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Kategorie: D/A-Wandler
20.10.2015

Einzeltest: Mytek Manhatten - Seite 2 / 2

Hochgearbeitet

Philipp Schneckenburger
Philipp Schneckenburger

Als Eingänge stehen hier gleich zwei USB-B-Anschlüsse zur Verfügung, bei denen einer in der Version 1.1 und einer in 2.

0 verbaut ist. Das hat den Grund, dass man bei der Verwendung der 2.0- Buchse den passenden Treiber auf seinem Computer installieren muss, um in den vollen Genuss des Gerätes zu kommen, sogar bei einem Mac. Bei der Verwendung des 1.1-Anschlusses kann auf einen Treiber verzichtet werden, die mögliche Abtastrate ist so jedoch auf 96 kHz begrenzt. Für weitere Signalübertragung steht außerdem ein Firewire-Anschluss zur Verfügung. Dazu kommen natürlich Toslink- und S/PDIF-Verbindungen, ergänzt durch einen AES/EBU-Anschluss. Als Letztes kommt noch ein separater DSD-S/PDIF Input dazu. Doch auch analoge Quellgeräte können zumindest vom Vorverstärker des Manhattan profitieren, wobei sogar gleich drei Anschlüsse zur Verfügung stehen. Wurde im Menü das Autoscanning aktiviert, sucht sich der Manhattan beim Einschalten bereits die richtige Quelle aus, wobei die Prioritäten hier selbst bestimmt werden können. Mit den Wordclock-Anschlüssen können die ankommenden Datenströme auch von einer externen Clock geordnet werden, falls man die intern verwendete Femtoclock umgehen möchte. Vor der Wandlung durch den ES9018S DAC-Chip kann auch noch ein Upsampling eingestellt werden, das auf Wunsch PCM-Signale auf 192 kHz hochrechnet, während DSD-Signale eine Aufwertung auf DSD256 erfahren. Auch verschiedene Filter können ausgewählt werden, wobei sich die Möglichkeiten auch hier für PCM und DSD unterscheiden. Eingestellt wird das Ganze mit den Funktionstasten an der Front und dem Drehregler, der natürlich auch für die Lautstärke verantwortlich ist. Die beiden Tasten links und rechts neben dem Display können frei mit verschiedenen Funktionen belegt werden, wie zum Beispiel einer Phaseninvertierung, Stummschaltung oder einer Lautstärkereduzierung um 20 dB. Eine clevere Lösung, gerade weil als Fernbedienung nur eine Apple-Remote beiliegt. Doch die Bedienung am Gerät funktioniert mit Tasten und Drehregler eigentlich wunderbar, so dass auch diese Fernbedienung für die übrigen Zwecke reicht. Was schließlich über die beiden 6,3 Millimeter Kopfhöreranschlüsse an der Front oder an den XLR bzw. RCA-Ausgängen an der Rückseite herauskommt, klingt wieder nach professionellem Studioanspruch. Relativ neutral macht der ESS-Chip seine Arbeit und löst dabei sehr schön defi niert auf. Selbst Bässe kommen mit einer knackscharfen Präzision aus den Lautsprechern, so dass auch die Rockszene in Brooklyn mit dem Manhattan ihre Freude hätte. Studioansprüche verbinden sich in dem extravaganten DAC ausgezeichnet mit Anforderungen der gehobenen Hörerschaft, und so macht auch Mytek einen Wandel durch, der dem ihres Stadtviertels gleicht.

Fazit

Selbst wer sich mit dem glamourösen Design des Manhattan nicht anfreunden kann, der kann immer noch von der enormen Anschluss- und Optionsvielfalt profitieren. Mytek liefert mit seiner aufwendigen DAC/Vorverstärkerkombi den Beweis, dass Studiotechnik auch zu Hause ihren Platz finden kann.
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Preis: um 4500 Euro

Mytek Manhatten


-

Ausstattung

 
Preis: 4500 
Vertrieb: Pro Audio Services, Wiesbaden 
Telefon: 0611 2056031 
Internet www.mytekdigital.com 
Abmessungen (B x H x T in mm) 432/59/290 
Eingänge 1 x Firewire 400/800, 2 x USB-B, 1 x Toslink optisch 
- 1 x S/PDIF koaxial, 1 x AES/EBU, 1 x Wordclock 
- 1 x DSD Stereo, 2 x RCA Stereo, 1 x XLR Stereo 
Unterstützte Abtastraten: PCM bis 384 kHz, 32 Bit DSD bis 11. 2869 MHz, 1 Bit 
Ausgänge: 1x RCA, 1x XLR 
- 1 x Wordclock 
- 2 x 6,3-mm-Kopfhöreranschluss (vorne) 
checksum Selbst wer sich mit dem glamourösen Design des Manhattan nicht anfreunden kann, der kann immer noch von der enormen Anschluss- und Optionsvielfalt profitieren. Mytek liefert mit seiner aufwendigen DAC/Vorverstärkerkombi den Beweis, dass Studiotechnik auch zu Hause ihren Platz finden kann. 

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