch was ich aus unserem Hörraum berichten kann, sollte Ihnen klarmachen, dass sich dieses Duo ganz wunderbar als vollwertige Anlage im Wohnzimmer eignet. Die Endstufe musiziert erwachsen, als ob sie viel mehr Leistung hätte, und hat die im Hörraum stehenden Lautsprecherbrocken mit 12-Zoll-Bässen problemlos im Griff . Und was der V1 mit einem Computer im Nacken dazugibt, ist bemerkenswert. Jedes Detail kommt absolut authentisch, federleicht, wie locker aus dem Ärmel geschüttelt herüber, die räumliche Staffelung ist punktgenau. Und was Naim eigentlich immer kann, ist Dynamik und die Fähigkeit, bei Bedarf das Bein mitwippen oder die „Pommesgabel“ gen Himmel schnellen zu lassen. Das ist modernes HiFi, wie ich es mir wünsche. Durchdacht, klanglich erstklassig und technisch auf dem allerneuesten Stand. Da haben die „Grünen“ mal wieder mächtig zugeschlagen.

Fazit

Die beiden „kleinen“ Neulinge von Naim sind derzeit in ihrem Preisumfeld die fortschrittlichsten, wenn es um kompaktes HiFi für überschaubares Geld geht. Sauber.
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Preis: um 1700 Euro

Naim DAC V1


-

Preis: um 900 Euro

Naim NAP 100


05/2013 - Christian Rechenbach

Ausstattung

 
Preis: 1700 
Vertrieb: Music Line, Rosengarten 
Telefon: 04105 77050 
Internet www.music-line.biz 
Abmessungen (B x H x T in mm) 207/87/314 
Eingänge 1 x USB (asynchron, bis 384 kHz, 24 Bit) / 2 x S/PDIF RCA (bis 192 kHz, 24 Bit) / 2 x S/PDIF Toslink (bis 192 kHz, 24 Bit) / 1 x S/PDIF BNC (bis 192 kHz, 24 Bit 
Ausgänge: 1 x analog RCA / 1 x DIN vierpolig / 1 x Headphone 3,5er-Klinke 
checksum „Die beiden „kleinen“ Neulinge von Naim sind derzeit in ihrem Preisumfeld die fortschrittlichsten, wenn es um kompaktes HiFi für überschaubares Geld geht. Sauber.“ 

Ausstattung

 
Preis: 900 
Vertrieb: Music Line, Rosengarten 
Telefon: 04105 77050 
Internet: www.music-line.biz 
Abmessungen (H x B x T in mm): 207/87/314 
Leistung (8 Ohm in Watt): 2 x 50 
Leistung (4 Ohm in Watt): 2 x 75 
Eingänge: 1 x analog RCA / 1 x DIN (vierpolig) 
checksum „Die beiden „kleinen“ Neulinge von Naim sind derzeit in ihrem Preisumfeld die fortschrittlichsten, wenn es um kompaktes HiFi für überschaubares Geld geht. Sauber.“ 

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