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Kategorie: D/A-Wandler, Zubehör HiFi
20.10.2015

Systemtest: Micromega MyDAC, Micromega MyZIC

Mein Schatz

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Christian Rechenbach
Christian Rechenbach

Aus Frankreich kommen sie, die neuen, kleinen HiFi- Bausteine von Micromega. Franzosen wissen in der Regel, was gutes HiFi ist.

Das ist wie mit den Austern: Die kleinsten sind manchmal die besten. Zumindest, wenn man einem prominenten französische Comic- Helden Glauben schenkt.

Peripherie:


 Quellen: Apple MacBook Pro, OSX 10.8.4, Sonic Studio Amarra 2.5.1 Apple MacBook Pro, Windows 7 Home, JRiver Media Center 18
 Kopfhörer: ADL Furutech H118 V-Moda Crossfade LP2 
Ehrlich? Die Marke Micromega hatte ich lange Zeit ein bisschen aus den Augen verloren. Eigentlich eine Schande, denn die Franzosen entwickeln und bauen nun schon seit mittlerweile über 25 Jahren feine Verstärker, CD-Player, stiegen früh auf den Streaming-Zug auf und begannen in den letzten Jahren damit, die Möglichkeiten der neuen Medien auf einfachstem Wege in ihre Geräte zu integrieren. Und jetzt ist ganz frisch die My-Serie dazugekommen. Dieser Serie sind kleine, schnuckelige DACs, Kopfhörerverstärker und Phono-Preamps angehörig, wobei letzter natürlich für ein so digitales Heft wie EINSNULL weniger interessant ist. Herausragend finde ich zunächst, dass sie, wie alle Micromega-Produkte, komplett in Frankreich gebaut werden und trotzdem ein vernünftiges Preisschild angebracht werden kann. Im Laufe der nächsten Zeit werden noch ein Netzwerkplayer, ein Vollverstärker und ein CD-Player hinterherkommen – alle in diesem schnuckeligen Kompaktdesign. Bis die drei zuletzt genannten auf den Markt kommen, wird’s noch ein wenig dauern, also haben ich mir die DAC/ Headphone-Gerätchen namens my- DAC und MyZIC geschnappt und erst mal eine ganze Weile lang „nur“ auf meinem Schreibtisch im Büro damit gespielt. Sie dienten schlicht lange Zeit als „Büroabhöre“ und leisteten mir hervorragende Dienste. Bis einem irgendwann mal bewusst wird, wie ernsthaft diese kleinen Kisten musizieren. So etwas will man ja im ersten Moment kaum wahrhaben und billigt den gar nicht mal teuren und einfach nur hübsch anzusehenden kleinen Dingern eben nicht die klanglichen Leistungen zu, die sie tatsächlich aufzubringen in der Lage sind. Manchmal ist man schon ungerecht. Und irgendwann passiert‘s dann, dann merkt man auf einmal, dass man gerade so richtig gut Musik gehört hat, dass teurere und größere Kandidaten teilweise weniger agil und spritzig vorgehen und dass man in den MyZIC so ziemlich jeden Kopfhörer einstecken kann und der bestens getrieben wird. Erst mal zum Wandler: Äußerlich ist er, genau wie sein Kopfhörer-Partner, ein dezent und modern aussehender Zeitgenosse. Ich hatte eine Version im schwarzen Kunststoffgehäuse, in Weiß sind beide Kandidaten übrigens auch erhältlich. Beide tragen an der Vorderseite als einziges Bedienelement ein Drehrad. Übereinandergestellt bietet sich gerade auf einem Schreibtisch ein sehr hübsches Bild. Ich finde die beiden jedenfalls sehr ansprechend.
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Preis: um 300 Euro

Micromega MyDAC


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Preis: um 300 Euro

Micromega MyZIC


10/2013 - Christian Rechenbach

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